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Ver.di-Senioren warnen in Grafenwöhr vor Sozialkahlschlag

Grafenwöhr. Die Ver.di-Senioren fürchten Kahlschlag bei Sozialleistungen. Im Mittelpunkt der Monatsversammlung der Gewerkschaftssenioren von ver.di im Vierstädtedreieck stand die Sorge um wesentliche soziale Leistungen. Das gilt besonders für die Lage in der Pflegeversicherung.

Grafenwöhr. Die Ver.di-Senioren fürchten Kahlschlag bei Sozialleistungen. Im Mittelpunkt der Monatsversammlung der Gewerkschaftssenioren von ver.di im Vierstädtedreieck stand die Sorge um wesentliche soziale Leistungen. Das gilt besonders für die Lage in der Pflegeversicherung.
Grafenwöhr. Die Ver.di-Senioren fürchten Kahlschlag bei Sozialleistungen. Im Mittelpunkt der Monatsversammlung der Gewerkschaftssenioren von ver.di im Vierstädtedreieck stand die Sorge um wesentliche soziale Leistungen. Das gilt besonders für die Lage in der Pflegeversicherung.

Ver.di-Senioren warnen in Grafenwöhr vor Sozialkahlschlag

Hans Erfurt brachte es mit seinen Hinweisen auf den Punkt: „Wo sollen Betroffene bis zu 3.500 Euro monatlich bei Heimunterbringung herhaben?“ Dafür reichen die Renteneinkommen nicht aus und die Pflegeversicherung deckt nur die Behandlungskosten ab. Investitionen und sogar Ausbildungskosten werden auf die Heimbewohner umgelegt. Die Diskussion kreiste auch besonders um den Wunsch, zu Hause den Lebensabend zu verbringen. Hier sind die Hürden zum Erreichen von Pflegestufen und damit häuslicher Unterstützung nicht einfach zu erfüllen.

Sozialstaat und gesellschaftlicher Zusammenhalt

Seniorensprecher Manfred Haberzeth kann die laufende Debatte nicht verstehen, wenn die ältere Generation nur noch als Belastung gesehen wird. Alle sitzen in einem Boot, Jung und Alt sind gleichermaßen auf soziale Leistungen angewiesen. Wenn heute über Rente, Gesundheitswesen oder Pflege diskutiert wird, sind alle betroffen.

Jeder, der krank wird, frühzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden muss, ist betroffen. Deshalb sehen die Gewerkschaftsmitglieder den Schwerpunkt der nächsten Monate besonders in der Verteidigung und Stabilisierung des Sozialstaats.

Krisenpolitik, Sparforderungen und Verteilungsgerechtigkeit

Immer wieder werden Krisen benutzt, um Leistungseinschränkungen durchzusetzen. Seit der Einheit Deutschlands lauten die Forderungen zur Krisenbewältigung ohne Berücksichtigung der Ursachen: länger arbeiten, Löhne reduzieren, Zuzahlungen bei Krankheit, bei Medikamenten, beim Zahnarzt, Renten kürzen, Steuern herunter – damit sollen dann die Löcher gestopft werden, die von Pandemien, Banken, von Kriegen, von Diktatoren, von der Gier verursacht worden sind. Am Ende werden immer die Gleichen reicher. Verteilungsfragen sind Demokratiefragen.

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