Betrunkene Streitereien
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Betrunkene Streitereien
Weiden. Am Samstag rief ein angetrunkener Mann bei der Polizei in Weiden an und teilte mit, dass seine Lebensgefährtin mit dem Messer auf ihn losgegangen sei.
Da der Mann am Telefon schlecht verständlich und die Situation unklar war, wurden gegen 13.45 Uhr mehrere Streifen an den Tatort geschickt. Dort stellte sich schnell heraus, dass lediglich ein verbaler Streit vorlag und die Frau während des Kartoffelschälens ein Messer in der Hand hatte. Da die Frau jedoch fast 2 Promille im Blut hatte und sich nicht beruhigen ließ, wurde sie nach Rücksprache mit einem Richter in der Zelle ausgenüchtert.
Etwa eine Stunde nach dem Vorfall erkundigte der Mann dann aber doch telefonisch nach dem Wohl seiner Lebensgefährtin.
Bei einer Auseinandersetzung mit Rettungskräften am Sonntagmorgen war ebenfalls der Alkohol schuld. Kurz nach 3 Uhr wurde die Polizei in Weiden in eine Asylunterkunft gerufen. Dort hatte sich ein lybischer Flüchtling (19) mit einem Messer selbst verletzt.
Als der eingetroffene Rettungsdienst die Wunden des Mannes versorgen wollte, lehnte er jedoch jede Hilfe ab und begann mit den Fäusten auf das Rettungspersonal einzuschlagen. Durch die Polizei konnte der Mann schließlich festgenommen und ins Krankenhaus transportiert werden. Der mit 3 Promille alkoholisierte Mann wurde nach der Versorgung seiner Wunden wegen Selbstgefahr ins Bezirkskrankenhaus eingeliefert. Die Rettungskräfte wurden zu Glück nicht ernsthaft verletzt.


