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Feierlicher Abschied von fünf Gemeinderäten in Vorbach

Vorbach. Die Gemeinde verabschiedete fünf Gemeinderäte im Oberbibracher Schützenhaus und blickte dankbar auf harmonische, erfolgreiche Jahre. Bürgermeister Alexander Goller würdigte Gemeinschaftsgeist und Engagement.

Vorbach. Die Gemeinde verabschiedete fünf Gemeinderäte im Oberbibracher Schützenhaus und blickte dankbar auf harmonische, erfolgreiche Jahre. Bürgermeister Alexander Goller würdigte Gemeinschaftsgeist und Engagement.
Bürgermeister Alexander Goller (rechts) und zweite Bürgermeisterin Irmi Bauer (links) verabschiedeten im Rahmen einer Feierstunde im Oberbibracher Schützenhaus die Ratsmitglieder Hermann Nickl (2. von links), Marga Kreutzer, Manfred Plößner (4. von links) und Martin Wiesend (5.von links). Wegen beruflicher Verpflichtungen fehlte Alexander Thurn. Bild: Robert Dotzauer

Feierlicher Abschied von fünf Gemeinderäten in Vorbach

Gemeinde Vorbach verabschiedet fünf Gemeinderäte mit Rückblende auf viel Harmonie und erfolgreiche Zeiten.

Würdige Verabschiedung im Schützenhaus

Realistisch und hartnäckig bleiben! Diese Richtschnur kommunalpolitischen Handelns wurde bei der Verabschiedung von fünf Vorbacher Gemeinderäten immer wieder betont. Selbstverständlich war der Dank für das teilweise langjährige Engagement im Dienst der Gemeinde.

Die Form der Verabschiedung im Oberbibracher Schützenhaus war würdevoll. Für den Bürgermeister, das Ratsgremium und die Ex-Gemeinderäte war es eine berührende Feierstunde, in der eine Bilanz des erfolgreichen kommunalen Wirkens von fünf „Ehemaligen“ und der Blick auf eine blühende Gemeinde Vorbach im Mittelpunkt standen. Bürgermeister Alexander Goller nahm den Festakt zunächst zum Anlass, mit zahlreichen Beispielen kommunaler Großprojekte auf die gute Entwicklung der Kommune und auf den bemerkenswerten Ist-Zustand – auch mit Unterstützung der ausgeschiedenen Ratsmitglieder – zu blicken.

Gemeinschaftsgeist prägte Entscheidungen

Den Ehrungsakt für die Ex-Mitglieder des Rates begann der Bürgermeister mit einem Dank für die Geschlossenheit bei wichtigen Entscheidungen in manchmal schwieriger Lage. „Wenn Du weit kommen willst, dann gehe zusammen.“ Diese fundamentale Kraft des Gemeinschaftsgeistes habe sich in Vorbach bewährt. Dieser Feststellung folgte im Namen der Bürgerschaft der Dank des Bürgermeisters an die einzelnen Ratsmitglieder, die alle bei der Kommunalwahl 2026 auf eine weitere Kandidatur verzichtet hatten.

Ein ganzes „Paket“ an Wertschätzungen erfuhr dabei Marga Kreutzer als „Grande Dame“ des Gemeinderates. Von 2002 bis 2026 war sie 24 Jahre Mitglied des Gremiums; die Laudatio des Gemeindechefs für das Oberbibracher Urgestein schien nicht enden zu wollen. Alexander Goller skizzierte Marga Kreutzer als rastlose Persönlichkeit bei der Unterstützung Hilfsbedürftiger, mitmenschlich und hilfsbereit und als guten Geist des Gemeindelebens. Neben ihrem Engagement im Rat als erste Frau im Gremium zollte der Bürgermeister für das vielfältige ehrenamtliche Wirken von Marga Kreutzer als Seniorenbeauftragte der Gemeinde, als Motor beim Aufbau vieler kommunaler Einrichtungen, als Vordenkerin in zahlreichen Vereinen und als ehrenamtliche Richterin beim Landgericht viel Anerkennung.

Ehrungen für Nickl und Plößner

Wertschätzung wurde auch Hermann Nickl zuteil. Der Vollerwerbslandwirt vertrat die Bürgerschaft von 2021 bis 2026 im Rat. Als Experte habe Nickl mit seinen Ratschlägen für die Gemeinde viele gute Dienste geleistet, betonte Goller. Zudem habe der Rosamühler mit seinen Expertisen zur kommunalen Daseinsvorsorge in das Gremium viele bemerkenswerte Lösungsansätze eingebracht.

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„Hart in der Sache, aber immer sachlich und meinungsstark!“ Diese Einschätzung galt Manfred Plößner. Von 2008 bis 2026, 18 Jahre lang, war Plößner Ratsmitglied. Er habe viele Entscheidungen maßgeblich mitgeprägt und die Arbeit des Gremiums mit vielen guten Vorschlägen bereichert, lobte Goller, und warf dabei den Blick besonders auf den Einsatz des Oberbibrachers für den Hochwasserschutz und die infrastrukturelle Entwicklung der Gemeinde. Gleichwohl ist für Plößner die Kommunalpolitik weiter eine Herzensangelegenheit. Als Kreisrat führt der Polizeibeamte wie schon bisher die Kreistagsfraktion der Freien Wähler.

Appell von Wiesend und Blick nach vorn

„Von Misserfolgen nicht entmutigen lassen!“ Für Martin Wiesend, Ratsmitglied von 2014 bis 2026, war es ein Dringlichkeitsappell an die neue Ratsmannschaft. Realistisch und hartnäckig bleiben: Diese Aufforderung gehörte zu den weiteren Empfehlungen des Ex-Rates, der sich als Gegner des Dorfladens in kommunaler Eigenregie outete. Bürgermeister Goller beförderte den Oberbibracher Kirchenpfleger zum Bindeglied der Gemeinde zur Jugend und zur Kirche. Mit viel beachteten Projektvorschlägen und seinem Interesse an der Innerortsentwicklung habe sich Martin Wiesend bleibende Verdienste erworben, stellte Goller dankbar fest.

Wegen beruflicher Verpflichtungen fehlte zur Ehrung Alexander Thurn. Der Bürgermeister charakterisierte den Ex-Gemeinderat als starken Förderer des Vereins- und Kulturlebens. Auch in seiner Funktion als zweiter Vorstand der Schützengesellschaft St. Sebastian bleibe der Einsatz von Alexander Thurn zur Hochwassersanierung des Schützenhauses, der Kampf um einen Hochwasserschutz für Oberbibrach und das große Interesse an der großen kulturellen Identität der Gemeinde unvergessen. Zusammenfassend würdigte der Bürgermeister das bereichernde Mitwirken aller Ex-Ratsmitglieder an wichtigen Weichenstellungen zur Fortentwicklung der Kommune. Als äußere Zeichen des Dankes gab es neben Dankurkunden auch Gutscheine, Sachgeschenke und Blumen für das langjährige Ratsmitglied Marga Kreutzer.

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