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Grenzüberschreitendes Tourismustreffen stärkt Zusammenarbeit in Bärnau

Bärnau. Am Mittwoch, 18. März 2026, trafen sich im Geschichtspark Bärnau–Tachov Tourismusakteure aus Pilsen, Karlsbad und der östlichen Oberpfalz. Rund 40 Gäste tauschten sich aus und schmiedeten Pläne für gemeinsame Angebote.

Bärnau. Am Mittwoch, 18. März 2026, trafen sich im Geschichtspark Bärnau–Tachov Tourismusakteure aus Pilsen, Karlsbad und der östlichen Oberpfalz. Rund 40 Gäste tauschten sich aus und schmiedeten Pläne für gemeinsame Angebote.
Besuch im Knopfmuseum. Foto: Elisabeth Stadler

Grenzüberschreitendes Tourismustreffen stärkt Zusammenarbeit in Bärnau

Im Seminarraum des Geschichtsparks Bärnau–Tachov fand am Mittwoch, 18. März 2026, ein grenzüberschreitendes Treffen von Akteurinnen und Akteuren des Tourismus aus der Region Pilsen, der Region Karlsbad sowie aus der östlichen Oberpfalz statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Tourist-Information Bärnau (Via Carolina – Goldene Straße e. V.) in Zusammenarbeit mit der Destinationsagentur Český les und dem Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald.

Austausch und Vernetzung im Fokus

Rund 40 Teilnehmende folgten der Einladung. Im Rahmen des Vormittagsprogramms stellten sich die Organisationen vor. Gleichzeitig fand ein intensiver Austausch von Erfahrungen, Neuigkeiten und Kontakten statt.

„Sich in den unterschiedlichen Strukturen der touristischen Institutionen auf beiden Seiten der Grenze zurechtzufinden, ist nicht immer einfach. Genau deshalb sind solche Treffen so wichtig – sie helfen, die richtigen Ansprechpartner zu kennen und die Zusammenarbeit zu erleichtern“, sagt Markéta Monsportová, die im vergangenen Jahr die Leitung der Tourist-Information Bärnau sowie des Deutschen Knopfmuseums übernommen hat.

Gemeinsame Entwicklung im bayerisch-tschechischen Grenzraum

„Das bayerisch-tschechische Grenzgebiet besitzt ein großes Potenzial für die gemeinsame Entwicklung des Tourismus. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist ein zentraler Schlüssel, um die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region zu stärken“, ergänzt Petr Židlický von der Organisation Živý kraj.

„Touristen – ebenso wie die Tiere in unserer Natur – nehmen die Landschaft als Ganzes wahr und sollten nicht durch Grenzen eingeschränkt werden. Deshalb bereiten wir bereits konkrete grenzüberschreitende Radangebote vor, die ein nahtloses Erlebnis über die Grenze hinweg ermöglichen“, sagt Lenka Křížková von der Destinationsgesellschaft Český les.

Marketa Monsportova spricht. Foto: Elisabeth Stadler
Simultane Übersetzung bei der VA. Foto: Elisabeth Stadler

Grenzenloses Erlebnis für Gäste und Einheimische

Auch Sabrina Busch, Tourismusreferentin des Landkreises Tirschenreuth im Oberpfälzer Wald, betont: „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist ein zentraler Baustein für die zukünftige touristische Entwicklung unserer Region. Gemeinsame Angebote und eine stärkere Vernetzung schaffen ein grenzenloses Erlebnis für Gäste und Einheimische. Treffen wie dieses sind dafür eine wichtige Grundlage.“

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Am Nachmittag lernten die Teilnehmenden Bärnau näher kennen – mit Besuchen im Deutschen Knopfmuseum, im Ackerbürgerhaus mit Brauerei, im Magischen Schlosstheater sowie im Geschichtspark Bärnau–Tachov.

Ausblick: Netzwerke weiter stärken

Das Treffen hat gezeigt, dass persönlicher Austausch und starke Netzwerke die Basis für die weitere Entwicklung des bayerisch-tschechischen Grenzraums bilden. Die Organisatoren planen, ähnliche Formate auch künftig fortzuführen.