Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
Steinhilber
Steinhilber

Blue Devils gewinnen Nervenschlacht und machen ersten Schritt Richtung Klassenerhalt

Weiden. So darf es gerne weitergehen: Die Blue Devils gewannan die erste Play-down-Partie gegen den ESV Kaufbeuren und führen damit die Serie mit 2:0 an. Die Gastgeber mussten aber nach klarer Führung unnötig lange bangen, ehe der Erfolg gegen nie aufsteckende Gäste unter Dach und Fach war.

Blue Devils gewinnen Nervenschlacht und machen ersten Schritt Richtung Klassenerhalt

Endlich konnten die Blue Devils wieder jubeln. Neal Samanski hatte soeben das 3:0 erzielt. Foto: Christian Kaminsky
In starker Form präsentierte sich Devils-Goalie Michael McNiven. Foto: Christian Kaminsky
Auch bei Tyler Ward (89) ging der Knoten auf. Foto: Christian Kaminsky

DEL2, Play-downs, Runde 2, Spiel 1

Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren 3:2 (2:0, 1:1, 0:1)

Tore: 9. Min. Tyler Ward (Tommy Muck, 5:4) 1:0, 12. Min. Noah Samanski (Tyler Ward) 2:0, 23. Min. Noah Samanski (Tyler Ward, Maximilian Kolb) 3:0, 40. Min. McLellan (Joly) 3:1, 54. Min. Tychanick 3:2. – Strafminuten: Weiden: 8 – Kaufbeuren: 8. – Zuschauer: 2220. – Aufatmen bei den Blue Devils: Sie können noch Tore schießen und – viel wichtiger – sie können noch gewinnen. Dennoch hing der Sieg im dritten Abschnitt am seidenen Faden, als die Gäste vehement auf den Ausgleich drängten und Weiden bange Minuten überstehen musste. Insgesamt war es aber ein verdienter Sieg der verbesserten Gastgeber, die aber nervlich noch nicht so ganz stabil scheinen.

https://sporteurope.tv/blue-devils-weiden/del2-playdowns-blue-devils-weiden-vs-esv-kaufbeuren-spiel-1

Starker Auftakt der Blue Devils

Ohne Neal Samanski und die Langzeitverletzten startete die Truppe von Coach Alan Letang hoch motiviert in die Partie. Endlich schienen alle Akteure begriffen zu haben, um wie viel es geht. Der erste Schuss aufs Tor gehörte zwar den Gästen, doch dann übernahmen die Hausherren das Kommando und endlich ging der Knoten auf, als Tyler Ward in Überzahl nach langer Durststrecke wieder einmal traf und auf 1:0 stellte. Es ging weiter nur in eine Richtung, in die des starken Gäste-Goalies Daniel Fießinger. Er parierte mehrfach gegen Luca Gläser (3), Ward und Alex-Olivier Voyer. Doch gegen Noah Samanskis platzierten Schuss nach schöner Vorarbeit von Ward war er machtlos. Lediglich bei zwei Unterzahlspielen musste Weiden aufpassen, aber Goalie Michael McNiven erwies sich als sicherer Rückhalt seines Teams. So ging es mit einer hochverdienten Führung in die erste Drittelpause, was auch 20:8 Torschüsse beweisen.

Anzeige – Der Artikel wird präsentiert von der Harald Gollwitzer GmbH.

Noah Samanski eiskalt

Die Gäste starteten stürmisch in den zweiten Abschnitt und nahmen das Gehäuse von McNiven in den ersten zwei Minuten mächtig unter Beschuss. Der Devils-Goalie und seine Vorderleute mussten mehrmals Kopf und Kragen riskieren, um einen Gegentreffer zu verhindern. Mit dem ersten ernsthaften Angriff in Durchgang 2 gelang erneut Samanski nach Vorarbeit von Tyler Ward das zu diesem Zeitpunkt überraschende 3:0. Genau zum richtigen Zeitpunkt, konnte man aus Weidener Sicht sagen. Danach lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch, in dem die Gäste etwas druckvoller wurden, aber immer wieder am starken McNiven oder an einem Weidener Abwehrbein scheiterten. Erst ein ziemlich dummer Fehler im Aufbauspiel – der wievielte eigentlich in dieser Saison? – brachte Kaufbeuren 28 Sekunden vor der Sirene auf 3:1 heran. Vollkommen unnötig aus Weidener Sicht, nicht unverdient aber für die Gäste.

Kaufbeuren versucht alles

Wie zu erwarten, versuchte Kaufbeuren im letzten Drittel alles und drängte vehement auf den Ausgleich. Die Gastgeber agierten jetzt bei weitem nicht mehr so konzentriert wie in den ersten 40 Minuten, ließen den Gästen zu große Räume und brachten kaum noch vernünftige Offensivaktionen zustande. Der 2:3-Anschlusstreffer des kampfstarken ESV war hochverdient, kam aber zu spät, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Trotzdem mussten die Blue Devils noch bange Minuten überstehen, ehe der Sieg feststand. Als Fels in der Brandung erwies sich Goalie McNiven, der allerdings mit seinem riskanten Spiel eine Strafzeit verursachte und mehrmals am Rande einer weiteren wandelte.

Anzeige sporteurope.tv – Partner von OberpfalzECHO

Grammer Solar
Grammer Solar