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Bezirksliga Nord: Etzenrichts Janker trifft doppelt vom Punkt in Nabburg

Nabburg. Der SV Etzenricht dreht beim Aufsteiger TV Nabburg nach der Pause das Spiel und siegt dank zweier verwandelter Elfmeter von Joker Johannes Janker trotz frühem Rückstand mit 2:1.

Bezirksliga Nord: Etzenrichts Janker trifft doppelt vom Punkt in Nabburg

Johannes Janker erzielt beide Tore für  Etzenricht in Nabburg per Strafstoß  IMG_8793.JPG
Johannes Janker erzielt beide Tore für Etzenricht in Nabburg per Strafstoß . Archivbild: Rudi Walberer

TV Nabburg – SV Etzenricht 1:2 (1:0). Tore: 1:0 (5.) Nico Sporer, 1:1 und 1:2 (73., 89., jeweils per Elfmeter) Johannes Janker. Schiedsrichter: Sergej Aleschko (SV Kauerhof). Gelb-Rot: Artur Evtuschenko. Zuschauer: 170.

SV Etzenricht dreht in Nabburg dank zweier Elfmeter

Der SV Etzenricht belegt vor dem zehnten Spieltag Platz eins im Ranking der Bezirksliga Staffel Nord. Vor 170 Zuschauern besiegte der SV den gastgebenden TV Nabburg auf eigener Anlage am Turnhallenweg mit 2:1. Den Ausschlag gaben zwei von Johannes Janker verwandelte Elfmeter in der Schlussphase des Sonntagsspiels. Nach der Pause war eine Steigerung nötig, um den Pausenrückstand noch zu drehen.

Nabburg fädelte ideal in die Begegnung ein, denn bereits in der fünften Spielminute glückte auf Vorarbeit von Tarkan Özdemir die Führung für seine Farben. Nach dem Treffer schaltete der TV auf einen Defensivmodus um, der bis zum Ausgleich geschickt und wirkungsvoll blieb. Die Gäste zeigten sich nach dem Rückstand tonangebend, blieben aber bei ihren Angriffsversuchen im ersten Abschnitt wirkungslos. Einige intern vollzogene Umstellungen in der Startbesetzung blieben ohne den gewünschten Effekt; die konsequent arbeitende Deckung der Nabburger stand sehr gut und schirmte die Offensive des SV mit Finn Lenz und Oliver Danzer gut ab. Auch nach Chancen bemessen war der Aufsteiger besser im Spiel, allerdings ohne seinerseits Torgefahr zu schaffen.

Defensiv starker TV Nabburg und frühe Führung

So sah es auch Ralph Egeter, Spielertrainer des TV Nabburg, der kommentierte: „Ein extrem bitteres Spiel für uns. Wir haben quasi 90 Minuten keine einzige Chance zugelassen und zwei blöde Elfmeter kassiert. Einzig können wir uns die zwei Elfer und die nicht genutzten Chancen vorwerfen. Also extrem bitter, heute wäre mindestens ein Punkt verdient gewesen.“ Negativer Höhepunkt kurz vor der Halbzeit war die Verletzung von Etzenrichts Mittelfeldspieler Deniz Bock. Nach der Szene war ein Sanka-Einsatz notwendig; eine Diagnose wird für Montag nach einem MRT erwartet. „Reale Chancen hatte der TV dann in den ersten 15 Minuten zu Beginn von Halbzeit zwei“, hielt Andreas Wendl, der Abwehrchef und Spielertrainer des SV Etzenricht, für die Nachbesprechung fest.

Mit mehreren Einwechslungen und Umstellungen brachte der SV Etzenricht allgemein mehr Power und mehr Zug zum Tor in das Match. Vor allem Bastian Schreml und Johannes Janker belebten den Spielaufbau. Janker drehte auch das Ergebnis mit dem sicheren Verwandeln von zwei Elfmetern. Beim zweiten Elfmeter wurde Finn Lenz regelwidrig ausgebremst, beim ersten der Torschütze selbst. An der Berechtigung der Elfmeter gab es keine Zweifel, und mit dem Last-Minute-Treffer feierte der SVE an der Naab den sechsten Saisonsieg.

Wendl analysiert Schlussphase – Ausblick auf Auerbach

Wendl ordnete Spielverlauf und Resultat final so ein: „Irgendwie ein verrücktes Spiel. Wir lagen nach ein paar Minuten hinten. Die gesamte Halbzeit spielten wir in einer Hälfte, ohne die ganz klaren Situationen auf den Ausgleich zu haben. Für die zweite Hälfte wollten die Intensität hochhalten. Dennoch haben wir in der ersten Viertelstunde fast ein bisschen kopflos gespielt. Wir haben bis zum Ende dran geglaubt. Krass, dass wir durch die zwei – berechtigten – Elfmeter am Ende noch das Spiel gewinnen. Am Schluss hat unser Keeper mit einer guten Parade das 2:2 vereitelt. Vom Spielverlauf ist es irgendwo unglücklich für den Gegner. Extrem bitter ist, dass wir in der ersten Halbzeit mit Deniz Bock einen Spieler wegen einer Knieverletzung verloren haben. Ihn musste ein Sanka abholen, wir wünschen ihm natürlich nur das Beste.“ Der Saisonverlauf bleibt spannend und attraktiv: Samstag kommt der SV 08 Auerbach nach Etzenricht, der zuletzt mit Siegen gegen favorisierte Klubs aus Schwarzhofen und Hahnbach ein Ausrufezeichen setzte.

Witron Zoiglbrotzeit
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