Stiftland Dragons nach schwächster Saisonleistung chancenlos
Stiftland Dragons nach schwächster Saisonleistung chancenlos
Eishockey-Landesliga, Gruppe B: EHC Stiftland-Mitterteich – ESV Waldkirchen 2:6 (1:2, 0:3, 1:1)
Tore: 3. Min. Zachary Brydges 0:1, 12. Min. Simon Stern 0:2, 15. Min. Josef Horvath (Roman Svik, Jirka Flaksa) 1:2, 33. Min. Brydges 1:3, 35. Min. Garret McArthur 1:4, 40. Min. Daniel Lajrich 1:5, 42. Min. Brydges 1:6, 49. Min. Felix Köbele 2:5. – Strafminuten: Mitterteich: 20, Waldkirchen: 24. – Zuschauer: 65.
Dragons pomadig und leichtfertig
Das war ein richtig gebrauchter Abend für die Gastgeber. Die Gäste waren von Beginn an frischer und gedankenschneller als die pomadig auftretenden Dragons. Der ESV Waldkirchen überzeugte mit einem technisch sehr ansehnlichen Auftritt und untermauerte damit eindrucksvoll seinen Aufwärtstrend, nachdem man die ersten vier Spiele komplett in den Sand gesetzt und dabei 34 (!) Gegentore kassiert hatte. Zuletzt feierten die Niederbayern zwei eindrucksvolle Siege: (7:4 beim Favoriten Haßfurt und 10:9 n.P. gegen Trostberg).
Gegenüber den ersten Spielen waren die Gastgeber nicht wiederzuerkennen. Unerklärliche Abspielfehler und leichtfertige Puckverluste machten es den Crocodiles leicht, ihr Spiel aufzuziehen. Weil man auch in der Offensive recht ideenlos auftrat, hatte man nie eine ernsthafte Chance, die Partie zumindest ausgeglichen zu gestalten. Dabei hatte Trainer Vaclav Drobny mit Ausnahme von Roman Wich, Florian Rudolph und Kevin Tausend alle Mann an Bord. Ab dem zweiten Drittel merkte man sogar dem sonst so ruhigen Dragons-Coach seine wachsende Verzweiflung an, was sich in einigen für ihn untypisch lauten Unmutsbekundungen äußerte.
Am Freitag hohe Hürde in Bayreuth
In einer insgesamt ganz schwachen Heimannschaft brachte lediglich Goalie Ondrej Pesek einigermaßen Normalform. Ansonsten hüllt man besser den Mantel des Schweigens über die Leistung seiner Vorderleute. Mit fünf Punkten rangiert der EHC Stiftland jetzt auf dem drittletzten Platz vor Straubing (0) und Ottobrunn (3). Ausgerechnet jetzt geht es am Freitag zu den Bayreuth Tigers, die sich nach den zwei Auftaktniederlagen gegen die Titelaspiranten Pegnitz und Haßfurt prächtig erholt zeigten und nach vier teils deutlichen Siegen jetzt sogar von der Tabellenspitze grüßen. Allerdings hat der Zweite, die Pegnitz Icedogs, zwei Partien weniger bestritten. Das dürfte eine ganz schwierige Aufgabe werden für die Dragons, die in Bayreuth schon in der Vorbereitung eine deutliche Niederlage kassiert haben. Aber vielleicht zeigen sich Köbele, Schmidt und Co. ja wieder von ihrer besseren Seite und überraschen ihre Fans.








