Bernhard Frenzel wird Vizepräsident an der OTH Amberg-Weiden in Weiden

Bernhard Frenzel wird Vizepräsident an der OTH Amberg-Weiden in Weiden
Digitalisierung ist für Prof. Dr. Bernhard Frenzel weit mehr als neue Software oder moderne Technologien. Für ihn bedeutet sie vor allem, den Arbeitsalltag einfacher zu machen, Menschen zu entlasten und gute Ideen sinnvoll miteinander zu verbinden. Mit dieser Überzeugung übernimmt er ab Oktober das Amt des Vizepräsidenten für Digitale Transformation, Qualitäts- und Prozessmanagement an der OTH Amberg-Weiden und möchte die Hochschule auf ihrem erfolgreichen Weg konsequent weiterentwickeln.
Digitalisierung mit Mehrwert
„Die Digitalisierung in Forschung, Lehre und Verwaltung voranzutreiben“, beschreibt er als eines seiner wichtigsten Ziele. Die OTH Amberg-Weiden verfüge bereits über einen hohen Digitalisierungsgrad. Nun gehe es darum, digitale Systeme stärker zusammenzuführen, Prozesse zu vereinfachen und dort zu verschlanken, wo es möglich ist. Gleichzeitig möchte er die KI-Infrastruktur ausbauen, die digitale Souveränität der Hochschule stärken und moderne Werkzeuge für Lehre und Verwaltung kontinuierlich verbessern.
Sein Wunsch: „Unsere schon sehr guten Prozesse qualitativ derart weiterzuentwickeln, dass sie das Arbeiten effizienter gestalten und den Arbeitsalltag aller Hochschulangehörigen erleichtern. Zudem gilt es Prozesse dort zu verschlanken, wo keine rechtliche Bindung den geforderten Umfang vorgibt.“
Erfahrung in der Prozessoptimierung
Der Blick auf Prozesse und digitale Lösungen begleitet den gebürtigen Traunsteiner schon sein gesamtes Berufsleben. Als Elektroingenieur bewegte er sich früh an der Schnittstelle zur Informatik und beschäftigte sich bereits in seiner Diplomarbeit mit neuronalen Netzen, einem Forschungsgebiet, das heute als eine der Grundlagen der Künstlichen Intelligenz gilt. Vor seiner Berufung an die damalige FH Amberg-Weiden vor 23 Jahren arbeitete er in der Luftfahrtindustrie bei Daimler-Benz Aerospace und Eurocopter, wo klar definierte Entwicklungsprozesse zum Alltag gehörten. Und auch als Dekan der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik war es seine Aufgabe, Prozesse im Arbeitsalltag verantwortlich umzusetzen. Diese Erfahrungen möchte er nun in seine neue Aufgabe einbringen.
Leidenschaft für Technik und für die Hochschule
Trotz seiner langjährigen Tätigkeit in Führungspositionen ist ihm die Begeisterung für Technik geblieben. „Bis heute kann ich mich für die Entwicklung elektronischer Schaltungen mit Mikrocontrollern und deren Programmierung begeistern, auch wenn ich mich seit einigen Jahren hauptsächlich mit Managementaufgaben beschäftige. Ich habe also mein Hobby zum Beruf gemacht, und ich würde es wieder tun“, sagt er.
Genauso wichtig wie die Technik ist ihm aber als Familienmensch auch das persönliche Miteinander. Besonders freut er sich darauf, in seiner neuen Rolle Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen der Hochschule noch besser kennenzulernen. Denn für ihn lebt die OTH Amberg-Weiden von den kurzen Wegen, den persönlichen Kontakten und dem gemeinsamen Gestaltungswillen. Eigenschaften, die er auch als Vizepräsident weiter stärken möchte.
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