Blue Devils Weiden stehen vor zwei echten Bewährungsproben
Blue Devils Weiden stehen vor zwei echten Bewährungsproben
Eishockey Oberliga-Süd
Freitag, 20. Oktober, 20 Uhr
Blue Devils Weiden – Bayreuth Tigers
Mehr als 2.000 Tickets für das Nachbarduell haben die Blue Devils bereits abgesetzt. Die Gastgeber rechnen mit einer vollen Hans-Schröpf-Arena, wenn am Abend der Puck eingeworfen wird. Es ist das erste Pflichtspiel gegen die Tigers seit dem 5. Februar 2016. 2.022 Zuschauer waren damals in die Arena gepilgert. Sie sahen einen 3:2-Erfolg der Oberfranken nach Penaltyschießen. Jacob Laliberte und Marcel Waldowsky hatten zuvor zwei Bayreuther Führungen egalisiert.
Das zwischenzeitliche 2:1 für die Tigers erzielte Dennis Thielsch. Für das bislang letzte Aufeinandertreffen mit den Heilbronner Falken muss man in der Historie sogar noch weiter zurückgehen. Am 4. März 2007 trafen beide Teams im Weidener Eisstadion aufeinander. Heilbronn führte bis zur 49. Minuten mit 4:0, ehe Petr Korinek das Spiel an sich riss und den Devils mit einem Tor und drei Vorlagen noch zu einem Punkt verhalf. Die Falken holten sich anschließend vor 1.113 Zuschauern in der Verlängerung den Zusatzpunkt.
Freude auf das Derby
Bei den Blue Devils ist Vincent Schlenker am Wochenende verletzungsbedingt nicht dabei, Marius Schmidt nimmt auf der Tribüne Platz. Davin Maus sammelt beim Kooperationspartner ERSC Amberg Eiszeit. Blue-Devils-Trainer Sebastian Buchwieser hat die kommenden Gegner eingehend unter die Lupe genommen: „Bayreuth und Heilbronn sind top besetzt. Vor allem die Kontingentspieler sind sehr stark. Dazu haben beide Teams viele höherklassig erfahrene Spieler in ihren Reihen. Das werden echte Prüfsteine für uns sein.“ Vor allem auf die Partie gegen die Bayreuth Tigers blickt der Coach voller Vorfreude: „Wir sind gut in Form und freuen uns auf das Derby vor großer Kulisse.“
Volles Haus gegen die Tigers?
Die Spieler dürfen sich bei der Pflichtspiel-Rückkehr der Bayreuth Tigers nach Weiden auf ein volles Haus freuen. Der Ticketverkauf für das ewig junge Duell lief zur vollsten Zufriedenheit. Mehr als 2.000 Fans beider Clubs werden im Weidener Eisstadion für eine grandiose Stimmung sorgen.
Die Bayreuth Tigers mussten nach sieben Spielzeiten in der DEL 2 in die Oberliga, nachdem der DEB ihnen die Lizenz in die zweithöchste Spielklasse verweigert hatte. Der Saisonstart der Tigers unter Cheftrainer Rich Chernomaz war durchaus anspruchsvoll. Mit Deggendorf und Memmingen standen zwei Gegner auf dem Spielplan, die im vorderen Tabellendrittel erwartet werden. Beide Spiele gingen für die Tigers prompt verloren (1:5, 5:6). Anschließend gelang Bayreuth ein 4:3-Erfolg nach Verlängerung gegen Passau. Es folgten drei Siege gegen Rießersee, Füssen und Heilbronn. Dadurch haben sich die Tigers auf Tabellenplatz fünf geschoben.
Tigers mit jungem Kader
Bei einem Blick auf den Kader der Bayreuth Tigers stechen die Neuzugänge David Stach (Tschechien), Eetu Elo (Finnland) und Andree Hult (Schweden) heraus. Daneben reihen sich mit Aaron Reinig und Steffen Tölzer auch zwei ehemalige Rosenheimer ein. Dabei fällt das Durchschnittsalter der Bayreuther auf. Mit knapp 24 Jahren liegen die Tigers drei Jahre unter dem Altersschnitt der Blue Devils.
Sonntag, 22. Oktober, 18.30 Uhr
Heilbronner Falken – Blue Devils Weiden
Wie schon gegen Stuttgart (2005) und Bayreuth (2016) heißt es auch im Spiel in Heilbronn: „Lang ist’s her“. Nach fast 15 Jahren treffen die Blue Devils in einem Pflichtspiel wieder auf die Heilbronner Falken. 16 Spielzeiten verbrachten die Falken in der 2. Bundesliga und der DEL 2, ehe sie heuer in die Oberliga abstiegen.
Duisburger Topsturm verpflichtet
Nach dem Abstieg gab es eine große Fluktuation im Kader der Falken. Einen Coup landeten die Verantwortlichen um sportlichen Leiter Martin Jiranek mit der Verpflichtung der Duisburger Paradereihe um die schwedischen Zwillinge Pontus und Linus Wernerson Libäck und den Finnen Oula Uski. Ebenfalls neu und derzeit Topscorer ist Robin Just, der sich von den Hannover Scorpions den Falken angeschlossen hat. Mit Frederick Cabana steht zudem ein Top-Routinier bei den Falken unter Vertrag: 579 Zweitliga-Spiele mit 538 Scorerpunkten sprechen für sich.




