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MSR Bertelshofer
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Polizei warnt vor Callcenter-Betrug mit 17.000-Euro-Masche

Oberpfalz. Die Polizei warnt vor Callcenter-Betrug: Täter geben sich als Bank- oder Behördenmitarbeiter aus, nennen einen Kredit über 17.000 Euro und drängen Opfer, ihr Geld auf ein Sicherheitskonto zu überweisen.

Oberpfalz. Die Polizei warnt vor Callcenter-Betrug: Täter geben sich als Bank- oder Behördenmitarbeiter aus, nennen einen Kredit über 17.000 Euro und drängen Opfer, ihr Geld auf ein Sicherheitskonto zu überweisen.
Symbolbild: Pixabay / sabinevanerp

Polizei warnt vor Callcenter-Betrug mit 17.000-Euro-Masche

Eine neue Callcenter-Betrugsmasche richtet sich in der Oberpfalz insbesondere an russischsprachige Personen. Unbekannte Täter geben sich als Mitarbeiter von Banken, als Polizeibeamte oder als Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank aus und behaupten, jemand habe in Namen der Betroffenen einen Kredit in Höhe von 17.000 Euro aufgenommen. Im weiteren Verlauf leiten die Täter die Betroffenen an angebliche Sicherheitsmitarbeiter, Polizeibeamte und Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank weiter.

Teilweise treten die Täter per Videoanruf auf, um ihre Identität zu bestätigen, und sie kommunizieren sowohl telefonisch als auch über den Messengerdienst Telegram. Zusätzlich nutzen die Täter häufig die gespoofte Rufnummer 030/186810, die die Vermittlungsnummer des Bundesministeriums des Innern darstellt. Manche Täter behaupten zudem, es bestünden noch weitere Kredite oder hohe Forderungen bei verschiedenen Banken, und erwecken teilweise den Eindruck, ein ehemaliger Bankmitarbeiter trage Verantwortung.

Prävention und Hinweise

Die Täter bieten als vermeintliche Lösung die Einrichtung eines sogenannten Sicherheits- oder Referenzkontos an und fordern Betroffene auf, Kontostände mitzuteilen und ihre Guthaben auf dieses Konto zu überweisen. Dieses Vorgehen dient dazu, Vermögen auf ein von den Tätern kontrolliertes Konto zu übertragen. Die Polizei rät, bei unerwarteten Anrufen von vermeintlichen Bank- oder Behördenmitarbeitern besonders vorsichtig zu sein und sich nicht unter Druck setzen zu lassen; im Zweifel sollen Betroffene das Gespräch beenden und die Angaben über offizielle Kontaktwege überprüfen.

Dabei betonen die Behörden, dass Banken und Behörden niemals dazu auffordern, Geld auf ein sogenanntes Sicherheits- oder Referenzkonto zu überweisen, und warnen davor, einer auf dem Display angezeigten, tatsächlich existierenden Behördennummer zu vertrauen, weil Spoofing eine falsche Identität vortäuschen kann.

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