Schwartz initiiert Neustart der Bergwirtschaft am Mariahilfberg in Amberg

Schwartz initiiert Neustart der Bergwirtschaft am Mariahilfberg in Amberg
Amberg/München. Der Amberger Stimmkreisabgeordnete Dr. Harald Schwartz hat ein hochrangiges Gespräch zur Wiederbelebung der Bergwirtschaft am Mariahilfberg organisiert. Im Ergebnis wurde ein konkreter Fahrplan für einen zeitnahen Erfolg des Projekts vereinbart. Im nächsten Schritt wurde vereinbart, dass Dr. Schwartz eine inhaltliche Abstimmung auf Ebene der Staatsregierung vornehmen wird.
Neues Konzept für die Bergwirtschaft am Mariahilfberg in Amberg
Das historische Baudenkmal steht seit Juli 2020 leer. Nach fast sieben Jahren Planung und einem Projektstopp im Oktober 2024 soll nun ein überarbeitetes Konzept dem Vorhaben zum Durchbruch verhelfen.
An dem Treffen nahmen seitens des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (BLfD) Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil sowie Abteilungsleiterin Dr. Susanne Fischer teil. Auf politischer Seite waren neben Dr. Harald Schwartz der Vorsitzende des Bayerischen Landesdenkmalrats, MdL Robert Brannekämper, sowie Ambergs Oberbürgermeister Michael Fritz und MdL Bernhard Heinisch vertreten. Investor Michael Fellner und sein Architekt Georg Zunner vervollständigten die Runde.
Investor plant Neustart nach Projektstopp
Fellner hatte das Projekt im Oktober 2024 gestoppt – nach drastisch gestiegenen Baukosten, höheren Zinsen und wiederholten Umplanungen. Beim Bürgerentscheid 2022 hatten rund 58 Prozent der Abstimmenden klar für seine Pläne votiert. Soeben möchte er das Vorhaben neu angehen.
„Die Bergwirtschaft ist ein Stück Amberger Identität. Aber ein Denkmal, das leersteht und verfällt, ist kein geschütztes Denkmal – es ist ein sterbendes. Wir müssen dafür sorgen, dass dieses Leuchtturmprojekt nicht erneut an der Summe aller Auflagen scheitert, bevor der erste Stein gesetzt ist“, betonte Dr. Schwartz.
Weiteres Vorgehen: Abstimmung mit Staatsregierung, Stadt Amberg und Denkmalschutz
Alle Beteiligten vereinbarten, den Dialog zügig fortzusetzen und die Planung eng abzustimmen. Am wichtigsten war, dass ein gemeinsamer Fahrplan abgestimmt wurde, der in drei Schritten die Staatsregierung, die Stadt Amberg und den Denkmalschutz einbindet und nun zum Erfolg führen soll. Dr. Schwartz wird das Vorhaben weiterhin aktiv begleiten.
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