Bayernliga Nord: SpVgg SV Weiden mit Rückenwind gegen den spielstarken Favoriten
Bayernliga Nord: SpVgg SV Weiden mit Rückenwind gegen den spielstarken Favoriten
Die SpVgg SV Weiden geht mit Rückenwind in das Bayernliga-Duell gegen den FC Eintracht Bamberg. Am Samstag, 7. November, um 14 Uhr gastiert der spielstarke Kontrahent im Sparda-Bank-Stadion. Für die Mannschaft von Chefcoach Michael Riester ist es zugleich die Gelegenheit, sich für die 1:4-Hinspielniederlage zu revanchieren.
Die jüngsten Ergebnisse stimmen optimistisch. Dem 4:3-Erfolg gegen den FC Ingolstadt 04 II folgte ein hart erkämpftes 2:2 gegen den TSV Neudrossenfeld, bei dem Weiden in der Nachspielzeit noch einen Punkt sicherte. Damit ist die SpVgg inzwischen seit fünf Begegnungen ungeschlagen.
Riester warnt vor Bambergs Spielstärke
Dass die nächste Aufgabe besonders anspruchsvoll wird, weiß auch Michael Riester. Der Weidener Trainer schätzt die Qualitäten der Gäste hoch ein: „Bamberg ist spielerisch wahrscheinlich die stärkste Mannschaft der Liga. Mit ihren herausragenden technischen Fähigkeiten und den vielen Rotationen in ihrem Spiel sind sie nur schwer zu bespielen.“
Die Bamberger gehören zur Spitzengruppe der Bayernliga Nord, mussten zuletzt allerdings eine 2:4-Niederlage bei Bayern Hof hinnehmen. Nach einem 0:4-Pausenrückstand kämpfte sich die Eintracht mit zwei Treffern von Paul Kraußold zwar noch einmal heran, konnte die Partie aber nicht mehr drehen.
Hinspiel als zusätzliche Motivation
Wie gefährlich die Domreiter sind, musste Weiden bereits im ersten Saisonduell erfahren. Am 21. Juli unterlag die SpVgg mit 1:4. Nach dem Bamberger Führungstreffer durch Luca Leistner gelang Patryk Bytomski unmittelbar nach der Pause zwar der Ausgleich, doch Jonas Hartwig und Christopher Kettler brachten die Eintracht erneut auf Kurs. Nach einer Roten Karte gegen Bytomski musste Weiden zudem in Unterzahl weiterspielen. Emil Rizai setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt.
Nun wollen die Oberpfälzer vor eigenem Publikum eine andere Antwort geben. Entscheidend wird laut Riester eine geschlossene Mannschaftsleistung sein: „Für uns wird es deshalb entscheidend sein, kompakt als Mannschaft zu verteidigen und unsere Offensivaktionen klar und konsequent auszuspielen“, betont der Coach.
Selbstvertrauen als Trumpf
Die Weidener wollen sich jedoch keineswegs verstecken und an ihre zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. „Wir sind aktuell schwer zu schlagen und seit fünf Spielen ungeschlagen. Diese Serie wollen wir auch gegen Bamberg fortsetzen und ihnen zeigen, dass wir uns vor niemandem verstecken müssen“, sagt Riester.
Dass gegen den Favoriten durchaus etwas möglich ist, davon ist der Trainer überzeugt: „Wenn wir unsere Chancen in der Offensive nutzen und unsere Leistung auf den Platz bringen, ist für uns definitiv auch ein Sieg drin.“
Personell muss die SpVgg einige Ausfälle verkraften: Josef Rodler und Adrian Hoti sind erkrankt, Martin Ruda fehlt nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Luis Siegert steht verletzungsbedingt ebenfalls nicht zur Verfügung. Auch die Langzeitverletzten werden bis zum Jahresende nicht mehr in den Kader zurückkehren. Eine erfreuliche Nachricht gibt es dagegen bei Friedrich Lieder, der nach einer Muskelverspannung wieder ins Team zurückkehrt.
Mit fünf ungeschlagenen Spielen im Rücken und der Unterstützung der heimischen Fans wollen die Weidener am Samstag zeigen, dass sie auch einem spielstarken Spitzenteam Paroli bieten können. Gleichzeitig bietet sich die Gelegenheit, die Hinspielniederlage vergessen zu machen und den positiven Trend fortzusetzen.
Bayernliga Nord
Weitere Infos gibt es auf den Seiten des BFV.




