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Rote Teufel zu Gast bei den Blauen Teufel

Weiden. Nach zwei schweren Jahren will der EC Bad Nauheim die Playoffs erreichen und tritt mit neuem Trainer Peter Russell sowie verändertem Kader an. Die Blue Devils sollten mit einem starken Gegner rechnen.

Weiden. Nach zwei schweren Jahren will der EC Bad Nauheim die Playoffs erreichen und tritt mit neuem Trainer Peter Russell sowie verändertem Kader an. Die Blue Devils sollten mit einem starken Gegner rechnen.
EC Bad Nauheim. Foto: Christian Kaminsky

Rote Teufel zu Gast bei den Blauen Teufel

Nach den beiden Saisons, in denen es für die Roten Teufel aus Bad Nauheim um den Klassenerhalt ging, soll heuer das Erreichen der Top Acht in Angriff genommen werden. Zur Erinnerung: Letzte Saison warfen die Blue Devils die Roten Teufel in den Pre-Play-offs mit 2:1 Siegen aus dem Rennen.

Kaderumbruch beim EC Bad Nauheim

Als Königstransfer gilt Peter Russell, der neue Mann an der Bande des EC Bad Nauheim. Der 51-jährige Schotte kehrt in die DEL2 zurück. Er trainierte bereits erfolgreich die Freiburger Wölfe und die Ravensburg Towerstars. Die Verantwortlichen um Geschäftsführer Andreas Ortwein und den neuen Trainer Peter Russell haben den Kader der Wetterauer kräftig umgebaut. Insgesamt 16 Abgängen stehen 16 Neuzugänge gegenüber.

Starke Leistungen im Tor

Im Tor setzen die Hessen auf den bewährten Gerald „Jerry“ Kuhn. Der 39-jährige Goalie hat bis dato eine Einsatzzeit von 990 Minuten, kommt auf einen Gegentorschnitt von 2,24 Toren und eine Fangquote von 93,15 %. Bei 17 Spielen schossen die Gegner 540-mal auf das von Kuhn gehütete Tor, 503 Schüsse konnte er parieren. Zweiter im Bunde ist Finn Becker. Der Backup-Goalie hat eine Spielzeit von 92 Minuten, eine Quote von 84,21 % und einen Schnitt von 5,9 Toren. In den drei Einsätzen konnte er 48 von 57 Schüssen halten.

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Defensive Leistungsträger

In der Defensive kann Justin McPherson die Erwartungen erfüllen. Als Neuzugang ist er Top-Verteidiger der Nauheimer. 19 Punkte stehen auf seinem Konto, sechs Tore und 13 Assists. Es folgen Marius Erk mit vier Vorlagen und Garret Pruden mit drei Assists.

Topscorer des EC Bad Nauheim

Im Sturm des EC Bad Nauheim ist Jordan Hickmott der Topscorer. Er hat zwölf Tore erzielt und eine Vorlage gegeben; das macht zusammen 13 Punkte in der Scorerwertung. Ihm folgt Julian Lautenschlager mit elf Punkten, sechs Toren und fünf Assists. Danach kommt Parker Bowles; zwei Tore und acht Vorlagen ergeben zehn Punkte in der internen Wertung. Weiterhin Zach Kaiser, Andrej Bires und Davis Koch: Kaiser hat neun Punkte, die beiden letztgenannten kommen auf acht Punkte.

Wie steht der EC Bad Nauheim in der DEL2?

Aktuell sind die Hessen Tabellenelfter der DEL2 mit 24 Punkten nach 18 Spielen und damit nur drei Punkten vom Saisonziel Top Acht entfernt. Mit einem positiven Torverhältnis von +1, bei 49 erzielten Toren und 48 erhaltenen Toren, haben die Roten Teufel die viertbeste Abwehr der Liga und stehen im Sturm auf Platz zehn der Liga, noch vor den Blue Devils.

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Heim- und Auswärtsbilanz

In den neun Heimspielen des EC Bad Nauheim gingen sie viermal als Sieger vom Eis, und fünfmal nahmen die Gegner die Punkte mit. In den letzten drei Heimbegegnungen gab es ein 5:0 gegen den ESV Kaufbeuren, eine 0:1-Niederlage gegen die Krefeld Pinguine und einen 3:2-Overtime-Sieg gegen die Eispiraten.

In den neun Auswärtspartien gab es fünf Siege und vier Niederlagen. In den letzten drei Spielen in der Ferne gab es ein 0:2 bei den Wölfen Freiburg, einen 3:4-Erfolg in Overtime bei den Towerstars und ein 2:3 in Landshut. In den letzten drei Auswärtsbegegnungen gab es durchweg Siege der Roten Teufel. Die Blue Devils dürften gewarnt sein.