Landesliga: Aufsteiger DJK Vornbach fordert den SV Etzenricht im Passauer Süden
Landesliga: Aufsteiger DJK Vornbach fordert den SV Etzenricht im Passauer Süden
Erstmals geht es für den SV nach einer viermonatigen Unterbrechung zu einem Auswärtsmatch. Ziel der mehr als 400 Kilometer umfassenden Hin- und Rückfahrt am Sonntag ist Vornbach, ein Ortsteil von Neuhaus am Inn in der Nähe der Grenze nach Österreich. Ein Blick auf das Ranking in der Liga weist die DJK als den mit Abstand besten Aufsteiger auf einem einstelligen Rang und positiver Bilanz (9-6-8) aus.
Auswärtsfahrt nach Vornbach: Formstarker Aufsteiger wartet
Der Tabellenachte gilt als homogene Einheit, die mit Geduld eine kontinuierliche sportliche Entwicklung im Passauer Raum hinter sich hat. Nach mehreren guten, aber knapp gescheiterten Ansätzen in den Jahren zuvor gelang mit einer Elf mit diversen Eigengewächsen im dritten Anlauf der Aufstieg in die Landesliga. Über eine interessante und anspruchsvolle Vita verfügt der Trainer Heiko Schwarz (36). Viele Jahre kickte er als Regionalligaspieler in Burghausen, Babelsberg und Cottbus. Beim FC Energie spielte er sogar mehrmals in der zweiten Bundesliga.
Analyse und Stimmen zum jüngsten Sieg
Trotz einiger Ausfälle sicherte sich die Wendl-Truppe am Samstag einen Dreier gegen den direkten Mitbewerber um den Klassenerhalt aus Roding. Eine gute erste Hälfte schuf die Grundlage, und der TB hatte trotz mehr Ballkontakten kein erkennbares Konzept für die Offensive. Gästecoach Andreas Klebl übte im Pressegespräch deutliche Kritik an der Leistung seines Teams und bilanzierte: „Wir waren in der ersten Hälfte viel zu weit weg vom Gegner und haben die Mentalität und Tugenden, die man im Abstiegskampf braucht, nicht auf den Platz gebracht. Etzenricht war sowohl am Boden als auch in der Luft gieriger. Wir haben es ihnen sehr einfach gemacht.“
Lokalschlager und Hinspiel im Fokus
Vornbach zog am gleichen Spieltag im prestigeträchtigen Lokalschlager „David gegen Goliath“ ganz knapp den Kürzeren und verlor beim Nachbarn FC Passau unglücklich mit 2:3. Eng verlief auch das Hinspiel des SV gegen die DJK und endete mit einer Nullnummer. Bei klarer Dominanz der DJK lieferten Wendl & Co. eine druckvolle Schlussphase.
Ausblick und Personal
So die Perspektive, die Trainer Andy Wendl erwartet: „In Vornbach erwartet uns wieder eine komplett andere Partie als gegen den TB. Es muss unser Ziel sein, hier physisch über 90 Minuten dagegenzuhalten und dennoch die Genauigkeit und Konzentration in unseren Aktionen nicht zu vernachlässigen.“
Wendl meldet Ben König, der sich nach zuvor souveränem Auftritt einen Faserriss zuzog, als neu auf der Verletztenliste. Diese umfasst wie zuletzt Max Herrmann und Jannik Herrmann, Damian Musiol, Sebastian Ermer, Tom Griesbeck und Wendl selbst. Urlaubsbedingt fehlt Chris Ermer für drei Wochen. Auf Wunsch der DJK wurde der Anstoß auf 15 Uhr verlegt.
Landesliga Mitte
weitere Infos gibt es auf den Seiten des BFV.


