Blue Devils bleiben im Spitzenspiel erstmals in der Saison ohne eigenen Treffer
Blue Devils bleiben im Spitzenspiel erstmals in der Saison ohne eigenen Treffer
Die Blue Devils Weiden fuhren zwar schon am Freitag die Oberliga-Meisterschaft ein, aber im Duell beim Tabellenzweiten wollte Trainer Sebastian Buchwieser keine Experimente wagen. So startete auch wieder Jaroslav Hübl im Weidener Tor.
Führung in Überzahl
Das Spiel startete recht verhalten, wobei die Starbulls zu Beginn mehr vom Spiel hatten. So war es der Rosenheimer Neuzugang Bradley McGowan, der die Latte traf. Auf der Gegenseite versuchten die Blue Devils geordnet ins Abwehrdrittel der Hausherren zu kommen, was aber in den ersten zehn Minuten kaum gelang. Nach einer Strafzeit gegen Luca Gläser fiel im Powerplay der erste Treffer für die Starbulls. Zunächst konnte Hübl noch abwehren, doch beim Nachschuss von McGowan hatte er keine Chance und so hieß es 1:0 für die Gastgeber in der 11. Spielminute.
Gläser an die Latte
Luca Gläser setzte den Puck kurz darauf nach einem Alleingang ebenfalls an die Latte. Nun waren die Blue Devils etwas besser im Spiel, scheiterten aber mehrmals am ehemaligen DEL-Goalie Tomas Pöpperle. So auch in einem 5:4-Überzahlspiel, als man mehrmals die Chance auf den Ausgleich hatte. Mit einer verdienten 1:0-Führung für Rosenheim ging es in die erste Pause.
Vorgeschmack auf die Playoffs
Kapitän Dennis Thielsch sprach im Pauseninterview Klartext: „In der letzten Saison sind wir auch Meister geworden und in den Playoffs früh ausgeschieden. Das soll uns in diesem Jahr nicht mehr passieren.“ Im Mittelabschnitt ging es dann schon etwas intensiver zu Werke. Erneut hatten die Gastgeber zu Beginn mehr vom Spiel. Trevis Oleksuk hatte die erste Großchance für die Starbulls, scheiterte aber an Hübl. Auf der Gegenseite fehlte den Blue Devils immer wieder der letzte Pass, um gefährlich vor das Tor zu kommen.
Nichts konstruktives
In der 28. Spielminute hatte Weiden wieder eine Überzahl, aber Rosenheim hatte die Torchance. Norman Hauner scheiterte aber alleine vor dem Weidener Goalie. Als die Strafzeit abgelaufen war, fast dieselbe Situation: Diesmal nagelte Hauner die Scheibe unhaltbar zum 2:0 in die Maschen. Danach war deutlich zu sehen, was auf die Blue Devils auch in den Playoffs zukommen dürfte: Die Checks wurden zu Ende gefahren und das körperbetonte Spiel nahm zu. Dies gefiel den Weidenern nicht so recht und so brachten sie bis zum Ende des Mittelabschnitts nichts Konstruktives mehr zustande.
Blue Devils scheitern immer wieder an Pöpperle
Im letzten Drittel drängten die Blue Devils auf den Anschlusstreffer. Doch die Starbulls-Defensive stand sicher, Pöpperle hielt alles, was durchkam und die Gastgeber fuhren gefährliche Konter. Zum Schluss hin spielten die Blue Devils wieder mehr nach vorne, leisteten sich aber zu viele Unkonzentriertheiten im Spielaufbau. Allerdings war das Forechecking der Rosenheimer Abwehrdrittel sehr stark. Am Ende nahm Trainer Buchwieser Hübl zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, aber ohne zählbaren Erfolg. Die Starbulls gewannen das ausgeglichene Spiel verdient und revanchierten sich für die deftige 2:8-Niederlage in Weiden vor wenigen Tagen.
„Ein Topspiel“
Sebastian Buchwieser meinte nach dem Spiel: „Es war ein gutes Spiel mit einem verdienten Sieger. Leider haben wir vermeidbare Tore kassiert und vor allem Anfang des zweiten Drittels zu unkonzentriert agiert. Im letzten Drittel haben wir alles versucht, aber Rosenheim hat gut verteidigt und Pöpperle war nicht zu überwinden.” Rosenheims Trainer Jari Parsinen meinte: „Zwei Topmannschaften haben ein Topspiel abgeliefert. Wir haben zwei sehr gute Torhüter gesehen. Im letzten Drittel waren wir etwas zu passiv, aber Pöpperle war nicht zu bezwingen.“




