Gefährliches Überholmanöver bei Burglengenfeld - Unfall gerade noch verhindert

Gefährliches Überholmanöver bei Burglengenfeld - Unfall gerade noch verhindert
In der Nordoberpfalz ereigneten sich in den vergangenen Tagen zwei verkehrsrelevante Vorfälle, die Ermittlungen auslösten. Die Fälle betrafen unerlaubtes Fahrverhalten und ein riskantes Überholmanöver. Beide Ereignisse zogen Maßnahmen der zuständigen Stellen nach sich.
Unerlaubte Fahrübung in Maxhütte-Haidhof
Ein silbernes Auto fuhr am 17. Mai 2026 gegen 15.15 Uhr auf Höhe der Pfarrkirche St. Josef vor einem Streifenwagen her. Als der Fahrer das Einsatzfahrzeug im Rückspiegel sah, bremste er das Auto, stieg aus und rannte davon. Der Beifahrer setzte sich anschließend auf den Fahrersitz und setzte die Fahrt fort. Die Einsatzkräfte holten den flüchtenden Fahrer schnell ein, nachdem sie ihn verfolgt hatten. Zunächst versuchte der Mann durch mehrere Ausreden von seinem Verhalten abzulenken, räumte dann aber ein: „gerade seinen Führerschein zu machen und noch nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein.“ Wer sein privater Fahrlehrer zu diesem Zeitpunkt war, ist noch Gegenstand der Ermittlungen und die Behörden leiteten entsprechende Maßnahmen ein.
Gefährliches Überholmanöver auf der Staatsstraße 2397
Ein 71-jähriger Regensburger befuhr am 15. Mai 2026 gegen 14.30 Uhr die Staatsstraße 2397 von Burglengenfeld in Richtung Regensburg und überholte zwischen Roding und Roßbergeröd trotz Gegenverkehr einen Lastwagen. Der entgegenkommende Autofahrer, ein 28-jähriger Burglengefelder, konnte den Zusammenstoß nur durch Ausweichen und starkes Abbremsen verhindern. Dabei geriet sein Auto rechts ins Bankett, kam ins Schleudern und konnte von ihm noch abgefangen werden, sodass schlimmeres ausblieb. Man bittet Zeugen, sich mit der Polizeiinspektion Burglengenfeld in Verbindung zu setzen.
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