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NEW Perspektiven: Igel schützen – Landkreis appelliert an Mähroboter-Besitzer

[Advertorial] Landkreis Neustadt an der Waldnaab. Sie sind leise, praktisch und in vielen Gärten längst Alltag: Mähroboter drehen selbstständig ihre Runden und halten den Rasen kurz. Für Igel und andere Kleintiere kann genau diese Bequemlichkeit jedoch zur Gefahr werden. Mit einem aktuellen Video macht NEW Perspektiven auf das Thema aufmerksam – verbunden mit einem klaren Appell an alle Besitzer von Mährobotern.

NEW Perspektiven: Igel schützen – Landkreis appelliert an Mähroboter-Besitzer

Symbolbild: Pixabay

Die wichtigste Botschaft: Mähroboter sollten nicht in der Dämmerung und nicht nachts fahren. Empfohlen wird ein Einsatz tagsüber, idealerweise in einem Zeitfenster von 10 bis 16 Uhr. Denn Igel sind vor allem in den Abend- und Nachtstunden unterwegs. Sie suchen dann nach Futter, bewegen sich durch Gärten, unter Hecken entlang oder über Rasenflächen.

Das Problem: Igel flüchten bei Gefahr nicht einfach. Ihr natürlicher Schutzmechanismus ist es, sich zusammenzurollen. Gegen natürliche Feinde kann das helfen – gegen die Messer eines Mähroboters jedoch nicht. Besonders Jungtiere, geschwächte Igel oder Tiere, die unter Büschen und Hecken ruhen, können von den Geräten schwer verletzt oder getötet werden.

Einfache Regeln – große Wirkung

In NEW gibt es derzeit kein generelles, gesetzliches Nachtfahrverbot für Mähroboter. Umso wichtiger ist der freiwillige Schutz durch umsichtiges Verhalten. Wer seinen Garten pflegt, kann mit wenigen einfachen Maßnahmen viel bewirken.

Vor dem Mähen sollte die Rasenfläche kurz kontrolliert werden – besonders unter tief hängenden Sträuchern, an Hecken, unter Büschen oder in ruhigen Gartenecken. Schon ein kurzer Blick rund zehn Minuten vor dem Start kann helfen, Tiere rechtzeitig zu entdecken. Auch moderne Geräte mit verbesserter Hinderniserkennung oder KI-Technik ersetzen diese Kontrolle nicht vollständig.

Neben angepassten Mähzeiten hilft auch ein naturnaher Garten. Wilde Ecken, Laub- und Reisighaufen oder ungestörte Bereiche bieten Igeln Rückzugsorte und Schlafplätze. Wer nicht jede Fläche perfekt kurz hält, schafft außerdem Lebensraum für Insekten – und damit Nahrung für Igel.

Der Appell ist deshalb einfach: Mähroboter tagsüber laufen lassen, Flächen vorher absuchen und Rückzugsorte im Garten erhalten. Denn Igelschutz beginnt nicht erst mit einem Verbot, sondern oft schon mit einer kleinen Änderung im Alltag.

Grammer Solar
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Die wichtigsten Tipps auf einen Blick

  • Mähroboter nur tagsüber einsetzen, idealerweise zwischen 10 und 16 Uhr.
  • Geräte nicht in der Dämmerung und nicht nachts fahren lassen.
  • Rasen vor dem Mähen absuchen, besonders unter Hecken, Büschen und Sträuchern.
  • Wilde Gartenecken, Laub- oder Reisighaufen als Rückzugsorte erhalten.
  • Mähroboter möglichst nicht unbeaufsichtigt laufen lassen.
  • Auch bei moderner Hinderniserkennung vorsichtig bleiben – Technik ersetzt keine Kontrolle.