OTH Amberg-Weiden
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Hier lässt sich feiern: Rozvadov und Waidhaus, das passt einfach

Rozvadov/Waidhaus. Martin Ábel und Markus Bauriedl sind sich einig: „Unsere Partnerschaft lebt“ – die Bürgermeister von Rozvadov und Waidhaus haben das beim großen Partnerschaftstag am Samstag mehrmals unterstrichen.

Hier lässt sich feiern: Rozvadov und Waidhaus, das passt einfach

Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek

30 Jahre bestehen inzwischen die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Kommunen. Besiegelt worden ist diese 1993 durch die damaligen Bürgermeister Jindřich Červený und dem bereits verstorbenen August Reichenberger. „Ich kann mich noch sehr gut erinnern“, erzählte Markus Bauriedl beim Festakt neben dem Sportplatz in Rozvadov aus seiner Kindheit. „Zusammen mit meinen Eltern bin ich immer wieder mal zur Grenze gefahren und habe bedauert, dass beide Länder der Stacheldraht trennt“.

Zeitenwende im Großen und Kleinen

Wie sein tschechischer Amtskollege Martin Ábel freute sich der Waidhauser Rathauschef über den Fall des Eisernen Vorhangs und schilderte das Durchschneiden der Stacheldrähte am 23. Dezember 1989 durch die damaligen Außenminister Jiří Dienstbier und Hans-Dietrich Genscher. „Das war damals kaum zu glauben“, sagte Bauriedl.

Beide Bürgermeister sprachen von einer blühenden und mit Leben erfüllten Partnerschaft. Daran hätten auch die Vereine einen enormen Beitrag geleistet. „Unter anderem arbeiten die Feuerwehren eng zusammen, haben schon mehrere gemeinsame Übungen abgehalten und unterstützen sich gegenseitig“, hob Bauriedl hervor.

Tolle Wohlfühlatmosphäre

Neben dem Austausch von Erinnerungsgeschenken folgte der Eintrag in das Goldene Buch des Marktes Waidhaus. Was die Gemeinde Rozvadov für das Partnerschaftsjubiläum auf die Beine gestellt hatte, stieß bei den vielen Besuchern auf große Resonanz. „Hier lässt sich feiern“, waren sich die Gäste einig und genossen die Wohlfühlatmosphäre auf dem Gelände beim Sportplatz. Großen Anteil hatten neben den Gastgebern selbst auch das „Weydhauser Fähnlein“ sowie der Festausschuss mit den Festdamen und – burschen um Festleiter Tobias Kirner.

Ohne Musik gehts nicht

Foto: Josef Pilfusek
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Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek
Foto: Josef Pilfusek

Musik darf bei einem Fest in dieser Größenordnung natürlich nicht fehlen. Viel Beifall gab es bereits zum Einstieg für die Nachwuchsbläser des Musikvereins Waidhaus. Das galt auch für das Große Vereinsorchester des Musikvereins unter der Leitung von Hermann Mack. „Aus Böhmen kommt die Musik“, in dieser Hinsicht glänzte die Kapelle „Chodovarka“ mit bekannten Melodien aus Böhmen und dem Egerland.

Mit Schlagern oder Evergreens, auch mal etwas rockiger, kamen die „Four Roses“ bestens an. Und wer es etwas härter mag, war bei „Newzareth“ und der Band „Old Boy & The Rocking Guys“ bestens aufgehoben. Mit der „Rammstein-Tribute-Show“ setzte schließlich „RCZ“ den musikalischen Schlusspunkt. Den visuellen erlebten die Besucher mit dem Feuerwerk kurz nach Mitternacht.

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