Aktienmärkte mit mehr Chancen als Risiken – Oberpfälzer Finanzexperten bleiben positiv
![[Advertorial] Oberpfalz. Wohin bewegen sich die Zinsen? Sind Aktien zu teuer, Immobilien schon günstig genug, Geld überhaupt sinnvoll? Fragen, die sich Anleger gegenwärtig stellen. Wir haben Dr. Matthias Bernhardt und Stefan Meiler nach ihrer Einschätzung gefragt.](https://oberpfalzecho.de/cache/images/Aktienmarkt-Kurse-Online-Banking-Investition-Symbolbild-Pixabay-scaled-1100.jpeg)
Aktienmärkte mit mehr Chancen als Risiken – Oberpfälzer Finanzexperten bleiben positiv
Nachdem die Zinsen aufgrund der Inflationswelle auf vier Prozent und darüber gestiegen waren, hat die EZB diese nun wieder auf etwa zwei Prozent reduziert. Für Stefan Meiler sind Festgeld und Co. insbesondere für Anleger mit begrenztem Zeithorizont und/oder starkem Sicherheitsbedürfnis interessant.
Realistisch sind bei Tagesgeld Konditionen zwischen 1,5 Prozent und zwei Prozent pro Jahr, für zwölfmonatiges Festgeld zwischen zwei und 2,5 Prozent. Im Drei-Jahres-Bereich sind es etwas über 2,5 Prozent. Wer länger auf sein Geld verzichten kann, für den sind andere Anlagemöglichkeiten insbesondere vor dem Hintergrund der Inflation attraktiver.
US-Wirtschaft weiterhin stark
Obwohl vonseiten der USA in politischer und geopolitischer Hinsicht enorm viel Unsicherheit in die Kapitalmärkte transferiert wird, ist für Dr. Matthias Bernhardt das Wirtschaftswachstum in den USA erstaunlich resilient. Während jedoch im Jahr 2025 in den USA der Technologiesektor und in Europa die Banken für einen Großteil der Zugewinne verantwortlich waren, sind die Aktienmärkte zuletzt sogar in der Breite gestiegen, was für ihn positiv zu werten ist.
Wenngleich der designierte Fed-Nachfolger Warsh kein Hardliner im Sinne von Donald Trump ist, bleibt es aktuell realistisch, dass dieser für deutlichere Zinssenkungen eintritt. Dies ist zwar generell positiv für Aktien zu werten, kann jedoch laut Dr. Bernhardt jederzeit zu höheren Inflationserwartungen führen, entsprechende Auswirkungen auf den Dollar haben und somit zu neuer Unsicherheit führen.
Risiken für 2026
Neben der enormen Staatsverschuldung sollten Anleger auch die Entwicklung bei KI-Aktien beachten, meint Stefan Meiler aus Flossenbürg. So hat Oracle angekündigt, massiv neue Aktien zu begeben, um das Wachstum und die Investitionen zu finanzieren. Der Facebook-Mutterkonzern Meta wird aufgrund der enormen Investitionen keinen freien Mittelzufluss im laufenden Jahr generieren.
Der erhebliche Preisanstieg bei Speicher- und KI-Chips führt zudem zu einer deutlichen Verteuerung geplanter Datencenter, die zudem aufgrund der Energieknappheit im Wachstum begrenzt sind. Es ist erstaunlich, dass trotz dieser Sorgen die Aktien derart stabil performen.
Wozu die Finanzexperten raten
Für Dr. Bernhardt bleibt es wichtig, dass die Anlagen der jeweiligen individuellen Risikoneigung entsprechen und breit diversifiziert sind. Nur so lassen sich eventuell auftretende Marktschwankungen durchstehen. Auch Stefan Meiler empfiehlt eine gute Streuung sowie ein aktives Management, da manche Bewertungen bereits recht hoch erscheinen.
Nebenwerte, die in den vergangenen Jahren schwächer performt haben, sollten genauso Aufwärtspotenzial haben wie europäische Aktien und die Emerging Markets. Aus Branchensicht erscheinen Gold, Rohstoffe und Energie als aussichtsreiche Bausteine für die kommenden Jahre.
Sparpläne langfristig sinnvoll
Diesen Punkten stimmt nicht nur Stefan Meiler aus Flossenbürg zu, sie wurden auch in der Anlegerstudie „Börse Insight“ von Börse Express beleuchtet und im Musterdepot integriert. Neben Fonds, die auf unterbewertete, sogenannte Value-Aktien setzen, sind auch Branchenfonds enthalten, die von den Trends profitieren. Anleger mit hohen Profiten sollten durchaus über Teilgewinnmitnahmen im Bereich Gold, aber insbesondere Technologie und USA nachdenken. Mit etwas Cash ergibt sich bei Korrekturen die Möglichkeit, günstiger nachzukaufen.
Anlegerstudie „Börse Insight“ – Wie sollte man sich jetzt aufstellen und was ist attraktiv?
Welcher Anteil sinnvoll erscheint und welche Fonds sich eignen, hat Börse Express – Österreichs führendes Finanzmedium – in der Anlegerstudie „Börse Insight“ ermittelt. Hierzu einfach die Kontaktdaten eintragen und die Studie kostenfrei abrufen.
Anlegern ohne großes Vermögen sowie Großeltern/Eltern raten sowohl Stefan Meiler als auch Matthias Bernhardt zu Aktienfonds-Sparplänen. So kann mit wenigen Euro im Monat bereits jetzt für das Alter vorgesorgt werden. Wer vor 65 Jahren deutsche Aktien bespart hätte, wäre jetzt Millionär, und das mit nur etwa 40 € monatlichem Sparplan. Der Zinseszinseffekt macht es möglich.
Für beide Fachleute gilt: Es ist sinnvoll, sich über die individuelle Situation auszutauschen und zu unterhalten. Trotz der mitunter schwierigen Nachrichten bleiben sie optimistisch für ein hoffentlich weiterhin erfolgreiches Jahr 2026.




