Konstituierende Sitzung stellt Weichen in Schwandorf

Konstituierende Sitzung stellt Weichen in Schwandorf
Der Schwandorfer Stadtrat startet in eine neue Amtsperiode. Die konstituierende Sitzung am 11. Mai stellt personelle und organisatorische Weichen für die Jahre 2026 bis 2032. Mit der konstituierenden Sitzung am 11. Mai ist der Stadtrat der Großen Kreisstadt Schwandorf offiziell in die neue Amtsperiode 2026 bis 2032 gestartet. Im Mittelpunkt der Sitzung standen die Wahlen der weiteren Bürgermeister, die Vereidigung der neu gewählten Stadtratsmitglieder sowie die Besetzung der Ausschüsse und Zweckverbände.
Neue Stadtratsmitglieder vereidigt
Der Schwandorfer Stadtrat besteht weiterhin aus insgesamt 30 Mitgliedern. Im Rahmen der Sitzung legten folgende neu gewählte Stadtratsmitglieder ihren Amtseid ab: Thomas Borcuch (AfD), Peter Hien (BLS), Roland Kraus (AfD), Stephan Mändl (CSU), Carmen Müller (AfD), Timo Wellnhofer (CSU), Alexander Schuster (BLS), Florian Spiegler (Freie Wähler) sowie Thomas Steinbacher (BLS). Mit Tobias Mainka ist zudem die Partei „Die Linke“ erstmals im Stadtrat vertreten.
Zum zweiten Bürgermeister wurde Matthias Kuhn (SPD), zum dritten Bürgermeister Peter Von der Sitt (UW) gewählt. Beide fungieren als direkte Stellvertreter von Oberbürgermeister Andreas Feller.
Ausschüsse und Gremien besetzt
Darüber hinaus wurden die personellen Zusammensetzungen der einzelnen Ausschüsse beschlossen sowie die Vertreterinnen und Vertreter in Zweckverbänden und weiteren Gremien festgelegt.
Oberbürgermeister Andreas Feller, für den zugleich die dritte Amtsperiode als Stadtoberhaupt beginnt, betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des gemeinsamen politischen Handelns: „Der heutige Anlass markiert nicht nur den formalen Beginn einer neuen Amtsperiode, sondern steht zugleich für einen wichtigen Moment des Aufbruchs, der Verantwortung und der gemeinsamen Gestaltung unserer Stadt.“
Fokus auf Umsetzung laufender Projekte
Mit Blick auf die Zukunft stellte Feller insbesondere die Umsetzung bereits angestoßener Projekte in den Mittelpunkt. „Die kommenden Jahre werden keine Phase des Abwartens, sondern eine Phase des Handelns“, erklärte der Oberbürgermeister. Entscheidend sei nun, „dass wir das, was wir beschließen und bereits beschlossen haben, auch konsequent umsetzen.“
In seiner Rede blickte Feller zudem auf zentrale Entwicklungen der vergangenen Jahre zurück – darunter die Fertigstellung der neuen Naabbrücken, die Aufwertung des Stadtparks sowie den Ausbau der Kinderbetreuung. Gleichzeitig verwies er auf kommende Herausforderungen wie die Planung des neuen Mittelschulzentrums, die Generalsanierung der Feuerwache, die Entwicklung neuer Gewerbeflächen sowie die Stärkung von Ehrenamt, Sport und Kultur.
Abschließend appellierte der Oberbürgermeister an einen respektvollen und sachorientierten Umgang innerhalb des neuen Gremiums: „Am Ende geht es nicht um einzelne Positionen – es geht um das Wohl unserer Stadt.“
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