Demenz im Fokus am Krankenhaus Tirschenreuth

Demenz im Fokus am Krankenhaus Tirschenreuth
Schwerpunktmonat Demenz am Krankenhaus Tirschenreuth: Die Kliniken Nordoberpfalz AG und die Berufsfachschule für Pflege der Kliniken Nordoberpfalz AG in Neustadt/WN stellen im März rund um das Krankenhaus Tirschenreuth das Thema Demenz in den Mittelpunkt. Die Krankheit betrifft in einer älter werdenden Gesellschaft immer mehr Menschen – neben den Betroffenen vor allem Angehörige und damit auch jüngere Generationen.
Auftaktwoche und Fachvorträge in Tirschenreuth
Der Hauptaktionszeitraum ist die Woche vom 16. bis 19. März 2026. Die Auftaktveranstaltung findet bereits am Freitag, 13. März, um 15 Uhr im Besprechungsraum des MVZ Tirschenreuth am Krankenhaus statt. Klinikdirektor Stephan Schumacher, die AOK, Bürgermeister Franz Stahl sowie Quartiersmanagerin Cornelia Stahl von „Leben Plus“ heißen alle Interessierten herzlich willkommen. Im Anschluss folgen zwei Fachvorträge, unter anderem von Dr. Josef Pova, Chefarzt der Akutgeriatrie am Krankenhaus Tirschenreuth, der über Demenz und Geriatrie referiert.
Ausstellung im Foyer und Demenzsimulator
Bereits ab 10. März ist im Foyer des Krankenhauses die Wanderausstellung des Bayerischen Gesundheitsministeriums „Was geht, was bleibt? – Leben mit Demenz“ zu sehen. Sie bleibt bis einschließlich 24. März geöffnet.
Ebenfalls im Foyer werden 15 Tische mit einzelnen Stationen aufgebaut, die zusammen einen Demenzsimulator bilden. Dieser ermöglicht gesunden Menschen, den Tagesablauf eines demenziell erkrankten Menschen nachzuempfinden und zeigt eindrucksvoll, wie sehr Betroffene im Alltag an ihre Grenzen stoßen. Der Simulator wird vom 16. bis 20. März von der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberpfalz zur Verfügung gestellt und von den angehenden Pflegefachkräften der Berufsfachschule für Pflege betreut. Die Initiative zur aktiven Beteiligung stammt direkt von den Auszubildenden, die das Thema Demenz als wichtigen Bestandteil ihrer zukünftigen beruflichen Verantwortung sehen.
Fotokunstausstellung und Informationsangebote
Dass Demenz auch eine künstlerische und ästhetische Seite haben kann, zeigt eine preisgekrönte Online-Fotokunstausstellung, die von der AOK präsentiert wird. Die Ausstellung läuft in Endlosschleife im Foyer. Vom 11. bis 20. März werden die Fotografien zudem rund um das Krankenhaus auf Bauzäunen gezeigt und bereichern so das Stadtbild. Begleitend stehen umfangreiche Informationsmaterialien, Flyer, Kontakte sowie ein Demenzkoffer zur Verfügung.
Engagement der Berufsfachschule für Pflege
Die Berufsfachschule für Pflege begleitet das Projekt sowohl organisatorisch als auch inhaltlich. Schulleiter Matthias Dumler und die zuständige Lehrkraft Birgit Fenzl betonen, wie sehr sie sich gemeinsam mit den Auszubildenden auf den Start des Schwerpunktmonats freuen. „Wir freuen uns auf einen tollen Projektauftakt und darauf, das Thema Demenz in der Region noch stärker ins Bewusstsein zu rücken“, so Dumler und Fenzl.
Die Demenz-Aktion richtet sich an Menschen jeden Alters – Betroffene, Angehörige, Pflegende, Fachpersonal und alle Interessierten.
Die Kliniken Nordoberpfalz – starker Gesundheitspartner in der Region
Die Kliniken Nordoberpfalz sind der leistungsfähige Gesundheitspartner in der nördlichen Oberpfalz. Mit drei Akutkrankenhäusern, einer Rehabilitationseinrichtung, einem Aus-, Fort- und Weiterbildungszentrum und medizinischen Versorgungszentren mit mehreren Praxen bieten wir koordinierte, fächerübergreifende Therapiekonzepte aus einer Hand unter dem Dach unseres Klinikverbunds. Pro Jahr helfen wir rund 100.000 Menschen auf unseren Stationen und in unseren Ambulanzen.
Mit rund 30 medizinischen Fachabteilungen, darunter viele hochspezialisierte, nach den höchsten Richtlinien zertifizierte Fachzentren, in vier Häusern in der gesamten nördlichen Oberpfalz bieten die Kliniken Nordoberpfalz umfassende medizinische Versorgung aus einer Hand.
Gleichzeitig sind wir der größte Arbeitgeber in der nördlichen Oberpfalz: Wir bieten rund 3.100 Menschen einen attraktiven und sicheren Arbeitsplatz und rund 300 jungen Frauen und Männern einen Ausbildungsplatz – damit sind wir auch der größte Ausbildungsbetrieb in der Region.




