Zahnzentrum Weiden feiert Hebfest für Zukunftslabor

Zahnzentrum Weiden feiert Hebfest für Zukunftslabor
Meilenstein für das Zahnzentrum Weiden
Mit einem feierlichen Hebfest am Freitag, 24. April 2026, wurde ein bedeutender Meilenstein beim Bau des neuen „Zahnzentrums Weiden“ erreicht. Das Projekt, das bereits am 1. Oktober 2025 mit einem symbolischen Spatenstich gestartet war, nimmt nun sichtbar Gestalt an und unterstreicht seinen Anspruch, die Dentalbranche in der Region nachhaltig zu prägen.
Die Geschäftsführer Burkhard Großmann-Memmel und Michael Menner errichten an der Conrad-Röntgen-Straße 7 ein hochmodernes Dentallabor, das technologische Innovation, Nachhaltigkeit und Menschlichkeit vereint. „Wir bauen ein Dentallabor der Zukunft“, betonen die beiden Unternehmer – ein Anspruch, der sich in jedem Detail des Projekts widerspiegelt.
Modernes Dentallabor setzt auf Technologie und Nachhaltigkeit
Nach fast zweijähriger intensiver Planungsphase, internationalen Messebesuchen und Reisen zu führenden Laboren in Metropolen wie Los Angeles, New York, Shanghai, Shenzhen und Singapur entsteht in Weiden ein Gebäude mit Vorbildcharakter. In Zusammenarbeit mit der Archdomus AG unter der Leitung von Uli Maske wird ein architektonisch anspruchsvoller Bau realisiert, der modernste Automations- und Robotersysteme integriert. Unterstützt von namhaften Industriepartnern zieht damit Spitzentechnologie auf internationalem Niveau in die Region ein.
Der Neubau ist die logische Konsequenz aus dem kontinuierlichen Wachstum des Unternehmens: Seit der Gründung vor rund 30 Jahren hat sich das Zahnzentrum von fünf auf mittlerweile zwanzig Mitarbeitende entwickelt. Die bisherigen Räumlichkeiten mit 300 Quadratmetern in der Raiffeisenstraße sind längst zu klein geworden. Am neuen Standort entsteht nun ein Gebäude mit rund 1.100 Quadratmetern Fläche, davon etwa 900 Quadratmeter für die Produktion.
Arbeitswelten: Licht, Schulung und Barrierefreiheit
Geplant sind zwei Stockwerke mit einem zentralen, lichtdurchfluteten Atrium, das für eine helle und angenehme Arbeitsatmosphäre sorgt. Im Erdgeschoss wird künftig die hochmoderne Fertigung angesiedelt sein, während im Obergeschoss Schulungs- und Besprechungsräume, ein Aufenthaltsbereich mit Kinderbetreuung, ein Fitnessraum sowie barrierefreie Zugänge vorgesehen sind.
Das Konzept ist konsequent auf die Zukunft ausgerichtet: Bereits heute laufen rund 70 Prozent der Arbeitsprozesse digital ab. Klassische Gipsmodelle werden zunehmend durch digitale Scans und 3D-Druck ersetzt. Mithilfe moderner Intraoralscanner können Zahnärzte Abdrücke direkt digital erfassen, die im Labor in Echtzeit weiterverarbeitet werden – effizient, ressourcenschonend und präzise.
Robotik entlastet Fachkräfte
Im neuen Labor werden zudem Robotersysteme eingesetzt, die Fräsmaschinen automatisch bestücken und fertige Werkstücke weiterverarbeiten. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist dieser Schritt entscheidend. Gleichzeitig betonen die Geschäftsführer, dass Technologie den Menschen nicht ersetzt, sondern unterstützt: Digitale Prozesse und künstliche Intelligenz schaffen neue, moderne Arbeitsplätze und entlasten von Routinetätigkeiten.
Team im Fokus sowie Förderung und Zeitplan
Neben dem technologischen Fortschritt steht auch das Wohl der Mitarbeitenden im Mittelpunkt. Die Unternehmensleitung hebt die Bedeutung des Teams hervor, das den Weg des Zahnzentrums über Jahre begleitet und den aktuellen Ausbau erst möglich gemacht hat.
Die Baukosten belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro, wovon etwa 18 Prozent durch die Regierung der Oberpfalz gefördert werden. Die Fertigstellung ist weiterhin für den Sommer 2026 geplant. Mit dem neuen Standort setzt das Zahnzentrum Weiden ein klares Zeichen für Innovation, Wachstum und Zukunftsoptimismus in der Region.









