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MSR Bertelshofer
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Wasserball: Der SV Weiden hat in Plauen zwei Matchbälle

Weiden. Die SV-Wasserballer erspielten sich mit ihrem 16:15-Sieg am vergangenen Samstag zwei Matchbälle im Playdown-Halbfinale gegen Plauen. Am Wochenende fällt
die Entscheidung.

Wasserball: Der SV Weiden hat in Plauen zwei Matchbälle

Aktuell sehr gut in Form: Sean Ryder vom SV Weiden. Foto: Christina Rathgeber

Gelingt dem SV Weiden der Coup schon am Samstag, bleibt man auch nächste Saison in der Bundesliga. Verliert er, muss am Sonntag die dritte Partie entscheiden, wer von den beiden Kontrahenten gesichert ist und wer weiter zittern muss. Einen kleinen Nachteil hat Weiden: In beiden Spiele hat Plauen Heimrecht. Das Spiel am Samstag beginnt um 19 Uhr, die eventuelle dritte Partie ist am Sonntag um 10.30 Uhr angesetzt.

Plauen hat Druck

„Als Sportler willst du spielen. Dafür trainierst Du auch das ganze Jahr. Diesmal aber wünschen wir uns am Sonntag kein Spiel mehr. Da würden wir lieber im Bierzelt feiern. Dass es nicht einfach wird, wissen wir. Wir werden aber unser Bestes geben, um den Sack zuzumachen und den Abstieg ad acta zu legen“ betont Routinier Andreas Jahn. „Plauen steht enorm unter Druck, unsere Chancen könnten damit steigen.“

Leistung vom Samstag abrufen

Ähnlich äußerte sich auch Trainer Thomas Aigner nach dem Sieg am vergangenen Samstag. Er bescheinigte seiner Mannschaft eine der besten Saisonleistungen zur richtigen Zeit und schätzte sein Team sogar stärker ein, als es der enge 16:15-Endstand aussagt. Sein Team sei stark und dies müsse man verinnerlichen: „Wenn wir unsere Leistung abrufen, werden wir die Sachsen besiegen können.“

In Plauen werden die Bundesligaspiele gewöhnlich in einer tollen Atmosphäre mit vollen Rängen zu richtigen Events: „Es macht richtig Spaß, dort zu spielen. Andererseits ist es für die Gastmannschaften nicht ganz einfach, die Zuschauer unterstützen ihr Team leidenschaftlich“, beschreibt der formstarke Routinier Sean Ryder.

Den Stempel aufdrücken

Aufsteiger Plauen hat eine interessante Mischung aus routinierten, Bundesliga erfahrenen und ambitionierten jungen Spielern. Die Truppe um den Ex-Weidener Rico Horlbeck ist schwimmerisch gut ausgebildet, beweglich und konterstark. Genau diese Eigenschaften müsse man sich merken, um den Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Dem Spiel möglichst schnell den eigenen Stempel aufdrücken, wäre ein gutes Gegenmittel.

Thomas Kick fehlt weiter

SV-Abwehrchef Thomas Kick wird erneut arg vermisst. Der erfahrene Verteidiger fällt wegen Wirbelsäulenproblemen auch in Plauen aus. Weiden hatte in dieser Saison noch kein einziges Mal die Chance, seinen kompletten Kader aufbieten zu können. Wie es aussieht, wird es dabei auch bis zum Saisonende bleiben. Beim SVW hofft man, dass dieses Ende schon am Samstag kommt und man den Klassenerhalt feiern darf.

Witron Zoiglbrotzeit
Witron Zoiglbrotzeit

SV Weiden:

Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann, Denis Underberg, Louis Brunner, Dimitrii Leichter, Denis Reichert, Jakob Ströll, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Cedrik Zupfer, Stepan Rezek