Stichwahl in Amberg - fast alle Briefwähler erhalten Unterlagen automatisch

Stichwahl in Amberg - fast alle Briefwähler erhalten Unterlagen automatisch
Nach dem vorläufigen Ergebnis der Wahl zur Oberbürgermeisterin beziehungsweise des Oberbürgermeisters ergibt sich in Amberg eine Stichwahl zwischen Stefan Ott (CSU) und Michael Fritz (FW). Ob es eine Stichwahl gibt und zwischen welchen Personen, entscheidet letztlich der Stadtwahlausschuss unter Leitung von Wahlleiter Dr. Bernhard Mitko nach Wahlprüfung förmlich in seiner öffentlichen Sitzung am Dienstag, 10. März, um 12.30 Uhr im Mittleren Rathaussaal.
Die meisten Briefwähler müssen nicht aktiv werden
Knapp 10.000 wahlberechtigte Personen haben im Zuge ihres Briefwahlantrags zur Hauptwahl zeitgleich die Briefwahl für die Stichwahl vorsorglich mitbeantragt beziehungsweise im Rahmen der Online-Antragstellung nicht abgewählt. Das heißt, dass fast alle Briefwähler ihren Antrag bereits vorab gestellt haben. Die Briefwahlunterlagen für diese Personen werden spätestens zum Ende der Woche zum Versand gegeben.
Personen, die ihre Briefwahlunterlagen schriftlich mit dem Vordruck der Wahlbenachrichtigung zur Hauptwahl beantragt haben, aber das Kreuz für die Briefwahl zur möglichen Stichwahl nicht gesetzt hatten, erhielten mit den Briefwahlunterlagen eine neue Ersatz-Wahlbenachrichtigung. Mit dieser können sie in ihr Urnenwahllokal gehen oder erneut Briefwahl beantragen.
Wahlbenachrichtigungen und Fristen zur Briefwahl
Die Wahlbenachrichtigung der rund 6.000 Urnenwählerinnen und -wähler bei der Hauptwahl behält weiterhin ihre Gültigkeit und kann sowohl für die Stichwahl als auch zur Beantragung der Briefwahl genutzt werden.
Bei einer schriftlichen oder Online-Beantragung nach dem 16. März kann die rechtzeitige Übersendung der Briefwahlunterlagen – bedingt durch die Postlaufzeiten – gefährdet sein. Sofern nicht sowieso schon im Zuge der Briefwahlbeantragung zur Hauptwahl geschehen, wird die rechtzeitige Beantragung empfohlen.


