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Neue Räume für Beratungsstelle in Weiden feierlich eingeweiht

Weiden. Nach dem Umzug in die Max-Reger-Straße 18 feierte die Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle die Einweihung der neuen Räume mit vielen Gästen.

Neue Räume für Beratungsstelle in Weiden feierlich eingeweiht

Dekan Alexander Hösl segnete die neuen Räume der Beratungsstelle. Auf dme Foto auch das Beraterinnenteam (von links) Christine Wittmann, Michaela Schmucker und Carolin Antonczyk. Foto: Alfred Kick

Die Leiterin der Beratungsstelle, Dipl.-Psychologin Michaela Schmucker, begrüßte auch im Namen der Mitarbeiterinnen Christine Wittmann und Carolin Antonczyk die Gäste. Darunter waren Pfarrer Alexander Hösl und Oberbürgermeister Jens Meyer. Weitere Gäste waren vom Träger, dem Bistum Regensburg, Seelsorge-Hauptabteilungsleiter Gerhard Büchl, Angelika Glass-Hofmann, die Leiterin der Ehe-, Familien- und Lebensberatung, sowie zahlreiche Vertreterinnen der Kooperationspartner im psychosozialen Netzwerk.

1630 Beratungsstunden, 220 Fälle, 350 Ratsuchende

Schmucker erläuterte das breite Spektrum der Themen, das die Klienten zu den Beraterinnen führe: von Krisen in Partnerschaft und Ehe, schwierigen Lebenssituationen, Trennungsbegleitung, Umgangsgestaltung und Generationenkonflikten bis hin zu persönlichen Problemen oder Glaubens- und Sinnfragen. Die Beraterinnen leisteten im vergangenen Jahr 1630 Beratungsstunden bei 220 Fällen für circa 350 Ratsuchende.

Die hohe Nachfrage von 25 bis 30 Neuanfragen pro Monat bringe eine kleine Wartezeit für einen Ersttermin mit sich. Dafür biete die Stelle täglich, oft bis in die Abendstunden, Beratungstermine an. Partnerberatung, Familien-, Einzel- und Gruppenangebote können nun in zentral gelegenen, sehr gut erreichbaren und großzügigen Räumen stattfinden. Ein barrierefreier und anonymer Zugang gewähre allen die Möglichkeit für eine seriöse Beratung.

Blick zurück in die Vergangenheit

Dekan Alexander Hösl segnete dann die Räume. Die Geschichte der Emmausjünger, die der wiederauferstandene Jesus begleitete und deren Bild in den Beratungsräumen hängt, diente dabei als passende Bibelstelle. Oberbürgermeister Jens Meyer überbrachte die Glückwünsche der Stadt und würdigte die Arbeit der Beratungsstelle als wichtigen Beitrag für Ratsuchende. Gerhard Büchl als Vertreter der Hauptabteilung Seelsorge im Bistum Regensburg, fokussierte bei seiner Rede die seelsorgerische Seite der Beratungstätigkeit.

Angelika Glaß-Hofmann spannte in ihrem Grußwort den Bogen von den Anfängen der Beratungsstelle bis heute. Begonnen hatte es in einem kleinen, mit anderen Diensten geteilten Raum im Pfarrheim, dann im Sozialzentrum am Adolf-Kolpingplatz in der Caritas und schließlich jetzt in den ansprechend gestalteten Räumen in der Fußgängerzone. Die Rednerin betonte, wie wichtig die Vernetzung mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den anderen psychosozialen und kirchlichen Einrichtungen vor Ort für eine hilfreiche Beratungsarbeit sei.

Finanzierung der Beratungsarbeit

Schließlich verwies Glaß-Hofmann auf die notwendige Finanzierung der Beratungsarbeit und dankte in diesem Zusammenhang der Stadt Weiden und dem Landkreise Neustadt/WN sowie dem Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales für die zuverlässige Förderung. Die Abteilungsleiterin machte jedoch auch deutlich, dass den Löwenanteil von rund 80 Prozent der Gesamtkosten die Diözese Regensburg trage. “Ohne diese Hilfe wäre ein solches Angebot nicht möglich.”

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