Maria und Michael Stangl feiern eiserne Hochzeit
Maria und Michael Stangl feiern eiserne Hochzeit
Seit 65 Jahren sind Michael und Maria Stangl, geborene Witt, auf ihrem gemeinsamen Lebensweg. Am 12. August 1961 gab sich das Paar in der der alten katholischen Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ das Jawort vor Gott. Dies bezeugte Pfarrer Johann Maier, der die Trauung zelebrierte. Bürgermeister Ernst Schicketanz überbrachte dem Jubelpaar die Gratulation der Gemeinde Altenstadt an der Waldnaab.
Hochzeit einen Tag vor dem Mauerbau
Wie Jubilar Michael Stangl erzählte, bleibt der Hochzeitstag immer in Erinnerung. Vor allem wegen des gemeinsamen des Eheglücks aber auch, weil einen Tag später die Mauer in Berlin gebaut wurde. Mit einem Lächeln sagt Ehefrau Maria „Wir haben die Zeit miteinander gemeinsam überstanden“! Noch heute sind Maria und Michael ein glückliches Paar und freuen sich über den Abriss der Mauer in Berlin.
1964 Eigenheim im der Schillerstraße
Aufgewachsen ist Ehemann Michael Stangl auf einem Bauernhof in Meerbodenreuth. Beruflich erlernte er die Schlosserei. Bei der Firma Forster und bis zu seinem späteren Ruhestand war er als Betriebsschlosser bei der Glasfabrik Hofbauer ins Altenstadt tätig. Das Eigenheim in der Schillerstraße in Altenstadt konnte 1964 bezogen werden. An dem gut gepflegte Garten sieht man die Liebe des Ehepaars zur Natur. Maria Stangl stammt aus dem alten Erbhof Witt am Menzlhof. Eigentlich sollte Maria nach der Geburt den Namen Marianne bekommen. Doch der damalige Bürgermeister von Klobenreuth, meinte der Name sei zu lang, und trug den Namen Maria ein. Die Ahnenforschung war neben dem Garten immer ein Hobby der Jubilarin. Sehr wichtig war für sie, dass es ihren Kindern und ihrem Mann gut geht.
Am Wochenende Feier mit der Familie
Bei herrlichem Wetter überbrachte Bürgermeister Ernst Schicketanz dem Jubelpaar die Glückwünsche der Kommune. Gemeinsam wird am kommenden Wochenende mit den Familien der beiden Söhne Michael und Richard und den Verwandten im heimischen Garten das Jubelfest gefeiert.


