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Hutzerabend in Weiden debattiert Kommunalwahl und Irankrieg

Weiden West. Beim letzten Hutzerabend vor der Kommunalwahl diskutierten Bürger im Juniors-Dartstüberl mit Kommunalpolitikern über OB-Wahl, mögliche Stichwahl und Auszählung. Der offizielle Teil endete um 20.15 Uhr.

Weiden West. Beim letzten Hutzerabend vor der Kommunalwahl diskutierten Bürger im Juniors-Dartstüberl mit Kommunalpolitikern über OB-Wahl, mögliche Stichwahl und Auszählung. Der offizielle Teil endete um 20.15 Uhr.
Foto: Gerald Bolleininger

Hutzerabend in Weiden debattiert Kommunalwahl und Irankrieg

Der letzte Hutzerabend vor der Kommunalwahl in Weiden West fand im Juniors-Dartstüberl in der Waldrast statt und zog erneut viele Interessierte an. Bürger aus dem Stadtteil nutzten die Gelegenheit, um mit Kommunalpolitikern über aktuelle Fragen zu sprechen.

Kommunalwahl: Stichwahl und Auszählung im Blick

Pünktlich um 18 Uhr begrüßte der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Herbert Hammer die Gäste und kündigte eine offene Diskussionsrunde an. Bereits zu Beginn stand die anstehende OB-Wahl im Mittelpunkt, insbesondere die Frage nach einer möglichen Stichwahl.

Stadtrat Gerald Bolleininger erklärte, dass auch er keine Glaskugel habe und die Entscheidung am Sonntag abgewartet werden müsse. Er hielt fest, dass eine Stichwahl möglich bleibt, wenn kein Kandidat 50,1 Prozent erreicht, und dass in der Stichwahl die einfache Mehrheit genügt. Das Ergebnis dieser Entscheidung soll am 22. März 2026 spätestens um 20 Uhr feststehen. Die Auszählung der Stadtratswahl beginnt in Weiden erst nach der OB-Wahl am Sonntag. Er bezweifelte, dass bis Sonntagabend bereits ein vollständiges Ergebnis vorliegt, und nannte als Gründe die Briefwahl sowie gesondert auszuzählende Stimmzettel wegen eines Fehldrucks. Als Orientierung empfahl er, am Montag, 9. März 2026, regelmäßig die Homepage der Stadt Weiden aufzurufen. Sein Geheimtipp lautete: „Die Kommentare im Oberpfalzecho sind immer 1-2 Tage schneller als die Printzeitung.“

Außenpolitik und Medien im Fokus

Die Runde griff anschließend das Thema Irankrieg auf. Mit einem Schmunzeln erinnerte Gerald Bolleininger an Zeiten, in denen sich die Ortsvereine noch aktiv in Landes- und Bundespolitik einbrachten. Anwesende blickten mit Wehmut auf Phasen zurück, als die örtlichen Medien OTV und Neuer Tag darüber berichteten. „Heute haben diese Medien ein gewisses Monopol und berichten nicht mehr kritisch.“

Teilnehmende diskutierten zudem, ob Deutschland sich in den Krieg einbringen soll. Die Runde lehnte ein solches Engagement deutlich ab. Um 20.15 Uhr beendete Herbert Hammer den offiziellen Teil der Veranstaltung.

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