Grenzpolizei sichert 17.000 € in Waldsassen und stoppt Fahrer

Grenzpolizei sichert 17.000 € in Waldsassen und stoppt Fahrer
Bei zwei Kontrollen an der Grenze stellten Fahnder der Grenzpolizeigruppe Waldsassen innerhalb weniger Tage mehrere Straftatbestände fest. Am 5. Mai 2026 kontrollierten sie einen 60-jährigen kasachischen Staatsbürger, der mit einem in Spanien zugelassenen Volvo aus der Tschechischen Republik eingereist war. Zudem stoppte eine Streife am 1. Mai 2026 einen Škoda Octavia mit tschechischer Zulassung auf der Staatsstraße 2172 bei Heimhof.
Geldwäscheverdacht nach Kontrolle in Waldsassen
Die Beamten ließen sich den kasachischen Reisepass, den spanischen Aufenthaltstitel und den kasachischen Führerschein zeigen. Dabei erkannten die Fahnder mehrere Fälschungsmerkmale am Führerschein. Im Fahrzeug fanden sie außerdem eine große Menge Bargeld in Höhe von knapp 17.000 €, dessen Herkunft der Mann nicht schlüssig erklären konnte. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft in Weiden ordneten die Behörden die Sicherstellung des Bargeldes wegen des Verdachts der Geldwäsche an und leiteten Verfahren wegen Urkundenfälschung sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis ein. Nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung entließen die Beamten den 60-Jährigen; die weitere Ermittlungsführung übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Weiden.
Fluchtversuch entpuppt sich als Vortäuschung – Drogen aufgefunden
Fahnder bemerkten auf der Staatsstraße 2172 bei Heimhof am frühen Morgen des 1. Mai 2026 einen Škoda Octavia mit tschechischer Zulassung, den sie anhalten wollten. Der Fahrer versuchte offenbar, sich der Kontrolle zu entziehen, bog auf einen Feldweg ab und suchte hinter gelagertem Baumaterial Deckung. Die Beamten hielten das verschlossene Auto für wenig später und stellten darin einen 36-jährigen Ukrainer sowie einen 17-jährigen Rumänen fest. Erst auf Befragung gestand der 36-Jährige, dass er das Fahrzeug gelenkt hatte; zuvor hatte er behauptet, der Fahrer sei weggelaufen. Der Mann hatte keine gültige Fahrerlaubnis mehr, weil die Behörden sie ihm wegen Neigung zur Rauschgiftsucht entzogen hatten, und stand nach Angaben der Einsatzkräfte unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Die Streife veranlasste eine Blutentnahme und untersagte die Weiterfahrt; sie erhielt Unterstützung von Kräften der Polizeiinspektion Neustadt/WN und der Bundespolizei. Bei der Durchsuchung stellten die Fahnder in der Unterhose des 17-Jährigen eine geringe Menge Crystal Meth sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz ein. Ob die beiden rechtmäßig im Besitz des Škoda Octavia waren, klärten die Ermittler nicht abschließend und stellten das Auto zunächst sicher; die Männer setzten sie nach Abschluss der Maßnahmen wieder auf freien Fuß.


