SPD setzt in Pressath mit Bernhard Stangl auf Kontinuität und Verantwortung
SPD setzt in Pressath mit Bernhard Stangl auf Kontinuität und Verantwortung
Mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung ist die SPD Pressath in den Kommunalwahlkampf 2026 gestartet. Knapp 60 Bürgerinnen und Bürger kamen zusammen, um sich über die politische Arbeit der vergangenen Jahre und die anstehenden Herausforderungen zu informieren. Unter dem Motto „Wir bringen die Wurst mit – ihr gebt euren Senf dazu“ setzte die SPD dabei bewusst auf Nähe und persönliche Begegnung.
Im Mittelpunkt des Abends stand Bürgermeister Bernhard Stangl, der deutlich machte, wofür er nach sechs Jahren im Amt erneut kandidiere. Sein Leitspruch knüpft an die letzte Kommunalwahl an und wird nun konsequent erweitert: „Reden. Bewegen. Gestalten. Weitermachen.“ Viele Projekte seien bereits umgesetzt, zahlreiche weitere befänden sich mitten in der Realisierung. Genau diese Vorhaben wolle er konsequent weiterführen.
Leitmotiv und Netzwerke
In Bezug auf sein Leitmotiv betonte Stangl, dass „Reden“ für ihn ein zentraler Bestandteil seiner Arbeit sei. Er machte deutlich, dass er bewusst das Gespräch suche, weil daraus tragfähige Netzwerke entstünden. Diese Verbindungen seien in der kommunalpolitischen Praxis von großer Bedeutung – insbesondere, wenn es darum gehe, Fördermöglichkeiten zu identifizieren, Kontakte zu nutzen und Projekte erfolgreich auf den Weg zu bringen.
Mit Blick auf den beginnenden Wahlkampf stellte Stangl klar, dass zahlreiche Projekte, die aktuell in den Wahlprogrammen anderer Gruppierungen aufgeführt würden, längst beschlossen, gefördert oder bereits in Umsetzung seien. Die SPD stehe dafür, Verantwortung nicht erst im Wahlkampf zu formulieren, sondern Projekte über Jahre hinweg solide zu planen und zuverlässig umzusetzen.
Stadtplatz und Bahnhofstraße
Zur neu gestalteten Bahnhofstraße merkte Stangl an, dass sich die Fahrbahnbreite von 6,50 Metern im täglichen Betrieb bewährt habe.
Ein zentrales Zukunftsthema sei zudem die Weiterentwicklung des Stadtplatzes. Dieser sei ausdrücklich kein Prestigeobjekt, sondern solle ein Ort der Begegnung werden. Ziel sei es, Raum für Austausch, Aufenthalt und gemeinsames Leben zu schaffen. In diesem Zusammenhang verwies Stangl auch auf die gut genutzte, aber räumlich stark begrenzte Bücherei im Dostlerhaus. Eine Integration der Bücherei im Umfeld eines neu gestalteten Stadtplatzes biete die Chance auf mehr Platz und bessere Nutzungsmöglichkeiten für alle Generationen. Grundlage für solche Projekte sei die gezielte Nutzung und Sicherung von Fördermitteln.
Ortschaften, Infrastruktur und Lebensqualität
Ein ebenso wichtiger Bestandteil kommunaler Verantwortung sei die Entwicklung der Ortschaften. Pressath trage Verantwortung für die Stadt und ihre Ortschaften. Investitionen in die Feuerwehren, in eine verlässliche Wasserversorgung und in die örtliche Infrastruktur seien deshalb grundlegende Aufgaben. Auch neue und sanierte Spielplätze gehörten dazu. Der Spielplatz in Dießfurt werde sehr gut angenommen und habe sich zu einem Treffpunkt für Kinder und Familien entwickelt – ein Beispiel dafür, wie gezielte Maßnahmen Lebensqualität schaffen und Begegnung ermöglichen.
Vorgestellt wurden an diesem Abend auch die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD Pressath. Sie kommen aus unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Bereichen und bringen vielfältige Erfahrungen aus ehrenamtlichem, sozialem und gesellschaftlichem Engagement mit. Diese unterschiedlichen Biografien seien ein klarer Mehrwert für die Arbeit im Stadtrat. Gemeinsam mit dem Bürgermeister stehen sie für eine sachorientierte, soziale und verantwortungsvolle Kommunalpolitik und wollen die begonnenen Projekte aktiv mitgestalten und weiter voranbringen.
Resonanz, Team und Wahlaufruf
Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Silke Tanner, zeigte sich sehr erfreut über die große Resonanz und das Interesse an kommunaler Politik sowie am Kennenlernen der Kandidatinnen und Kandidaten.
Zum Abschluss richtete Stangl einen klaren Wahlaufruf an die Bürgerschaft. Wer wolle, dass begonnene Projekte verlässlich weitergeführt werden, brauche stabile Mehrheiten im Stadtrat. Gemeinsam mit seinem Team und dem Rückhalt der Bürgerinnen und Bürger wolle er den eingeschlagenen Weg für Pressath und seine Ortschaften fortsetzen – verantwortungsvoll, vorausschauend und mit dem klaren Ziel: weitermachen.




