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MSC Wiesau dominiert Slalom-Wertung: Ehrung der Meister im NOO-Pokal

Wiesau. Eigentlich hätten sie sich den Titel teilen müssen: In einer hauchdünnen Entscheidung trennten nach zehn Rennen kaum messbare 0,07 Punkte die beiden Wiesauer Slalom-Asse Florian Fachtan und Sven Seidel. Letztlich hatte aber BMW-Pilot Fachtan das bessere Ende für sich – er hatte seine Klasse ebenso deutlich beherrscht wie Seidel die seine mit seinem Citroën.

Wiesau. Eigentlich hätten sie sich den Titel teilen müssen: In einer hauchdünnen Entscheidung trennten nach zehn Rennen kaum messbare 0,07 Punkte die beiden Wiesauer Slalom-Asse Florian Fachtan und Sven Seidel. Letztlich hatte aber BMW-Pilot Fachtan das bessere Ende für sich – er hatte seine Klasse ebenso deutlich beherrscht wie Seidel die seine mit seinem Citroën.
Die Wiesauer Motorsportler konnten eine erfolgreiche Saison 2025 feiern. Foto: Hans Walter

MSC Wiesau dominiert Slalom-Wertung: Ehrung der Meister im NOO-Pokal

Gastbeitrag von Hans Walter

Zum 55. Mal wurden im Nordost-Oberfranken-Pokal, der ältesten und größten regionalen Motorsport-Meisterschaft, die Titelträger in vier Disziplinen geehrt. Ausgerichtet wurde das Event vom MSC Gefrees im Saal der Frankenfarm in Himmelkron, wo über 100 Pokale verliehen wurden.

Wiesauer Fahrer stark in den Top Ten

Wie stark der MSC Wiesau in der vergangenen Saison aufgestellt war, verdeutlicht die Tatsache, dass unter den „Top Ten“ der Slalom-Wertung noch drei weitere Aktive des Clubs zu finden waren: Luis Sollfrank, Hans Fachtan und Dominik Schraml belegten die Ränge sieben, acht und zehn. Trophäen gab es zudem für Stefan Müller (Platz 17) und Heinz Neumeier (Platz 18). Ein weiterer Oberpfälzer Erfolg ging auf das Konto von Tobias Bayer (MSV Falkenberg), der in der Ergebnisliste als Neunter geführt wird. Für die Routiniers in der Altersklasse „Ü60“ fand eine zusätzliche Wertung statt, die Hans Fachtan für sich entscheiden konnte. Heinz Neumeier komplettierte hier als Dritter das Podest.

Geradezu zwangsläufig war damit der Triumph des MSC Wiesau in der Mannschaftskonkurrenz, der MSV Falkenberg landete auf Platz fünf.

Historische Wertung und Mannschaftsergebnisse

Eine eigene Wertung existiert zudem auch für historische Rennfahrzeuge, wo allerdings nicht die schnellsten Zeiten ausschlaggebend sind, sondern die möglichst geringe Zeitdifferenz zwischen zwei Wertungsläufen. Auch dabei machten die Oberpfälzer eine gute Figur: Die Meisterschaft sicherte sich Helmut Dostler vom AC Waldershof mit einem VW Polo, Dritte und damit erfolgreichste Dame wurde Laura Sollfrank vom MSV Falkenberg mit ihrem VW Golf. Werner Maier (AC Friedenfels) belegte den fünften Rang, als Achter und Neunter folgten der mehrfache Meister Manfred Keller (MSC Wiesau) und Manfred Bayer (MSV Falkenberg). Auch Hansi Walter (MSC Wiesau, Platz 12) und Thomas Fröhlich (MSV Falkenberg, Platz 15) zählten noch zu den Geehrten. In der Mannschaftswertung siegte in dieser Sparte der AMSC Bindlach vor dem MSV Falkenberg und dem MSC Wiesau.

Offroad-Bereich: Licht und Schatten 2025

Weniger erfolgreich aus Oberpfälzer Sicht verlief das Jahr 2025 im Offroad-Bereich. Herausragend war hier lediglich die Cross-Slalom-Vizemeisterschaft, die Maximilian Simon vom MSC Tirschenreuth mit seinem Subaru errang. Sein Vereinskamerad Wolfgang Stopfer schloss die Rallye-Meisterschaft gemeinsam mit Sabine Heinzel, der Sprecherin der Pokalrunde, als Zwölfter ab. Manfred Keller (MSC Wiesau) und Jochen Riedel (MSC Helmbrechts) gewannen zwar zwei von drei gewerteten Orientierungsfahrten, erreichten aber beim Saisonfinale das Ziel nicht in Wertung und fielen noch auf den dritten Meisterschaftsrang zurück.

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