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Gemeinderat Trabitz: Gesetzten Kostenrahmen nicht sprengen

Trabitz. Nicht über sieben Brücken müssen Gemeinde und Spielvereinigung gehen, um das Sportgelände an der Troglauer Straße in einen modernen und zweckmäßigen „Sportpark am Heindlweiher“ zu verwandeln.

Gemeinderat Trabitz: Gesetzten Kostenrahmen nicht sprengen

Die Erneuerung des Hartplatzes und ein stufenfreier Zugang zum Sportheim stehen an vorderster Stelle des Plans für eine Modernisierung der Trabitzer Sportanlage. Foto: Bernhard Piegas

Wohl aber sollen auf diesem Weg sieben Etappen zurückgelegt werden. Dank einer 90-Prozent-Förderung aus Mitteln des Bund-Länder-Investitionspakts Sportstätten werde sich der Kosten-Eigenanteil mit 50.000 Euro in einem überschaubaren Rahmen halten, kündigten Kai Kreilinger und Martin Ott vom Bayreuther Planungsbüro RSP (Stiefler) in der Sitzung des Trabitzer Gemeinderats an.

Die von den Planungsfachleuten vorgestellte Liste von sieben Teilprojekten bot zugleich eine Rangfolge: Oberste Priorität solle die Erneuerung des Hartplatzbelages haben, die angrenzende Sandgrube und die benachbarten Parkplätze würden einem Beachvolleyballfeld weichen. Zu den vorrangigen Maßnahmen werde auch ein barrierefreier Zugang neben der zum Sportheimvorplatz führenden Treppe gehören, um mobilitätseingeschränkten Menschen den Besuch des Sportheims zu erleichtern.

Auf der Agenda stünden weiterhin die Erneuerung der Treppe zum Weiherdamm, die Ersetzung eines baufälligen Holzschuppens durch ein solides Sportgerätelager und die Überdachung der Umkleidekabinentür durch einen Balkon, der auch als Aufenthaltsort für einen Stadionsprecher dienen könne. Zwischen Sportheim und Damm könne außerdem ein Spielgelände mit Wasserspielplatz entstehen, und soweit es der gesteckte Kostenrahmen erlaube, könnten noch Planierungsarbeiten am Gelände vorgenommen werden.

Sparpotenziale nutzen

Referenten und Gemeindeverantwortliche waren sich einig, dass bei der Hartplatzsanierung die vorhandenen Ballfangzäune und der Platzunterbau weiterverwendet werden sollen, um Geld zu sparen. Der Platz werde voraussichtlich wieder eine Tartandecke erhalten, weil eine zeitweilig erwogene Kunstrasendecke nicht bezuschusst würde und für bestimmte Sportarten wie Basketball ungeeignet wäre.

Die Gesamtkosten schätzten die Experten auf rund 500.000 Euro, von denen 450.000 aus dem Investitionsprogramm gedeckt wären. Sollte das Ergebnis der Ausschreibung höhere Kosten erwarten lassen, was bei den derzeitigen Teuerungen nicht auszuschließen sei, so würden die nachrangigen Maßnahmen wie Spielplatz oder Geländeplanierung aus der Planung gestrichen, um die 500.000-Euro-Grenze tunlichst einzuhalten. Der Gemeinderat stimmte der Maßnahme einmütig zu.

Außerdem erteilte er dem Umbau und der Erweiterung einer landwirtschaftlichen Lagerhalle auf Flurnummer Feilersdorf 24 und 37 das gemeindliche Einvernehmen. Als Termin der nächsten Ratssitzung gab zweiter Bürgermeister Josef Marzi den 6. Februar bekannt.

OTH Amberg-Weiden
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