Kreisklasse West: Derby-Wochenende steht an
Kreisklasse West: Derby-Wochenende steht an
Nachholspiel
Freitag, 17.04.2026
SV 08 Auerbach II (12) – SG DJK Seugast/FC Schmicht II (5)
Am heutigen Freitag steht für die Gastgeber im Nachholspiel enorm viel auf dem Spiel. Mit einem Heimsieg will man den aktuell belegten Relegationsplatz 12 unbedingt verlassen und sich im Tabellenkeller etwas Luft verschaffen. Entscheidend wird dabei vor allem die kämpferische Einstellung sein, die bereits am vergangenen Spieltag den Unterschied ausgemacht hat. Daran möchte das Team nun anknüpfen. Trainer Andreas Trenz zeigt sich vor der Partie optimistisch: Man wolle die positiven Leistungen der letzten Spiele bestätigen und den Vorteil nutzen, gleich zwei Heimspiele vor der Brust zu haben. Angesichts von drei Heimpartien aus den verbleibenden fünf Spielen sieht er weiterhin alle Chancen im Abstiegskampf. Ein weiterer Dreier könnte die Konkurrenz deutlich unter Druck setzen und neue Dynamik in den Tabellenkampf bringen.
Auch bei den Gästen aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach war die Ausgangslage bis zuletzt spannend. Noch am vergangenen Spieltag bestand eine kleine Hoffnung auf den dritten Tabellenplatz, doch diese hat sich nach der jüngsten Niederlage zerschlagen. Nun liegt der Fokus darauf, die verbleibenden Spiele sauber und engagiert zu Ende zu bringen. Trainer Florian Weiß blickt dennoch mit gemischten Gefühlen auf das anstehende Wochenende: Der Doppelspieltag stelle sein Team vor große Herausforderungen, insbesondere aufgrund der angespannten Personalsituation. Mehrere Ausfälle erschweren die Planung erheblich. Zudem ist man sich bewusst, dass die Aufgabe in Auerbach alles andere als einfach wird, da die Gastgeber unbedingt punkten müssen und entsprechend motiviert auftreten werden. (Hinspiel 2:1)
Kreisklasse West, 23. Spieltag
Samstag, 18.04.2026
SV Neusorg (2) – DJK Ebnath (6)
Derbyzeit in Neusorg – und obwohl die Vorzeichen unterschiedlich sein mögen, haben solche Spiele bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Am kommenden Samstag um 16 Uhr erwartet der SV Neusorg die DJK Ebnath zu einem Duell, das traditionell von Emotionen, intensiven Zweikämpfen und einer besonderen Brisanz geprägt ist. Für die Gastgeber geht es dabei um weit mehr als nur drei Punkte: Mit einem weiteren Erfolg will man den nächsten wichtigen Schritt in Richtung Relegation machen. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen blickt man im Lager der Heimelf durchaus optimistisch auf die Partie. Vor allem die Moral hat in den vergangenen beiden Spielen überzeugt und könnte auch im Derby zum entscheidenden Faktor werden. Trotz der angespannten Personalsituation beim Gegner ist man sich in Neusorg der Herausforderung bewusst. Denn gerade in einem Derby spielen Einsatz, Wille und die Tagesform oft eine größere Rolle als die aktuelle Tabellenlage.
Trainer Patrick Müller betont, dass genau diese Tugenden auch diesmal gefragt sein werden: Die Mannschaft habe zuletzt ihre Moral unter Beweis gestellt und müsse daran anknüpfen, um das Ziel Relegation weiter fest im Blick zu behalten. Ganz anders ist die Stimmung bei den Gästen aus Ebnath. Dort plagen große personelle Sorgen das Team, und auch der Blick auf die Tabelle bereitet Trainer Johannes Reiß zunehmend Kopfzerbrechen. Während Neusorg in der Rückrunde einen starken Lauf erwischt hat, vermisst man diese Konstanz bei der DJK. Die Verletztenliste wird immer länger, sodass man wohl mit einer stark dezimierten Mannschaft anreisen muss. Dennoch will man sich nicht kampflos geschlagen geben. Reiß hofft auf eine geschlossene Mannschaftsleistung und setzt auf den besonderen Charakter eines Derbys – vielleicht gelingt ja doch die Überraschung. (Hinspiel 3:0)
Sonntag, 19.04.2026
SV 08 Auerbach II (12) – SV Riglasreuth (7)
Auerbach steht an diesem Wochenende gleich doppelt im Fokus. Nach dem Nachholspiel am Freitag gegen Seugast wartet nun die nächste wichtige Aufgabe: Im Heimspiel gegen Riglasreuth zählt erneut nur ein Sieg. Die Ausgangslage ist klar – will man den Tabellenkeller verlassen, müssen Punkte her, und das möglichst in maximaler Ausbeute aus diesem intensiven Wochenende. Bereits im Vorfeld des Freitagsspiels hatte Trainer Andreas Trenz betont, dass weiterhin alles möglich sei, vor allem mit Blick auf die verbleibenden Heimspiele. Genau daran will man nun anknüpfen. Trotz einer angespannten personellen Situation, bei der es aktuell „drunter und drüber“ geht, ist die Zielsetzung eindeutig: Sechs Punkte aus zwei Spielen wären ein enorm wichtiger Schritt im Abstiegskampf. Entscheidend wird sein, ob die Mannschaft die nötige Energie und Konzentration nach dem ersten Spiel erneut auf den Platz bringen kann.
Die Gäste aus Riglasreuth reisen dagegen mit deutlich weniger Druck an. Der Klassenerhalt ist gesichert, auch wenn die Formkurve zuletzt eher nach unten zeigte. So kann man die Saison in Ruhe zu Ende spielen und bereits den Blick auf die kommende Spielzeit richten. Dennoch will man sich in Auerbach keinesfalls kampflos geschlagen geben. Die weite Auswärtsfahrt soll sich lohnen, und entsprechend strebt man zumindest einen Punktgewinn an. Gerade gegen einen Gegner, der unter Zugzwang steht, wittern die Gäste ihre Chance, etwas Zählbares mitzunehmen. (Hinspiel 2:5)
SV Hahnbach II (3) – SV Wildenreuth (10)
Auch in diesem Duell könnten die Voraussetzungen kaum unterschiedlicher sein. Während die Gastgeber aus Hahnbach weiterhin voll im Rennen um den dritten Tabellenplatz sind – der am Ende zur Relegation berechtigen könnte – kämpfen die Gäste aus Wildenreuth um jeden einzelnen Punkt im Abstiegskampf. Die Heimelf befindet sich aktuell in guter Form und möchte diesen positiven Lauf unbedingt fortsetzen. Entsprechend selbstbewusst geht man in die Partie. Trainer Christian Gäck macht deutlich, dass die Zielsetzung klar ist: Die Punkte sollen in Hahnbach bleiben, um den Druck auf die Konkurrenz im oberen Tabellendrittel aufrechtzuerhalten. Gerade in dieser Phase der Saison zählt jeder Sieg doppelt, wenn es darum geht, sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die entscheidenden Wochen zu sichern.
Ganz anders gestaltet sich die Situation bei den Gästen aus Wildenreuth. Dort ist der Blick klar nach unten gerichtet, denn in den verbleibenden vier Spielen müssen noch dringend Punkte gesammelt werden, um den Klassenerhalt in der Kreisklasse zu sichern. Trainer Thomas Bayer weiß um die Schwere der Aufgabe in Hahnbach, fordert aber gleichzeitig eine deutliche Leistungssteigerung seiner Mannschaft. Nur mit einer geschlossenen und engagierten Vorstellung wird es möglich sein, etwas Zählbares mitzunehmen. Hoffnung gibt dabei das Hinspiel, in dem bereits eine Überraschung gelang. Aktuell beträgt der Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz sechs Punkte – ein Unentschieden könnte daher bereits ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt sein. (Hinspiel 1:1)
SC Schwarzenbach (13) – TSV Pressath (11)
Das zweite Derby an diesem Spieltag hat es in sich – mehr Brisanz geht kaum. Nicht nur, dass beide Vereine derselben Verwaltungsgemeinschaft angehören, auch in der Tabelle der Kreisklasse West sind sie direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Entsprechend groß ist die Bedeutung dieses Duells am Sonntagnachmittag. Beim SC Schwarzenbach geht man mit Rückenwind in die Partie. Die zuletzt gezeigten Leistungen machen Mut, und genau daran möchte die Mannschaft anknüpfen. Trainer Sebastian Urban gibt die Richtung klar vor: Mit vollem Einsatz, großer Leidenschaft und dem nötigen Selbstvertrauen will man erneut punkten und die Zähler unbedingt zuhause behalten. Zudem kann das Team vergleichsweise befreit aufspielen, da man im Abstiegskampf lange Zeit schon abgeschrieben wurde. Gerade dieser Umstand könnte sich nun als Vorteil erweisen, denn der Druck ist geringer als beim direkten Konkurrenten.
In Pressath hingegen ist nach einem gelungenen Start in die Rückrunde zuletzt etwas Sand ins Getriebe geraten. Umso wichtiger wäre ein Erfolg im Derby, um sich wieder in eine bessere Ausgangsposition zu bringen. Trainer Daniel Käß weiß um die Bedeutung der Partie und die klare Ausgangslage: Beide Teams kämpfen ums Überleben in der Liga, entsprechend intensiv wird das Spiel geführt werden. Pressath will den Aufwind des Gegners stoppen und selbst ein Zeichen setzen. Mit einem Derbysieg könnte man sich wieder etwas Luft im Tabellenkeller verschaffen – doch auch der Gegner wird alles daransetzen, genau das zu verhindern. (Hinspiel 2:2)
SG DJK Seugast/FC Schlicht II – FC Dießfurt (1)
Nach dem Nachholspiel am Freitag steht für die Gastgeber aus Seugast bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe an. Am Sonntag empfängt man auf heimischem Platz den Ligaprimus aus Dießfurt – und damit einen Gegner, der bei optimalem Spieltag sogar vorzeitig die Meisterschaft perfekt machen könnte. Genau das will man in Seugast jedoch unbedingt verhindern und sich mit aller Kraft dagegenstemmen. Die Ausgangslage für die Heimelf ist allerdings alles andere als ideal. Vor allem personell hat man aktuell große Probleme zu verkraften, was die ohnehin schwierige Aufgabe zusätzlich erschwert. Spielertrainer Florian Weiß blickt daher auf ein intensives Wochenende: Zwei Spiele in kurzer Zeit, dazu Gegner mit völlig unterschiedlichen Zielsetzungen – das verlangt der Mannschaft alles ab. Dennoch wird man versuchen, mit Einsatz und Moral dagegenzuhalten und zumindest etwas Zählbares mitzunehmen.
Die Gäste aus Dießfurt reisen dagegen mit breiter Brust an. Die Meisterschaft ist zum Greifen nah – aus den verbleibenden vier Spielen fehlen nur noch vier Punkte, um das große Ziel, den Aufstieg in die Kreisliga, endgültig zu sichern. Entsprechend selbstbewusst, aber auch fokussiert geht man die Partie an. Henry Schraml warnt jedoch davor, den Gegner zu unterschätzen: Ein Auswärtsspiel in Seugast werde kein Selbstläufer. Entscheidend sei, die zuletzt angesprochenen Leichtsinnsfehler abzustellen und wieder konzentrierter zu agieren. Die personelle Situation gibt zumindest keinen Anlass zur Sorge, sodass man mit voller Kapelle antreten kann. Gelingt es, die eigene Leistung abzurufen, steht dem nächsten Schritt in Richtung Meisterschaft nichts im Wege.
VfB Mantel (8) – SVSW Kemnath (4)
Im Jubiläumsjahr des VfB Mantel befindet sich die Mannschaft sportlich auf einem guten Weg. Der Klassenerhalt ist rechnerisch zwar noch nicht endgültig gesichert, praktisch aber nur noch Formsache. Entsprechend kann das Team von Trainer Michael Nordgauer vergleichsweise entspannt in die letzten vier Begegnungen gehen und diese nutzen, um sich bereits für die kommende Saison einzuspielen und weiter zu stabilisieren.
Mit dem SVSW Kemnath reist jedoch ein Gegner an, der noch klare Ziele verfolgt. Dort schielt man weiterhin auf den dritten Tabellenplatz, der möglicherweise zur Relegation berechtigen könnte. Aktuell liegt man drei Punkte zurück und steht somit unter Zugzwang. Um die Chance zu wahren, müssen in Mantel möglichst Punkte her. Trainer Tobias Gradl zeigt sich im Vorfeld fokussiert und gut vorbereitet. Seine Mannschaft wisse genau, was sie erwartet, und habe sich entsprechend auf die Partie eingestellt. Entscheidend werde sein, an die starke Leistung aus dem letzten Spiel gegen Seugast anzuknüpfen. Vor allem eine kompakte Defensive sowie mehr Konsequenz im Abschluss könnten den Unterschied ausmachen. Gelingt es, diese Vorgaben umzusetzen, traut man sich in Kemnath durchaus zu, auch in Mantel etwas Zählbares mitzunehmen und im Rennen um Platz drei zu bleiben. (Hinspiel 1:3)
SV Immenreuth (9) – TSV Königstein II (14)
Für die Gastgeber aus Immenreuth geht es in den verbleibenden vier Ligaspielen darum, die letzten nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren. Eine große Chance bietet sich nun am Sonntagnachmittag, wenn mit Königstein das aktuelle Tabellenschlusslicht zu Gast ist. Mit einem Heimsieg könnte man einen entscheidenden Schritt machen und sich weiter von den Abstiegsrängen absetzen. Trainer Matthias Müller warnt jedoch davor, den Gegner zu unterschätzen – nicht zuletzt mit Blick auf das Ergebnis aus dem Hinspiel. Entsprechend fokussiert will man in die Partie gehen und alles daransetzen, die drei Punkte in Immenreuth zu behalten.
Ganz anders ist die Lage bei den Gästen aus Königstein. Dort steht man mit dem Rücken zur Wand, und die Situation spitzt sich zunehmend zu. Trainer Bernd Schmidt spricht offen aus, was die Tabelle zeigt: Die Konkurrenz punktet, und der Druck wächst von Spieltag zu Spieltag. Mit aktuell drei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und sechs Zählern auf einen direkten Nichtabstiegsplatz bleibt kaum noch Spielraum für Fehler. Umso wichtiger wäre es, ausgerechnet in Immenreuth zu punkten. Dafür braucht es allerdings eine deutliche Leistungssteigerung. Dennoch gibt sich Schmidt kämpferisch: Die Mannschaft sei intakt und habe an einem guten Tag durchaus das Potenzial, auch einen favorisierten Gegner zu schlagen. Andernfalls droht der bittere Gang zurück in die A-Klasse. (Hinspiel 2:3)




