Bund fördert FC-Sportheim in Tremmersdorf mit 482.000 Euro
Bund fördert FC-Sportheim in Tremmersdorf mit 482.000 Euro
Glückstag für den Sport: Die Gemeinde Speinshart erhält zur Sanierung des FC-Sportheims in Tremmersdorf eine hohe Bundesförderung.
Bund fördert Sportheim in Tremmersdorf mit 482.000 Euro
Danke an Berlin heißt es in der Klostergemeinde. Im Rahmen der „Sportmilliarde“ der Bundesregierung werden die geplanten Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen für das Sportheim des Kreisligisten mit 482.000 Euro gefördert.
Breite Basis: Nachwuchs und Ehrenamt beim FC Tremmersdorf/Speinshart
Abseitsfallen, Fouls, Schwalben und Grätschen: Nichts da. Stattdessen wirbt der FC Tremmersdorf/Speinshart in einer Spielgemeinschaft mit der SpVgg Neustadt am Kulm für attraktiven Fußball. So ist auch auf den Sportplätzen in Tremmersdorf die Begeisterung zu Hause. Bis zu 130 Kinder und Jugendliche kommen zum regelmäßigen Training, drei Seniorenmannschaften gehören zum Spielbetrieb des Kreisligavereins und 19 ehrenamtliche Trainer und Übungsleiter betreuen für „Gottes Lohn“ die große Sportlerfamilie. Die Tremmersdorfer „FC-Akademie“ ähnelt schon fast einem kleinen Fußball-Leistungszentrum.
Fußballfieber herrscht im kleinen Creußendorf und in der Klostergemeinde. „Wir sind keine Besserwisser, sondern Bessermacher“, sagt FC-Vorstand Wolfgang Seitz. „Weg vom Handy und hin zum sportlichen Ausgleich“, sagt die umtriebige FC-Fußball-Legende. In diesen Tagen können sich Wolfgang Seitz und sein Führungsteam gleich im doppelten Sinn als Matchwinner fühlen. Der FC steht nicht nur sportlich gut da. Auch gute Nachrichten aus Berlin lösen Begeisterung aus.
Zusage aus Berlin: Unterstützung durch Bundesprogramm
Aus dem „Sondervermögen des Bundes“ zur Sanierung kommunaler Sportstätten erhält formell das Klosterdorf für die Erweiterung und Sanierung des FC-Areals in Tremmersdorf eine bedeutende finanzielle Unterstützung. Konkret sind es 482.000 Euro, die über die Gemeinde Speinshart in das generationsübergreifende Projekt fließen. Gleichlautende Frohbotschaften an Gemeinde und Verein kamen von MdB Carolin Wagner (SPD) und MdB Albert Rupprecht (CSU). „Die Sportvereine sind das Herzstück unserer Gesellschaft, die Gesundheit und Fitness stärken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern“, heißt es in einer Pressemitteilung.
In diesem Sinne zeigte sich auch Bürgermeister Albert Nickl hin und weg. „Mit der Förderzusage wird das beispiellose sportliche und gesellschaftliche Engagement des Vereins gewürdigt“. Den Glücksfall verkündete das Gemeindeoberhaupt den jubelnden Ratsmitgliedern in der Mittwochssitzung als Eilmeldung. Die großzügige Unterstützung ermögliche es der Vereinsführung, nicht nur das FC-Areal für künftige Herausforderungen zu wappnen.
Sportheim als sozialer Mittelpunkt
Begeistert zeigt sich auch die Vereinsführung. Das Sportheim sei weit mehr als nur ein Funktionsgebäude. Die Modernisierung schaffe bessere Bedingungen für den Sportbetrieb. Gleichzeitig sei das FC-Gelände ein Ort der Begegnung, des Gemeinschaftsdenkens und überörtlicher Sportevents, kommentierte Vorsitzender Wolfgang Seitz die erfreuliche Nachricht aus Berlin.
FC Bayern Campus kommt nach Tremmersdorf
Dazu zählt der FC-Vordenker beispielhaft auch den bereits fest eingeplanten fünftägigen FC Bayern München Campus in Tremmersdorf. Die Sommer-Olympiade vom 10. bis 14. August 2026 soll in erlebter Gemeinschaft zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen beitragen. Geplant ist ein Trainingscamp für Kinder und Jugendliche für die Altersgruppen U10 bis U19 unter professionellen FC Bayern-Prinzipien. Dabei handelt es sich um eine spektakuläre Übungswoche, die erstmals in Tremmersdorf stattfindet.
Umbau und Kosten: Nachhaltige Modernisierung des Sportheims
Das Bauvolumen für die nachhaltige Ertüchtigung des FC-Herzstücks umfasst die Erweiterung des Kabinentrakts für Mannschaften und Schiedsrichter, die Sanierung des Toilettenbereichs, energetische Sanierungsmaßnahmen und die zeitgemäße, behindertengerechte Modernisierung weiterer Räumlichkeiten. „Es ist unser großes Ziel, das Sportheim zudem noch stärker als sozialen und gemeinschaftlichen Mittelpunkt zu etablieren“, betonte Wolfgang Seitz. Seine Kostenschätzung geht dabei von zirka 600.000 Euro aus.
Finanzierung: Bundesmittel, Gemeindeanteil und Eigenleistungen
Für den FC-Vorsitzenden und seinen Stellvertreter Thomas Arnold sind deshalb die zugesagten Fördermittel aus dem Sonderprogramm des Bundes und dem damit verpflichtenden Finanzierungsanteil der Gemeinde von zehn Prozent ein unschätzbares Startkapital. Zudem hofft die FC-Führungsspitze auf eine angemessene finanzielle Förderung aus Mitteln des Bayerischen Landessportverbandes. Optimistisch blicken die Verantwortlichen auch auf zupackende Vereinsmitglieder und FC-Anhänger. Zum kalkulierten Kostenrahmen gehört auch eine Portion an Eigenleistungen der treuen Fangemeinde. Der FC rechnet mit einem zügigen Beginn der Bauarbeiten. Damit verbunden ist schon jetzt der Appell der FC-Spitze: „Lasst uns gemeinsam etwas bewegen – für den Verein, die Jugend, die Dorfgemeinschaft und die Zukunft“.
Der Gemeinde und dem FC gelang der große Wurf, sich zur Finanzierung der zeitgemäßen Modernisierung der FC-Sportstätte Gelder aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten zu sichern.
„Wir möchten keine Besserwisser, sondern Bessermacher sein“, sagt Vorsitzender Wolfgang Seitz. Zwischendurch zeigt er den Kids das Einmaleins des Fußball-ABC.






