Zweites Testspiel des SV Etzenricht endet mit einer knappen Niederlage

Zweites Testspiel des SV Etzenricht endet mit einer knappen Niederlage
SV Etzenricht – SpVgg Trabitz 1:2 (1:2). Tore: 0:1 Timo Bachmeier (16.), 1:1 Johannes Janker (30./Foulelfmeter), 1:2 Miroslav Spirek (38.) – SR: Andreas Stolorz (DJK Irchenrieth) – Zuschauer: 85.
Tore, Aufstellungen und Spielverlauf
In dem auf den Samstagvormittag verlegten zweiten Testspiel auf dem Siegfried-Merkel-Platz stand bei Rekordhitze am Ende ein 1:2 auf der Anzeigentafel. Diese Paarung hätte laut Stand vor wenigen Wochen nach dem Abstieg des SVE aus der Landesliga durchaus auch ein Punktspiel in der Bezirksliga sein können. Trabitz verpasste um ein Pünktchen den Gleichstand mit Kreisligameister SV 08 Auerbach und im nachfolgenden ersten „Stechen“ beim Relegations-Zweikampf den Wettbewerb gegen den TuS Rosenberg. Knapp daneben ist bekanntlich auch vorbei. Die Ambitionen auf eine Etage höher werden mit dem Start in die neue Saison fortgeführt. So war das Interesse der Zuschauer auf die Aufstellungen fokussiert. Weniger auf die des Gastgebers, bei dem einmal mehr Ben Kippes und Noah Hammer zum Zug kamen, mehr auf die Formation des Neu-Trainers Daniel Liermann und Teammanager Christian Recht in den Trikots der gastierenden SpVgg.
Im Spielberichtsbogen waren mit Albers, Tesar, Weber, Bachmeier, Salazar, Vanpelt und Beer sieben Zuwächse erfasst. Und die Gäste legten sehr bald nach einem Ausrutscher in der SV-Deckung das 1:0 vor. Routiniert vollendete Neuzugang Timo Bachmeier. Zum Ausgleich benötigte die Wendl-Elf einen Foulelfmeter. Johannes Janker, der gefoult wurde, vollstreckte gegen René Wächter, der an alter Wirkungsstätte wenig gefordert war. Einen Steilpass über den linken Flügel verarbeitete Miroslav Spirek nach einem Spurt zur erneuten Führung und dem Endresultat. Der SV Etzenricht eroberte sich nach dem Wechsel mehr Spielanteile, konnte sich aber im Angriff nicht entscheidend durchsetzen.
Stimmen zum Spiel
„Für uns ist es zurzeit das Wichtigste, aus der Talsohle nach der kräfteraubenden wie brisanten Schlussphase im Kampf um den Klassenerhalt, verbunden mit der angehängten Relegation, zu kommen. Wir müssen, wenn wir auch ein schweres Vorbereitungsprogramm gewählt haben, zurück in den notwendigen Rhythmus kommen“, formuliert SV-Abteilungsleiter Manfred Herrmann das Ziel für die kommenden Wochen vor der Saison.
Trainer Andy Wendl ging speziell auf das Samstagsspiel näher ein und sagte: „Ein ganz normaler Test heute, den muss man nicht überbewerten. Wir haben uns einfach zu viele Fehler im Spielaufbau geleistet, im Passspiel und in der Ballmitnahme lagen weitere Fehlerquellen, die wir abstellen müssen. Beide Gegentore betrachte ich als vermeidbar. Beim ersten ist unser Verteidiger ausgerutscht, beim zweiten haben wir den langen Ball nicht richtig eingeschätzt.“
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