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Vortrag in Neustadt/WN zu Heizungen ohne Einheitslösung

Neustadt/WN. Ein Vortrag der Freien Wähler zog viele Besucher an. Experte Alexander Bächer erklärte, welche Heizsysteme künftig zulässig sind, welche Förderungen helfen und warum es keine Standardlösung gibt.

Neustadt/WN. Ein Vortrag der Freien Wähler zog viele Besucher an. Experte Alexander Bächer erklärte, welche Heizsysteme künftig zulässig sind, welche Förderungen helfen und warum es keine Standardlösung gibt.
Zum Abschluss bedankte sich zweiter Vorsitzende Karl Meier beim Referenten mit regionalen Köstlichkeiten. Foto: Gerhard Steiner

Vortrag in Neustadt/WN zu Heizungen ohne Einheitslösung

Auf reges Interesse stieß der von den Freien Wählern Neustadt organisierte Vortrag. Energieexperte Alexander Bächer erklärte verständlich, welche Heizsysteme künftig möglich sind, welche Förderungen es gibt – und warum es keine Standardlösung gibt.

Ein zentraler Teil des Vortrags beschäftigte sich mit der Frage, welche Heizungsanlagen künftig noch zulässig sind. In der öffentlichen Debatte werde häufig sehr pauschal von „Verboten“ gesprochen – tatsächlich müsse man jedoch genauer unterscheiden. Deshalb stellte der Referent klar: Bestehende Heizungsanlagen dürfen grundsätzlich weiter betrieben werden und auch Reparaturen sind weiterhin möglich. Relevant werde das Gebäudeenergiegesetz vor allem bei Neubauten oder beim Austausch alter Heizungen.

Ziel der gesetzlichen Vorgaben sei es, langfristig den Wärmesektor klimafreundlicher zu gestalten und den Anteil erneuerbarer Energien zu erhöhen. Dabei komme es jedoch immer auf die konkrete Situation des Gebäudes an.

Individuelle Lösungen und staatliche Förderung

Laut Bächer gibt es keine allgemeingültige „richtige“ Heizungsanlage. Aber für jedes Gebäude kann es eine passende Lösung geben. Weiterhin ging er auf die zur Auswahl stehenden Heizsysteme ein. Seiner Meinung nach bilden Hybridlösungen – etwa eine Kombination aus Gasheizung und Wärmepumpe – eine praktikable Übergangslösung. Dabei können staatliche Fördermittel Investitionen erheblich erleichtern. Weil diese sich aber teils kurzfristig ändern können, sei es wichtig, frühzeitig zu planen und Anträge rechtzeitig zu stellen.

Bei der Überprüfung der Wirtschaftlichkeit sollte man nicht nur die Anschaffungskosten betrachten. Wichtig dabei seien unter anderem auch die laufenden Energiekosten, Wartungskosten, die Lebensdauer der Anlage oder mögliche CO₂-Abgaben.

Zum Abschluss bedankte sich zweiter Vorsitzender Karl Meier beim Referenten mit regionalen Köstlichkeiten, unter anderem mit Eiern aus der Zucht der Familie Thöresz.

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