Ausbildungsstart für 25 Nachwuchskräfte bei Bayerischen Staatsgütern in Weiden

Ausbildungsstart für 25 Nachwuchskräfte bei Bayerischen Staatsgütern in Weiden
Für 25 junge Menschen hat in diesem Jahr die Ausbildung bei den Bayerischen Staatsgütern begonnen. Ihr Arbeitsplatz ist so vielseitig wie kaum ein anderer praktischer Beruf, und gut ausgebildete Landwirte finden auch im Umfeld der Landwirtschaft leicht eine Anstellung.
Ausbildungsstart bei den Bayerischen Staatsgütern
Am 17. September 2026 kamen die neuen Auszubildenden am Staatsgut Kringell mit ihren Ausbilderinnen und Ausbildern zusammen. Im Arbeitsalltag sind sie an verschiedenen Standorten der BaySG in ganz Bayern verteilt. Beim Begrüßungstag lernten sie sich als Jahrgang kennen und trafen diejenigen, die sie während ihrer Ausbildungszeit begleiten.
„Wer sich für einen grünen Beruf entscheidet, entscheidet sich für einen Beruf mit Zukunft. Landwirte tragen hohe Verantwortung für Tiere, Natur und Umwelt und für die Verbraucher, die von der heimischen Landwirtschaft mit gesunden Lebensmitteln aus der Region versorgt werden“, sagte der Geschäftsführer der BaySG, Herr Anton Dippold. „Wer Nachwuchs braucht, muss selbst ausbilden. Bei uns lernt man nicht nur die landwirtschaftliche Praxis kennen, sondern erhält zusätzlich Einblick in die vielfältigen Bildungsmaßnahmen und in das landwirtschaftliche Versuchswesen.“
32 Auszubildende an acht Standorten
Derzeit absolvieren insgesamt 32 junge Menschen ihre Ausbildung bei den Bayerischen Staatsgütern. 25 von ihnen haben 2026 neu begonnen. Sie verteilen sich auf acht Ausbildungsstandorte:
- Staatsgut Achselschwang: 2 Landwirte, 1 Hauswirtschafterin
- Staatsgut Almesbach: 5 Landwirte
- Staatsgut Grub: 3 Landwirte
- Staatsgut Kitzingen: 1 Landwirt
- Staatsgut Kringell: 5 Landwirte
- Staatsgut Schwarzenau: 2 Landwirte
- Staatsgut Schwaiganger: 12 Pferdewirte
- Versuchsstation Straßmoos: 1 Landwirt
Die Bayerischen Staatsgüter bilden derzeit in den Berufen Landwirtin und Landwirt, Pferdewirtin und Pferdewirt sowie Hauswirtschafterin aus. Die Nachwuchskräfte lernen ihren Beruf direkt in der Praxis und arbeiten dabei mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zusammen.
Für diesen wichtigen Termin der neuen Auszubildenden nahmen sich auch der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des VLF Bayern, Herr Hans Koller, der Landtagsabgeordnete und jugendpolitische Sprecher Herr Josef Heisl, der BBV-Präsident von Niederbayern, Herr Siegfried Jäger, und Frau Anna-Lena Kraus, stellvertretende Landesvorsitzende der Bayerischen Jungbauernschaft, Zeit. In ihren Grußworten machten sie den Nachwuchskräften Mut und forderten sie auf, den neuen Lebensabschnitt bestmöglich für neue Erfahrungen und einen guten Berufsabschluss zu nutzen.
Lernen heißt auch ausprobieren dürfen
Thomas Schwarzmann, der Geschäftsfeldleiter Bildung der BaySG, kennt beide Seiten: die Anforderungen an die Nachwuchskräfte und die Verantwortung derjenigen, die sie ausbilden.
„Junge Menschen müssen sich bei uns ausprobieren dürfen, Fragen stellen und auch einmal erleben, dass etwas beim ersten Mal noch nicht perfekt klappt. Genau dafür ist Ausbildung da. Unsere Ausbilderinnen und Ausbilder geben ihre Erfahrung weiter und sind auch offen für neue Ideen.“
Wie der Start aus Sicht der Auszubildenden aussieht, erzählten zwei von ihnen selbst.
„Ich wollte keinen Beruf, bei dem ich den ganzen Tag am Schreibtisch sitze. Mir macht die praktische Arbeit Spaß, und ich finde es gut, dass man jeden Tag etwas anderes macht“, sagt Gabriel Pföß, landwirtschaftlicher Auszubildender am Staatsgut Grub. „Gerade die Arbeit mit den Tieren und den Maschinen gefällt mir.“
Hannah Mack absolviert ihre Ausbildung zur Pferdewirtin am Staatsgut Schwaiganger. Auch für sie spielt die praktische Arbeit eine große Rolle: „Überrascht hat mich, wie abwechslungsreich die Arbeit hier ist und wie viele unterschiedliche Aufgaben dazugehören. Ich freue mich besonders darauf, immer mehr selbst machen zu dürfen und jeden Tag etwas Neues dazuzulernen. Am Ende meiner Ausbildung möchte ich möglichst viele Arbeiten sicher und selbstständig beherrschen.“
Am Nachmittag stellte das Team um Staatsgutleiter Thomas Lehner den Öko-Betrieb mit seinen unterschiedlichen Einrichtungen wie die Öko-Akademie vor und gab Einblicke in die tägliche Arbeit.
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