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Neue grüne Hausnummern in Amberg-Sulzbach verliehen

Amberg-Sulzbach. Der Landrat verlieh die Grüne Hausnummer an drei besonders nachhaltige Wohnprojekte. Seit 1999 wurden 124 Haushalte geehrt; modernisierte Kriterien betonen Energieeffizienz und Klimaschutz.

Amberg-Sulzbach. Der Landrat verlieh die Grüne Hausnummer an drei besonders nachhaltige Wohnprojekte. Seit 1999 wurden 124 Haushalte geehrt; modernisierte Kriterien betonen Energieeffizienz und Klimaschutz.
Landrat Richard Reisinger (5.v.li.) überreichte die Grüne Hausnummer an die Familien Moosburger, Hecken-Emmel und Voss (von links). Es gratulierten Florian Junkes (8.v.li.) und Martin Kopp (10.v.li.). Foto: Christine Hollederer

Neue grüne Hausnummern in Amberg-Sulzbach verliehen

Es sind besonders nachhaltige Wohnprojekte, die jetzt bei einer Feierstunde im Landratsamt Amberg-Sulzbach mit der Grünen Hausnummer ausgezeichnet wurden. Die Grüne Hausnummer steht für ein umweltfreundliches, energieeffizientes und zukunftsfähiges Bauen und Wohnen und macht vorbildliches Engagement sichtbar.

Ehrung für nachhaltiges Wohnen

Landrat Richard Reisinger betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung lokaler Vorbilder für den Klimaschutz und einen nachhaltigen Landkreis Amberg-Sulzbach: „Es ist mir eine große Freude, gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Nachhaltigkeit und gelebten Umweltschutz zu setzen. Mit der Verleihung der Grünen Hausnummer würdigen wir nicht nur einzelne Maßnahmen, sondern ein bewusstes Lebensmodell, das viele Nachahmer finden sollte“, sagte der Landrat.

Die Auszeichnung hat im Landkreis seit ihrer Einführung im Jahr 1999 an Bedeutung gewonnen. Bisher wurden 124 Haushalte gewürdigt, nun kamen drei weitere hinzu.

Kriterien modernisiert

Landrat Richard Reisinger wies darauf hin, dass die Vergaberichtlinien vom Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) modernisiert wurden, um technologische Entwicklungen wie Photovoltaik, Batteriespeicher und Elektromobilität angemessen zu berücksichtigen. „Die Welt hat sich seit 1999 tiefgreifend verändert. Deshalb haben wir die Kriterien weiterentwickelt, damit technischer Fortschritt und aktuelle Herausforderungen aktiv aufgegriffen werden“, so der Klimaschutzmanager des Landkreises, Martin Kopp.

Die Preisträger haben laut Florian Junkes, Vorsitzender des ZEN-Fördervereins, in zahlreichen Kategorien überzeugt und die geforderte Mindestpunktzahl erreicht. Bewertet wurden unter anderem der Einsatz umweltfreundlicher Baustoffe, die Nutzung von Solarenergie, moderne, effiziente Heiztechniken, ein schonender Umgang mit Wasser, die Integration von Natur in Haus und Garten, nachhaltige Gebäudeausstattung, das Umweltbewusstsein im Alltag, die Nutzung klimafreundlicher Verkehrsmittel, die Unterstützung der regionalen Wirtschaft oder die Berücksichtigung von Denkmalschutzaspekten.

Zeichen für gelebten Umweltschutz

„Sie alle setzen im Landkreis ein wichtiges Zeichen: bewusstes Leben und verantwortungsvoller Ressourceneinsatz beginnen im eigenen Zuhause“, lobte Landrat Richard Reisinger die neuen Träger des Gütesiegels. Jeder Einzelne leistet einen wichtigen Beitrag und ist Vorbild für andere. Informationen rund um die Grüne Hausnummer sind im Internet abrufbar.

Zoigltermine
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Preisträger in der Übersicht

Sie haben die Grüne Hausnummer verliehen bekommen: Manuel und Regina Moosburger (Etzelwang) mit ihren Kindern Leopold und Matilda, Prof. Dr. Andreas Emmel und Dr. Monika Hecken‑Emmel (Hahnbach) sowie Dr.-Ing. Erich und Birgit Voss (Ammerthal).