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Innovationscampus Maxhütte als Chance für Sulzbach-Rosenberg

Sulzbach-Rosenberg. Das Gelände der ehemaligen Maxhütte soll zum Innovationscampus für nachhaltiges Wirtschaften, Energie und Umwelttechnik werden. Politik, Forschung und Wirtschaft ziehen an einem Strang.

Sulzbach-Rosenberg. Das Gelände der ehemaligen Maxhütte soll zum Innovationscampus für nachhaltiges Wirtschaften, Energie und Umwelttechnik werden. Politik, Forschung und Wirtschaft ziehen an einem Strang.
Foto: Frederik Betsch, Prof. Dr. Ing. Matthias Franke, Michael Schulz, Laura Weber, Yvonne Rösel (von links). Foto: Wahlkreisbüro Laura Weber

Innovationscampus Maxhütte als Chance für Sulzbach-Rosenberg

Das ehemalige Gelände der Maxhütte in Sulzbach-Rosenberg könnte zu einem landesweiten Innovationszentrum für nachhaltiges Wirtschaften sowie Energie- und Umwelttechnologien werden. Bei einem Gesprächsabend der Grünen Sulzbach-Rosenberg im Capitol wurde intensiv darüber diskutiert, wie der geplante Maxhütte-Innovationscampus gemeinsam auf den Weg gebracht werden kann.

Maxhütte-Innovationscampus verbindet Forschung und Praxis

Auf dem Areal der ehemaligen Maxhütte soll ein Ort entstehen, an dem Forschung und praktische Anwendung zusammenkommen, um Lösungen für zentrale Herausforderungen wie Klimawandel und Rohstoffknappheit zu entwickeln.

Landtagsabgeordnete Laura Weber diskutierte mit Prof. Dr.-Ing. Matthias Franke und Frederik Betsch vom Fraunhofer UMSICHT sowie Michael Schulz als Vertreter der regionalen Wirtschaft über die Perspektiven des Innovationscampus. Yvonne Rösel, Grünen-Bürgermeisterkandidatin in Sulzbach-Rosenberg, moderierte den Abend.

Politik, Forschung und Wirtschaft in Sulzbach-Rosenberg im Dialog

Laura Weber, Mitglied des Umweltausschusses im Landtag, betonte die große Bedeutung des Projekts für die Region: „Der Maxhütte-Innovationscampus kann ein echtes Leuchtturmprojekt für die Oberpfalz und ganz Bayern werden. Hier entsteht die Chance, industrielle Tradition mit nachhaltiger Zukunftstechnologie zu verbinden – und Wertschöpfung sowie gute Arbeitsplätze in unserer Region zu sichern.“

Weber bringt auch persönliche Erfahrungen mit ein: Während ihres Studiums als Umweltingenieurin war sie Werkstudentin bei Fraunhofer UMSICHT. Dort habe sie erlebt, wie entscheidend praxisnahe Forschung für die regionale Entwicklung sei. Heute unterstütze sie im Landtag gezielt Projekte, in denen Forschung, Wirtschaft und Politik gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.

Transformation und regionale Wertschöpfung in der Oberpfalz

„Innovation darf nicht nur in den Metropolen stattfinden. Gerade der ländliche Raum braucht starke Impulse für Transformation und nachhaltiges Wachstum. Dafür müssen wir als Politik verlässliche Rahmenbedingungen schaffen“, so Weber.

Grammer Solar
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Im Mittelpunkt des Abends stand der Schulterschluss zwischen Forschung, Mittelstand und Kommune. Diskutiert wurden unter anderem Themen wie kommunale Wärmeplanung, Kreislaufwirtschaft sowie der Transfer von Forschungsergebnissen in die regionale Wertschöpfung.