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Bundespolizei stellt mutmaßlichen Asylbetrüger in Waidhaus

Waidhaus. Mit nur einem geschulten Blick entlarvten Beamte der Bundespolizeiinspektio am Samstagvormittag einen Asylbetrüger. Der in Tschechien lebende ungarische Staatsangehörige hatte seinen ukrainischen "Zweitpass" für einen Asylantrag in Deutschland genutzt. Dort wollte er vermutlich Sozialleistungen beziehen.

Bundespolizei stellt mutmaßlichen Asylbetrüger in Waidhaus

Symbolbild: Bundespolizei

Bei der Grenzkontrolle an der A6 durchschauten die erfahrenen Grenzbeamten das Spiel des 23-Jährigen sofort. Der wies sich mit einem ungarischen Reisepass und einem ukrainischen Führerschein aus. Im Auto entdeckten sie einen weiteren ukrainischen Reisepass, der auf den vermeintlich Schutzsuchenden ausgestellt war.

Recherchen der Beamten ergaben, dass der junge Mann im März als Ukraine-Flüchtling ein Schutzersuchen in Deutschland gestellt hatte, aber derzeit in Tschechien wohnt. Hinzukommend schließ eine ungarische und somit europäische Staatsangehörigkeit die Möglichkeit eines Schutzersuchens in Deutschland aus. Folglich besteht der Verdacht, dass er über seinen Asylstatus in Deutschland täuschen wollte, um rechtswidrig Sozialleistungen zu beziehen. Die Bundespolizei Waidhaus leitet nun ein Ermittlungsverfahren gegen den mutmaßlichen Sozialbetrüger ein.

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