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Sanierung des Hochbehälters am St. Nikolausberg in Floß

Floß. Der Markt modernisiert die zentrale Wasserversorgung: neue PE-Leitungen in mehreren Straßenzügen und die Sanierung des Hochbehälters am St. Nikolausberg mit 250 Kubikmeter. Nach dem Kahlschlag wird der Hügel neu bepflanzt.

Floß. Der Markt modernisiert die zentrale Wasserversorgung: neue PE-Leitungen in mehreren Straßenzügen und die Sanierung des Hochbehälters am St. Nikolausberg mit 250 Kubikmeter. Nach dem Kahlschlag wird der Hügel neu bepflanzt.
Hochbehälters am St. Nikolausberg. Foto Fred Lehner

Sanierung des Hochbehälters am St. Nikolausberg in Floß

Die Erneuerung der zentralen Wasserversorgungsanlage hat für die Kommune einen hohen Stellenwert. Nicht nur, dass innerhalb des gesamten Versorgungsgebietes von Markt und Floßland das Leitungsnetz teilweise eine Sanierung erfährt, es sind auch die Anlagen der Wasserversorgung, die auf den neuesten Stand gebracht werden.

Hintergrund zur Sanierung der Wasserversorgung

Was den Teilnehmern am Kreuzweg am Palmsonntag rund um den St. Nikolausberg bei den 14 Stationen aufgefallen ist, führte zwangsläufig im Nachhinein zur Diskussion. Nur die ältere Generation des Marktes weiß noch Bescheid, dass vor über 70 Jahren die zentrale Wasserversorgungsanlage im Marktgebiet in Betrieb genommen werden konnte. Aufgelöst wurden mehr als 36 einzelne, zum Teil auch genossenschaftliche Anlagen, die für die Versorgung mit Trink- und Brauchwasser zuständig waren. Heute ist es kaum mehr vorstellbar, dass die privaten Versorgungsanlagen den Wasserverbrauch sicherten, obgleich es vor allem in der Winterzeit erhebliche Probleme gab. Das ist längst vergessen.

Historie und satzungsgemäße Regelungen

Die Herausforderungen eines gesicherten Versorgungsbereichs konnten vor mehr als 70 Jahren nur gemeinsam bewältigt werden. Dabei spielten die satzungsgemäßen Regelungen einer ausschließlichen Nutzung der öffentlichen Anlage durch den Anschluss- und Benutzungszwang eine wesentliche Rolle.

Bei den baulichen Maßnahmen stand neben den Entsäuerungsanlagen auch der Hochbehälter auf der höchsten Erhebung im Markt, dem St. Nikolausberg, im Vordergrund. Ein bemerkenswerter Wandel hat sich auch in der Materialauswahl für die Rohrleitungen ergeben. Waren es früher Gussrohre, die verlegt wurden, hatten viele Jahre die Eternit- und PVC-Rohrleitungen den Vorzug. Nunmehr werden ausschließlich Polyethylenrohre (PE) verlegt. Das gilt sowohl für das Hauptleitungsnetz als auch für die Hausanschlussleitungen.

Modernisierung von Leitungen und Kanalnetz

Der Markt hat in den letzten beiden Jahren die Gebiete am Kalmreuther Weg, Im Wiesengrund, Püchersreuther Straße, Blendersmühlweg sowie die Bereiche Amselweg, Oberer Berg, Gärtnerweg und Plößberger Straße mit neuen Rohrleitungen der Wasserversorgung verlegt. Im gleichen Zusammenhang wurde das Kanalnetz erneuert. Maßnahmen, die den Gemeindesäckel und damit die Steuergelder sehr in Anspruch nahmen.

Durch die Baumaßnahme am Hochbehälter zeigt sich der nördliche Teil des St. Nikolausberges mit einem völlig neuen und ungewöhnlichen Ortsbild. Ein reiner Kahlschlag des früher bewaldeten Hügelbereichs Nikolausberg tut sich auf und zeigt den sonst abgedeckten, mit Flossenbürger Granit gebauten Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von mehr als 250 Kubikmetern. Ein finanzieller Aufwand, der zum Unterhalt der öffentlichen Einrichtungen des Marktes gehört und den Bürger nicht weiter belastet. Wichtig ist, dass nach Fertigstellung der Sanierungsmaßnahme am Hochbehälter der derzeit kahle Hügelbereich wieder bepflanzt wird. Das schuldet man auch dem Landschaftsschutzgebiet des St. Nikolausberges mit Wallfahrtskirche. Bis auf den Bereich der Wallfahrtskirche St. Nikolaus und den anliegenden Privatbesitz ist der Markt ausschließlicher Grundeigentümer des St. Nikolausberges. Gerne spricht man vom „Kleinod“ im Markt, das es auch verdient.

Spedition Wagner
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