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OTH Amberg-Weiden
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ATU-Experte aus Weiden empfiehlt LED und richtiges Licht bei Nebel

Nordoberpfalz. Wenn im Herbst die Temperaturen sinken, steigen morgens und abends vielerorts dichte Nebelfelder auf. Für Autofahrerinnen und Autofahrer bedeutet das oft extrem schlechte Sicht und erhöhte Unfallgefahr. ATU-Experte Christopher Lang gibt wertvolle Tipps, wie Fahrzeughalter sicher durch die neblige Jahreszeit kommen – von der richtigen Bedienung des Lichts bis zum technischen Upgrade auf LED-Technologie.

Nordoberpfalz. Wenn im Herbst die Temperaturen sinken, steigen morgens und abends vielerorts dichte Nebelfelder auf. Für Autofahrerinnen und Autofahrer bedeutet das oft extrem schlechte Sicht und erhöhte Unfallgefahr. ATU-Experte Christopher Lang gibt wertvolle Tipps, wie Fahrzeughalter sicher durch die neblige Jahreszeit kommen – von der richtigen Bedienung des Lichts bis zum technischen Upgrade auf LED-Technologie.
Symbolbild: Pixabay / Pexels

ATU-Experte aus Weiden empfiehlt LED und richtiges Licht bei Nebel

Viele moderne Fahrzeuge verfügen über eine Lichtautomatik. Doch genau die kann bei Nebel zur Gefahr werden: „Lichtsensoren reagieren auf Helligkeit. Tagsüber ist Nebel aber häufig hell genug, so dass die Automatik nicht auf Abblendlicht schaltet“, erklärt Lang. „Wer sich auf das automatische Tagfahrlicht verlässt und nicht frühzeitig das Abblendlicht einschaltet, fährt bei Nebel oft ohne Heckbeleuchtung und mit unzureichender Sicht nach vorne.“

Er empfiehlt daher folgende Regeln für die Beleuchtung bei Nebel:

  • Tagfahrlicht: Bietet bei Sichtbehinderungen keine ausreichende Absicherung, da die Rückleuchten meist ausgeschaltet bleiben.
  • Abblendlicht: Bei Nebel, Dämmerung, Schneefall oder Regen stets auf ein automatisches Einschalten des Abblendlichts achten oder dieses manuell einschalten! Das Fernlicht sollte bei Nebel hingegen ausgeschaltet bleiben, da die feinen Wassertropfen das Licht reflektieren und den Fahrer selbst blenden können.
  • Nebelscheinwerfer: Sie leuchten die Fahrbahn breit aus und erhellen den bodennahen Bereich, der häufig weniger dichten Nebel aufweist. Sie dürfen eingeschaltet werden, wenn Nebel, Schneefall oder Regen die Sicht erheblich behindern.
  • Nebelschlussleuchte: Die rote Zusatzleuchte am Heck darf ausschließlich bei Nebel und einer Sichtweite von unter 50 Metern genutzt werden. Die Faustregel: Auf der Autobahn entspricht der Abstand zwischen zwei Leitpfosten genau 50 Meter. Wichtig: Bei Sichtweiten unter 50 Metern gilt laut Gesetzgeber eine Maximalgeschwindigkeit von 50 km/h.

Upgrade auf LED: Mehr Sicht und Sicherheit

Viele Autos auf deutschen Straßen sind ab Werk noch mit herkömmlichen Halogen-Glühlampen ausgestattet. Im Vergleich zu modernen LED- oder Xenon-Scheinwerfersystemen leuchten sie die Fahrbahn weniger hell aus. „Glücklicherweise müssen Autofahrer für mehr Sicherheit im Nebel nicht direkt ein neues Fahrzeug kaufen“, betont der ATU-Experte. „Mittlerweile stellen führende Hersteller wie zum Beispiel OSRAM nachrüstbare, straßenzugelassene LED-Retrofit-Lampen zur Verfügung.“

Der Wechsel von Halogen auf LED bringt deutliche Vorteile:

  • Mehr Helligkeit: Das weißere, tageslichtähnliche Licht leuchtet die Straße deutlich besser aus und verringert die Ermüdung der Augen.
  • Früheres Erkennen: Hindernisse, Fußgänger oder Tiere am Straßenrand werden bei Nebel und Dunkelheit wesentlich früher wahrgenommen.
  • Lange Lebensdauer: LEDs halten im Schnitt um ein Vielfaches länger als klassische Halogenscheinwerfer.

Der Umrüstungsprozess ist unkompliziert: Ob die Scheinwerfer des eigenen Fahrzeugmodells für die Nachrüstung freigegeben sind, lässt sich direkt in einer der deutschlandweit rund 500 ATU-Filialen oder online prüfen. Die Experten vor Ort übernehmen auf Wunsch nicht nur den schnellen Austausch, sondern stellen auch sicher, dass die Beleuchtung ordnungsgemäß funktioniert und die Scheinwerfer exakt eingestellt sind. Das dient dazu, eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn sicherzustellen und zeitgleich ein Blenden des Gegenverkehrs zu vermeiden.

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