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Ein Jahr nach Gründungswettbewerb wächst die Gründerszene in Amberg

Amberg. Ein Jahr nach dem ersten Amberger Gründungswettbewerb zieht die Wirtschaftsförderung der Stadt Amberg eine durchweg positive Bilanz.

Amberg. Ein Jahr nach dem ersten Amberger Gründungswettbewerb zieht die Wirtschaftsförderung der Stadt Amberg eine durchweg positive Bilanz.
Symbolbild: Pixabay

Ein Jahr nach Gründungswettbewerb wächst die Gründerszene in Amberg

Mehr als 25 junge Unternehmen präsentierten damals ihre Ideen – viele davon zum ersten Mal vor Publikum. Heute zeigt ein umfangreiches Update der teilnehmenden Start-ups: Die Amberger Gründerszene ist lebendig, vielfältig und wächst kontinuierlich. Die Wirtschaftsförderung hat mehrere der Teilnehmenden gebeten, ihre Fortschritte zu teilen. Die Ergebnisse beeindrucken durch Innovationskraft, Mut und ein tiefes regionales Engagement.

Bee Squeeze – vom Wochenmarkt ins Edeka-Regal

Bee Squeeze, das Unternehmen von Lena Graml aus Ursensollen, hat sich darauf spezialisiert, Honig aus einem praktischen Spritzbeutel anzubieten. Sozusagen ein „löffelloses Honigvergnügen“. Im vergangenen Jahr wurde es stark professionalisiert: Der Onlineshop wurde überarbeitet, Social Media und SEO wurden gezielt ausgebaut und die Produkte sind inzwischen in fünf Edeka-Märkten erhältlich. Auf Sondermärkten, in Vorträgen und bei Aktionen rund um Bienen- und Naturschutz ist das Start-up inzwischen fest etabliert.

Guardify – Ausgezeichnete Medienarbeit und internationale Präsenz

Verena Messer und Marcel Nagel stehen hinter dem Start-up „Guardify“, das einen Dashboard- und Diebstahlschutz für E-Scooter entwickelt. Die beiden überzeugten beim 5-Euro-Business-Wettbewerb und wurden dort mit einem Medienpreis ausgezeichnet. Ein professioneller Imagefilm entstand in Kooperation mit der OTH Amberg-Weiden. Internationale Erfahrung sammelte das Team beim Bayerisch-Tschechischen Innovationstag, wo es erstmals auf Englisch pitchte. Aktuell wird der Prototyp weiterentwickelt.

SchnittKnecht – Innovation für Küche und Gastronomie

Seit Juli 2025 ist die modulare Schneidebrettunterlage SchnittKnecht® offiziell auf dem Markt. Das System wird sowohl im privaten Bereich als auch in professionellen Gastronomien oder in Küchenstudios eingesetzt und gilt als innovativer „Systemlöser“. Caroline Reiche, die Gründerin und technische Produktdesignerin von SchnittKnecht, wurde sogar im Magazin Frau im Leben (03/2026) als Expertin für Schneidebrett-Materialien porträtiert.

343 trailerbar zehn Events und neue Highlights

Die mobile Eventbar begleitete im vergangenen Jahr rund zehn Veranstaltungen, teils in enger Zusammenarbeit mit regionalen Gastronomien. Außerdem gibt es neue Extras wie Trinkspiele (Cornhole, Bierpong), eine Fasskühlung für größere Events, eine Musikanlage, eine Candybar und eine Nebelmaschine. Für 2026 planen Michael Hüttner und Martin Lukesch, die hinter der 343 trailerbar stehen, neue Angebote wie ein aufblasbares Partyzelt. In der Wintersaison wurde die Bar erstmals für Heißgetränke umgerüstet.

Eisliebe – Wachstum, nachhaltige Technik und neue Aktionen

Eisliebe betreibt mittlerweile zwei rund um die Uhr geöffnete Eisautomaten in Poppenricht und Hahnbach. Ein neues Lager sorgt für effizientere Abläufe, und der Standort Poppenricht setzt auf noch mehr Nachhaltigkeit: Durch ein Balkonkraftwerk wird der Automat größtenteils durch Solarenergie betrieben. Das Unternehmen plant für 2026 zahlreiche Aktionen, ein großes Eis-Tasting, mögliche Hochzeitsangebote und prüft sogar die Einführung von Hundeeis. Außerdem ist Lisa Neidl mit einem Stand auf dem Frohnbergfest vertreten.

Grammer Solar
Grammer Solar

Atelier ALÉM – Handgefertigte Mode mit regionaler Strahlkraft

Der Fokus von Christina Putz liegt weiterhin auf hochwertigen Materialien, zeitlosen Silhouetten und Designerstücken, die sich nicht in eine Schublade stecken lassen – so individuell wie die Frauen, die sie tragen. Ihr Atelier Além fand man in Pop-ups in Amberg und Regensburg. Ende März 2026 eröffnet Christina einen eigenen Showroom in Sulzbach-Rosenberg. Kundinnen können dort Stücke anprobieren, personalisieren oder gemeinsam mit der Designerin entwickeln. Weitere Pop-ups und neue Kollektionen sind bereits in Planung.

emgarde – Stabil wachsend mit Messepremiere

emgarde befasst sich mit der Risikobewertung des Cyber Resilience Act. Das Software-Start-up wächst kontinuierlich und betreut inzwischen mehrere zufriedene Kundinnen und Kunden. Ein wichtiger Meilenstein fand im März statt: Simon Liebl, der Gründer von emgarde, betreute einen eigenen Stand auf der embedded world 2026. Sogar Staatssekretär Tobias Gotthardt informierte sich dort über seine Systeme.

in.shave – Vom Prototyp zur Serienreife und starke Resonanz

Das Amberger Start-up in.shave blickt auf ein intensives Jahr zurück, in dem der Schritt vom ersten Prototyp hin zur serienreifen Lösung gelungen ist. Dominik Greiler und Christoph Micko waren bei Antenne Bayern, Radio Ramasuri und Radio Charivari zu Interviews eingeladen, und der Marktstart ihres Rasierers für sanfte Intimrasur rückt immer näher. Produktion und Packaging finden bewusst in der Region statt – Lokalität ist wesentlicher Bestandteil der Unternehmensidentität.

Positive Bilanz der Wirtschaftsförderung

Für die Wirtschaftsförderung der Stadt Amberg ist die Entwicklung aller teilnehmenden Start-ups ein starkes Zeichen: Die Ideen und Gründungen aus unserer Region haben Substanz, Strahlkraft und Zukunftspotenzial.