Kreisklasse West: Meisterfeier in Dießfurt und einige Derbys stehen an
Kreisklasse West: Meisterfeier in Dießfurt und einige Derbys stehen an
Kreisklasse West, 24. Spieltag
Sonntag, 26.04.2026
SC Schwarzenbach (13) – SV Hahnbach II (3)
Für den SC Schwarzenbach wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner. Aktuell steht man auf einem Relegationsplatz, ist punktgleich mit dem Tabellenletzten und hat bei noch drei ausstehenden Spielen bereits sieben Zähler Rückstand auf das rettende Ufer. Die Ausgangslage ist damit klar: Im Heimspiel gegen den Tabellendritten aus Hahnbach zählt nur ein Sieg. Spielertrainer Sebastian Urban gibt sich kämpferisch und will trotz der schwierigen Situation nicht aufgeben: Seine Mannschaft werde weiterhin alles investieren und „Vollgas geben“, um die kleine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Dass mit Hahnbach ein starker Gegner anreist, ist ihm bewusst, doch genau in solchen Spielen müsse man über sich hinauswachsen.
Die Gäste aus Hahnbach haben ihrerseits noch ein klares Ziel vor Augen. Der dritte Tabellenplatz soll gehalten werden, um sich die Chance auf die Relegation als bester Drittplatzierter zu sichern. Nach dem jüngsten Unentschieden gegen Wildenreuth will man nun wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Trainer Christian Gäck macht keinen Hehl daraus, dass drei Punkte fest eingeplant sind, um die Ausgangsposition im Saisonendspurt zu behaupten. Die Vorzeichen könnten unterschiedlicher kaum sein: Während Schwarzenbach ums sportliche Überleben kämpft, geht es für Hahnbach um die Absicherung eines Platzes im oberen Tabellendrittel. (Hinspiel 0:0)
SV Riglasreuth (7) – SV Wildenreuth (10)
Im Landkreisduell zwischen dem SV Riglasreuth und dem SV Wildenreuth könnten die Ausgangslagen kaum unterschiedlicher sein. Während die Gastgeber den Klassenerhalt bereits gesichert haben und weder nach oben noch nach unten viel möglich ist, geht es für die Gäste weiterhin um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Trotz der tabellarisch entspannten Situation will man in Riglasreuth keineswegs nachlassen. Aus sportlicher Fairness und eigenem Anspruch heraus möchte die Heimelf die Partie seriös angehen und sich nicht in den Ligakampf anderer Teams einmischen. Entsprechend ist zu erwarten, dass man auch ohne großen Druck mit Einsatz und Konzentration in die Begegnung geht.
Ganz anders die Lage beim SV Wildenreuth: Hier zählt in den verbleibenden drei Spielen jeder Punkt. Um den Klassenerhalt endgültig zu sichern, braucht es noch Zähler – idealerweise bereits in Riglasreuth. Trainer Thomas Bayer gibt die Richtung klar vor: Seine Mannschaft müsse an die Leistung aus dem Spiel gegen Hahnbach anknüpfen, in dem man sowohl spielerisch als auch kämpferisch über die volle Distanz überzeugt habe. Genau dieses Gesicht soll auch diesmal gezeigt werden. Die Zielsetzung ist eindeutig: Wildenreuth will die Partie gewinnen und wichtige Punkte im Abstiegskampf sammeln. Dafür braucht es erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung, hohe Laufbereitschaft und die nötige Konsequenz vor dem Tor. (Hinspiel 4:0)
TSV Königstein II (14) – SV 08 Auerbach II (11)
Am 24. Spieltag der Kreisklasse steht ein echtes Derby mit großer Brisanz auf dem Programm. Wenn der TSV Königstein II auf die zweite Mannschaft des SV 08 Auerbach trifft, geht es nicht nur um die lokale Vormachtstellung, sondern vor allem um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Ausgangslage ist dabei klar: Königstein steht aktuell am Tabellenende und hat bereits sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer – genau den Platz, den der kommende Gegner aus Auerbach innehat. Für TSV-Trainer Bernd Schmidt ist die Marschroute daher eindeutig: Seine Mannschaft muss punkten, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Trotz der schwierigen Situation blickt er kämpferisch auf das Derby, auch wenn er die Stärke des Gegners anerkennt. Auerbach befindet sich nach der Winterpause in bestechender Form, was die Aufgabe zusätzlich erschwert.
Doch auch die Gäste wissen um die Bedeutung dieser Partie. Die Auerbacher Zweitvertretung hat sich mit einem starken Wochenende und sechs Punkten über den Strich gearbeitet und möchte diesen Platz nun unbedingt verteidigen. Trainer Andreas Trenz fordert daher vor allem, das Spiel nicht zu verlieren. Gleichzeitig sieht er die Chance, mit einem Erfolg einen großen Schritt in Richtung Saisonziel zu machen. Alles ist angerichtet für ein intensives und emotionales Derby, in dem beide Teams an ihre Grenzen gehen werden. (Hinspiel 2:0)
SVSW Kemnath (4) – SV Immenreuth (9)
Das nächste Derby steht an – und erneut treffen zwei Teams mit völlig unterschiedlichen Zielsetzungen aufeinander. Während der SVSW Kemnath weiter vom dritten Tabellenplatz und einer möglichen Relegation träumt, kämpft der SV Immenreuth im Tabellenkeller ums sportliche Überleben. Die Gastgeber gehen mit Rückenwind in die Partie. Nach zuletzt starken Auftritten will man den positiven Trend fortsetzen und im Derby nachlegen. Trainer Tobias Gradl weiß jedoch um die Besonderheiten solcher Spiele: Derbys hätten ihre eigenen Gesetze, weshalb man die Begegnung mit Geduld und Respekt angehen werde. Dennoch ist die Zielsetzung klar – man möchte an die guten Leistungen anknüpfen und möglichst erneut drei Punkte einfahren, auch um den Druck im Rennen um Rang drei hochzuhalten.
Ganz anders ist die Lage bei den Gästen aus Immenreuth. Neben der schwierigen tabellarischen Situation bereitet vor allem die personelle Lage große Sorgen. Trainer Matthias Müller muss auf zahlreiche Spieler verzichten und sieht sein Team daher in einer klaren Außenseiterrolle. Entsprechend realistisch fällt auch seine Einschätzung aus: Alles andere als eine Niederlage wäre unter diesen Umständen bereits eine Überraschung. Dennoch will man sich nicht kampflos ergeben und mit Einsatz, Wille und einer positiven Einstellung versuchen, dem Favoriten ein Bein zu stellen. So sind die Vorzeichen vor diesem Derby eindeutig verteilt – doch gerade in solchen Spielen sind Überraschungen nie ausgeschlossen. (Hinspiel 6:2)
FC Dießfurt (1) – VfB Mantel (8)
Für den FC Dießfurt ist alles angerichtet: Ein Punkt aus den verbleibenden drei Spielen fehlt noch, um die Meisterschaft und den Aufstieg perfekt zu machen. Diese Chance will man nun im Heimspiel gegen den VfB Mantel nutzen und vor eigenem Publikum den entscheidenden Schritt gehen. Henry Schraml vom FCD macht jedoch klar, dass man die Partie keineswegs auf die leichte Schulter nehmen wird. Zwar würde bereits ein Unentschieden reichen, doch die Mannschaft ist fest entschlossen, auf Sieg zu spielen und die Saison weiterhin ungeschlagen zu beenden. Mantel sei ein unangenehmer Gegner, gegen den man stets konzentriert auftreten müsse. Entsprechend gilt es, die Spannung hochzuhalten und von Beginn an fokussiert zu agieren.
Die Gäste aus Mantel reisen ohne Druck an. Im Jubiläumsjahr hat man den Klassenerhalt bereits sicher und kann die restlichen Spiele entspannt angehen. Dennoch hat die Mannschaft von Trainer Michael Nordgauer nicht vor, als bloßer Sparringspartner aufzutreten. Vielmehr will man dem Tabellenführer Paroli bieten und im besten Fall selbst für eine Überraschung sorgen. So ist alles angerichtet für ein interessantes Duell: Auf der einen Seite Dießfurt, das den Titel perfekt machen will, auf der anderen Seite Mantel, das befreit aufspielen kann und möglicherweise zum Partycrasher wird.
TSV Pressath (12) – SV Neusorg (2)
Im Duell zweier Teams auf den Relegationsplätzen treffen am Wochenende unterschiedliche Zielsetzungen aufeinander. Während der TSV Pressath mitten im Abstiegskampf steckt, geht es für den SV Neusorg darum, die starke Saison weiter zu bestätigen und sich optimal auf die Relegation vorzubereiten. Für die Gastgeber ist die Lage angespannt. Nach einem guten Start ins Jahr ist zuletzt etwas Sand ins Getriebe geraten, weshalb man nun dringend wieder punkten muss. Trainer Daniel Käß macht deutlich, dass in den verbleibenden drei Spielen jeder Punkt zählt – unabhängig vom Gegner. Auch gegen den Tabellenzweiten will man alles investieren, um die bestmögliche Ausgangsposition im Kampf um den Klassenerhalt zu erreichen. Der Fokus liegt klar auf der eigenen Leistung, denn nur wenn man das Maximum herausholt, bleibt die Chance auf den Ligaverbleib bestehen.
Der SV Neusorg reist hingegen mit breiter Brust an. Mindestens der Rang des besten Drittplatzierten ist bereits gesichert, womit die Teilnahme an der Relegation feststeht. Zudem fehlt nur noch ein Punkt zur endgültigen Sicherung der Vizemeisterschaft. Dennoch will man die Saison nicht austrudeln lassen, sondern weiterhin konsequent punkten und die Form hochhalten. Im Neusorger Lager rechnet man allerdings mit einer deutlich schwierigeren Aufgabe als noch im Hinspiel, das früh entschieden war. Pressath hat sich stabilisiert und wird mit viel Einsatz dagegenhalten. Zudem müssen die Gäste einige personelle Ausfälle kompensieren, auch Trainer Patrick Müller wird nicht an der Seitenlinie stehen können. Die Rollen sind damit klar verteilt, doch gerade solche Spiele haben oft ihre eigenen Gesetze: Pressath kämpft ums Überleben, Neusorg um die Feinabstimmung für die Relegation. (Hinspiel 0:5)
DJK Ebnath (6) – SG DJK Seugast/FC Schlicht II (5)
Am Sonntagnachmittag kommt es in Ebnath zu einem Duell zweier Tabellennachbarn, deren Saisonverläufe zuletzt in unterschiedliche Richtungen gingen. Während die Gastgeber seit der Winterpause etwas den Faden verloren haben, war Seugast bis vor kurzem noch im Rennen um die Relegationsplätze. Nach zuletzt zwei Niederlagen hat sich diese Hoffnung jedoch zerschlagen, sodass nun ein sauberer Saisonabschluss im Vordergrund steht. In Ebnath richtet sich der Blick dagegen eher nach unten. Trainer Johannes Reiß warnt vor der tabellarischen Situation und sieht Parallelen zur Vorsaison. Personell bleibt die Lage angespannt, lediglich Pape Ndiaye kehrt in den Kader zurück. Umso wichtiger wird es sein, im Heimspiel wieder zu punkten. Reiß fordert von seiner Mannschaft, alles in die Waagschale zu werfen, um die Zähler in Ebnath zu behalten und sich etwas Luft im Tabellenkeller zu verschaffen.
Auch bei den Gästen aus Seugast ist die Personalsituation weiterhin angespannt, was die Aufgabe zusätzlich erschwert. Spielertrainer Florian Weiß betont dennoch, dass man die verbleibenden Spiele ordentlich zu Ende bringen möchte. Trotz der dünnen Personaldecke ist das Ziel klar formuliert: Man will die Partie gewinnen und sich mit einem positiven Ergebnis aus der Saisonphase verabschieden. Die Voraussetzungen versprechen ein ausgeglichenes Spiel, in dem Kleinigkeiten den Unterschied machen könnten. Während Ebnath dringend Punkte im Kampf gegen den Abwärtstrend benötigt, will Seugast noch einmal Moral zeigen und die Saison mit einem Erfolgserlebnis fortsetzen. (Hinspiel 0:6)




