Großkontrolle in Oberpfalz und 200 000 € Fund auf Autobahn A6

Großkontrolle in Oberpfalz und 200 000 € Fund auf Autobahn A6
Am 18. Juni führte das Polizeipräsidium Oberpfalz den 11. Oberpfälzer Kontrolltag durch. Dabei setzten die Einsatzleitungen mehr als 300 Kräfte im gesamten Regierungsbezirk ein. Die Aktion fand erstmals im Rahmen des bayernweiten Schwerpunktmonats Landstraßensicherheit statt. Kontrollen erstreckten sich auch auf den Schwerverkehr und den grenzüberschreitenden Personen- und Güterverkehr, zum Beispiel auf der A3 am Parkplatz Hüttberg.
Ergebnisse des Kontrolltags
An den Kontrollstellen überprüften die Kräfte rund 1.000 Fahrzeuge mit circa 1.500 Personen. Dabei erfassten die Beamtinnen und Beamten etwa 650 Anzeigen und Ordnungswidrigkeiten wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. In neun Fällen stellten die Einsatzkräfte einen vorangegangenen Konsum berauschender Mittel fest. Außerdem missachteten 28 Verkehrsteilnehmer die ordnungsgemäße Nutzung von Sicherheitsgurten und 35 Personen nutzten unerlaubt elektronische Geräte, eine der Hauptursachen für Ablenkung im Straßenverkehr. Wegen technischer Mängel untersagten die Kräfte in 24 Fällen die Weiterfahrt. Im Bereich des Schwerverkehrs kontrollierten die Einsatzkräfte etwa 200 Fahrzeuge und meldeten rund 50 Verstöße, beispielsweise gegen Vorschriften der Ladungssicherung, des Fahrpersonalrechts, des Gefahrgutrechts sowie des Güterkraftverkehrsrechts. An einem Infostand am Neupfarrplatz in Regensburg informierten die Einsatzkräfte zahlreiche Personen und beantworteten viele Fragen zum Thema E-Scooter.
Bargeldsicherstellung auf der Autobahn A 6
An einer Kontrollstelle in Ulrichsberg auf der Autobahn A 6 hielten die Einsatzkräfte gegen 12 Uhr einen Dodge/Ram an. Das Fahrzeug besetzten mehrere polnische Staatsangehörige, und die Beamten entdeckten in einer Reisetasche eine größere Bargeldsumme von knapp über 200 000 €. Da die Insassen keine schlüssigen Angaben zur Herkunft des Geldes machen konnten, sicherten die Kräfte das Bargeld und übergaben den Fall an die Kriminalpolizeiinspektion Weiden, die Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche aufnahm. Der 45-jährige Eigentümer der Tasche muss nun die Herkunft des Geldes darlegen, bevor die Behörden die Summe wieder aushändigen können.
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