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Tag des Sportes sorgt für grenzenlose Begeisterung

Weiden/Vohenstrauß/Neustadt/WN. Tränen der Rührung, ein bundesweit einmaliges Projekt, 14 Vereine und Schulen, 15 verschiedene Sportarten, über 1000 Zuschauer, die anfeuerten, sowie 115 ungarischen Sportlerinnen im Alter von 15 bis 56 Jahren und ihre Trainerinnen, die sich in der Stadt Weiden und im Landkreis Neustadt/WN für die Special Olympics World Games in Berlin den letzten Feinschliff holen – das sind die Zutaten des „Tages des Sportes“ am Mittwochvormittag gewesen.

Tag des Sportes sorgt für grenzenlose Begeisterung

Deutschlandweit einmalig: Über 1000 Mädchen und Jungen aller Vohenstraußer Schulen feuerten bei einem gemeinsamen Projekttag zum Thema „Inklusion“ alle Sportlerinnen und Sportler lautstark an. Foto: Stephan Landgraf

„Unser Dank gilt allen beteiligten Vereinen und Schulen sowie dem Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Irchenrieth, die dieses gemeinsame Projekt mit großem Engagement unterstützen“, freute sich Thomas Fritsch, der Vorsitzende des Organisationskomitees und des Vereins HPZ RehaSport.

In der Tat hatten sich diese richtig viel einfallen lassen, um zusammen mit den ungarischen Athletinnen und Athleten zu trainieren und sich bei verschiedenen Wettkämpfen zu messen.

Vorbereitung auf erneuten Erfolg

Dass die Gäste in der Bundeshauptstadt, bei den Special Olympics erneut eine große Rolle spielen wollen, hatte Sportdirektor Gergely Màtè-Schwarcz schon am Dienstagabend deutlich gemacht. Bei den letzten Spielen 2019 in Abu Dhabi sammelten sie in den verschiedenen Leistungsklassen immerhin 60 Medaillen ein, in Berlin soll dieser Erfolg zumindest wiederholt werden.

Und wie fit und gut vorbereitet sie sind, zeigten sie unter anderem beim „Tag des Sportes“ an der Vohenstraußer Mittelschule. Dort waren, so der Verantwortliche Ronny Tölzer, über 1000 Schülerinnen und Schüler aus der Stadt vor Ort, um das Training der ungarischen Leichtathleten in einem stimmungsvollen Rahmen anzufeuern.

Sport baut Brücken

Richtig viel Spaß. Foto: Stephan Landgraf
Foto: Stephan Landgraf
Foto: Stephan Landgraf
Foto: Stephan Landgraf
Foto: Stephan Landgraf
Foto: Stephan Landgraf

Es war ein bundesweit einmaliges Projekt zum Thema „Inklusion“, bei dem, so Mittelschulrektor Hubert Reil, alle Schulen an einem Strang gezogen haben. „Der Sport baut Brücken. Das ist gelebte Inklusion“, so der Schul-Chef weiter. Bürgermeister Andreas Wutzlhofer wünschte den ungarischen Gästen viel Spaß und jede Menge tolle Eindrücke, die sie mit nach Hause nehmen können. Es sei ein ganz besonderer Tag für seine Stadt und die Region. Klar, dass sich die Ungarn nach dem Sportprogramm noch ins Goldene Buch der Stadt eintragen durften.

Die ungarische Delegation war mit 15 Sportarten vertreten:

WITRON – Schnuppertage
WITRON – Schnuppertage
  • Leichtathletik (Mittelschule und SpVgg Vohenstrauß)
  • Badminton (TB Weiden)
  • Basketball (HPZ RehaSport)
  • Boccia (HPZ RehaSport)
  • Bowling (HPZ RehaSport)
  • Radfahren (Concordia Pirk)
  • 7-s-Side-Fußball (HPZ RehaSport)
  • Gymnastik (Elly-Heuss-Gymnasium)
  • Handball (Realschule Neustadt/WN)
  • Judo (FC Weiden-Ost)
  • Gewichtheben (1. AC Weiden)
  • Rollerskating (TSV Pleystein Piranhas)
  • Schwimmen (SV Weiden)
  • Tischtennis (DJK Weiden/Max-Reger-Schule Weiden)
  • Tennis (SpVgg Pirk).

Nach dem gemeinsamen Mittagessen bei den jeweiligen Vereinen und Schulen vor Ort stand der Nachmittag zur freien Verfügung, ehe sich in der Pirker Mehrzweckhalle der Bayerische Abend mit der „Rüscherl Muse“, den Schwarzenbacher „Schenkelzinterern“, der Feuershow aus Waidhaus und der Präsentation der Special Olympics-Fackel anschloss.

Nach straffem Programm wird auch gefeiert

Nach straffem Programm wird auch gefeiert

Irchenrieth/Schwarzenbach/Weiden. Nordoberpfälzer Geschichte, Kultur, Land und Leute – all das haben die 115 ungarischen Sportlerinnen und ihre Trainerinnen, die sich bis Donnerstag in der Stadt Weiden und im Landkreis Neustadt/WN abschließend auf die Special Olympics World Games in Berlin vorbereiten, am Dienstag serviert bekommen.