Kneipp-Becken im Kurpark in Eslarn wiederbelebt

Kneipp-Becken im Kurpark in Eslarn wiederbelebt
Unter diesem Motto wurde das Kneipp-Becken im Eslarner Kurpark wieder zum Leben erweckt. Die Quartiersmanagerin Petra Brenner hatte gemeinsam mit Christine Forster und Sonja Spangler zu einem abwechslungsreichen Nachmittag eingeladen. Frauen und Jugendliche nutzten die Gelegenheit, Bewegung, Entspannung und die wohltuende Wirkung des Wassertretens miteinander zu verbinden.
Lange Zeit hatte das Kneipp-Becken im Kurpark regelrecht „brachgelegen“. Auf Initiative von Quartiersmanagerin Petra Brenner sollte die Anlage wieder regelmäßig genutzt werden. Die Mitglieder des Gemeinderates um Bürgermeister Thomas Kleber nahmen den Vorschlag erfreut auf und unterstützten die Wiederbelebung des Kneipp-Angebots.
Bewegung an der frischen Luft und Gemeinschaft
„Gerade im Sommer gehen viele Menschen bei der Hitze nicht so gerne in die Turnstunde. Dafür bietet sich das Kneippen im Kurpark wunderbar an“, erklärten die Übungsleiterinnen Christine Forster und Sonja Spangler. Das Angebot soll Bewegung an der frischen Luft mit geselligem Miteinander verbinden.
Auftakt mit Gymnastik und Wassertreten
Zum Auftakt versammelten sich rund 15 Frauen im Kurpark. Später gesellten sich auch drei Jungs dazu, die neugierig die Kneipp-Anwendung ausprobierten und begeistert mitmachten. Unter der Leitung von Sonja Spangler standen zunächst Trockengymnastik und Gleichgewichtsübungen auf dem Rasen auf dem Programm. Anschließend übernahm Christine Forster das Wassertreten im Kneipp-Becken.
Gleichgewicht und Achtsamkeit in der Natur
Ein besonderer Schwerpunkt am Ufer lag auf Gleichgewichtsübungen aus dem Yoga. Sonja Spangler zeigte Übungen, die nicht nur Muskeln und Koordination stärken, sondern auch Konzentration, innere Ruhe und mentale Stabilität fördern. „Der Zauber der Gleichgewichtsübungen liegt darin, die Balance zu verlieren. Nur so können wir spüren, was uns hält“, wurde dabei deutlich. Übungen wie der Baum oder der Kranich vermitteln Standfestigkeit, Vertrauen und Gelassenheit – Fähigkeiten, die auch im Alltag hilfreich sind.
Dabei spielte auch die Umgebung des Kurparks eine wichtige Rolle. Yoga in der Natur verbindet Bewegung mit einer bewussten Wahrnehmung der Umgebung. Die Teilnehmerinnen wurden eingeladen, den Kontakt der Füße mit dem Boden zu spüren, den Wind auf der Haut wahrzunehmen und das Rascheln der Blätter und die Düfte von Erde, Gräsern und Blumen aufzunehmen. Die sanften Bewegungen der Natur und das Spiel von Licht und Schatten sorgten zusätzlich für eine entspannte Atmosphäre.
Wassertreten nach Kneipp: erfrischend und belebend
Danach ging es ins Kneipp-Becken. Der Bauhof hatte die Anlage zuvor gründlich gereinigt und mit frischem Wasser gefüllt. Dafür bedankten sich Petra Brenner, Christine Forster und Sonja Spangler ausdrücklich bei Bürgermeister Thomas Kleber und den Mitarbeitern des Bauhofs. Unter der fachkundigen Anleitung von Christine Forster stapften die Teilnehmerinnen nach den Grundsätzen von Sebastian Kneipp durch das angenehm kühle Wasser. Mit den typischen hohen Schritten erinnerte das Wassertreten an das Stapfen der Störche. Das Kneippen sorgte nicht nur für eine willkommene Abkühlung an dem warmen Sommertag, sondern machte den Teilnehmerinnen sichtlich Freude.
Das Wassertreten nach Kneipp gilt als belebende Anwendung und wird traditionell eingesetzt, um den Kreislauf anzuregen und die Durchblutung zu fördern. Vor allem aber standen an diesem Nachmittag der gemeinsame Spaß an Bewegung und die Freude am Aufenthalt im Kurpark im Vordergrund.
Ehrenamtliches Engagement macht Lust auf mehr
Besonders schön: Die Übungsstunde wurde von Christine Forster und Sonja Spangler ehrenamtlich und kostenlos angeboten. Am Ende waren sich die Teilnehmerinnen und die drei jungen Kneipp-Fans einig: Der Nachmittag hat Lust auf mehr gemacht. Viele hoffen deshalb, dass das Kneippen und die gemeinsamen Bewegungsangebote im Kurpark künftig wieder regelmäßig stattfinden. Gemeinsam aktiv, gesund und mit Freude – das Kneipp-Becken im Eslarner Kurpark ist wieder da.
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