Jetzt Tickets für die kommenden Jahn-Spiele sichern!
Taxi-Zentrale Weiden
Taxi-Zentrale Weiden

Moralischer Sieg beim Tabellenzweiten: SpVgg SV Weiden erkämpft sich starkes 1:1 in Würzburg

Würzburg. Ersatzgeschwächte Weidener überzeugen mit Energie, Mut und Charakter – Adrian Hoti trifft per direktem Freistoß, in der Schlussphase ist sogar der Auswärtssieg greifbar.

Moralischer Sieg beim Tabellenzweiten: SpVgg SV Weiden erkämpft sich starkes 1:1 in Würzburg

Adrian Hoti links erzielte per Freistoß das 1:1. Paul Beghard rechts musste verletzungsbedingt ausscheiden. Foto: D. Nachtigall

Die SpVgg SV Weiden hat beim Tabellenzweiten Würzburger FV 04 ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Trotz zahlreicher Ausfälle erkämpfte sich die Mannschaft von Chefcoach Michael Riester ein verdientes 1:1 (0:0) und bewies dabei eindrucksvoll, dass sie auch unter schwierigen Voraussetzungen konkurrenzfähig ist.

„Ich bin sehr zufrieden mit diesem Punkt“, lautete das positive Fazit von Chefcoach Michael Riester nach dem Schlusspfiff. Und der Weidener Trainer hatte allen Grund dazu: „Die Energie in unserem Spiel und im Team war genau das Richtige, um heute hier zu bestehen. Mit so vielen Ausfällen vor und während der Partie so ein starkes Spiel abzuliefern und am Ende mit sieben Spielern aus der U19 und U23 sich sogar noch die größeren Chancen in Halbzeit zwei zu erspielen, zeugt von Mut und Charakter.“

Weiden trotzt den Ausfällen und setzt erste Akzente

Die personellen Voraussetzungen waren alles andere als einfach. Mit Kapitän Felix Behnke und Josef Rodler fehlten zwei Akteure von Beginn an, Patryk Bytomski stand ebenfalls nicht von Beginn an auf dem Platz. Dafür durfte Samuel Solter sein Debüt über die kompletten 90 Minuten in der Fußball-Bayernliga feiern. Friedrich Lieder kam in der ersten Halbzeit zum Einsatz.

Dass die Weidener trotz dieser Umstände von Beginn an mit dem Tabellenzweiten mithalten konnten, zeigte sich bereits in der Anfangsphase. In der siebten Minute fehlte Moritz Zeitler nur wenig zum Führungstreffer: Sein Abschluss landete an der Latte. Eine erste deutliche Warnung an die Gastgeber, dass die SpVgg SV keineswegs angereist war, um sich kampflos geschlagen zu geben.

Auch Würzburg kam zu seinen Möglichkeiten. Adrian Istrefi prüfte in der 10. und 14. Minute die Weidener Defensive, ehe Hannes Glas in der 17. und 21. Minute gefährlich vor dem Tor auftauchte. Doch Schlussmann Justin Bartl war jeweils zur Stelle und hielt seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel. So ging es nach einer anspruchsvollen und umkämpften ersten Halbzeit torlos in die Kabinen.

Grammer Solar
Grammer Solar

Rückstand weckt Weidener Kampfgeist

Nach dem Seitenwechsel nahm die Begegnung weiter an Fahrt auf. In der 57. Minute gelang Nils Hock die 1:0-Führung für die Hausherren. Doch wer nun einen Einbruch der personell gebeutelten Weidener erwartet hatte, sah sich getäuscht. Die Mannschaft von Michael Riester reagierte entschlossen, hielt am eigenen Spiel fest und schlug nur fünf Minuten später zurück.

In der 62. Minute übernahm Adrian Hoti Verantwortung und verwandelte einen Freistoß direkt zum 1:1-Ausgleich. Ein sehenswerter Treffer, der die Weidener Bemühungen belohnte und der Partie eine neue Wendung gab. Der Ausgleich war zugleich ein Beleg für die Moral der Gäste, die sich auch durch den Rückstand nicht aus dem Konzept bringen ließen.

Zusätzliche Herausforderungen blieben nicht aus: In der 51. Minute hatte Felix Kühner bereits den verletzten Paul Gebhard ersetzt. Vier Minuten vor dem Ende kam mit Luis Siegert für Lukas Bauer ein weiterer Nachwuchsakteur ins Spiel. Die Weidener mussten also nicht nur personelle Lücken schließen, sondern auch während der Partie auf neue Situationen reagieren. Umso bemerkenswerter war es, wie geschlossen und entschlossen das Team auftrat.

In der Schlussphase liegt sogar der Auswärtssieg in der Luft

Nach dem Ausgleich entwickelte sich eine Schlussphase, in der die SpVgg SV Weiden durchaus noch den entscheidenden Treffer hätte erzielen können. Die Gäste erspielten sich weitere sehr gute Möglichkeiten und waren dem möglichen Siegtreffer mehrfach nahe. Kommenden Samstag um 14 Uhr ist der TSV Nördlingen im Spardabank-Stadion zu Gast.

Zusätzliche Herausforderungen blieben nicht aus: In der 51. Minute hatte Felix Kühner bereits den verletzten Paul Gebhard ersetzt. Vier Minuten vor dem Ende kam mit Luis Siegert für Lukas Bauer ein weiterer Nachwuchsakteur ins Spiel. Die Weidener mussten also nicht nur personelle Lücken schließen, sondern auch während der Partie auf neue Situationen reagieren. Umso bemerkenswerter war es, wie geschlossen und entschlossen das Team auftrat.

In der Schlussphase liegt sogar der Auswärtssieg in der Luft

Nach dem Ausgleich entwickelte sich eine Schlussphase, in der die SpVgg SV Weiden durchaus noch den entscheidenden Treffer hätte erzielen können. Die Gäste erspielten sich weitere sehr gute Möglichkeiten und waren dem möglichen Siegtreffer mehrfach nahe. Kommenden Samstag um 14 Uhr ist der TSV Nördlingen im Spardabank Stadion zu Gast.