Richtfest beim Siedlerverein Krumme Äcker in Weiden
Richtfest beim Siedlerverein Krumme Äcker in Weiden
Der Siedlerverein Krumme Äcker e.V. hat kürzlich Hebfest gefeiert: Der Rohbau für den Anbau an die vereinseigene Siedlerhütte steht. Wo bislang eine altersschwache Blechgarage ihren Platz hatte, wächst nun in Holzbauweise ein neuer Anbau in die Höhe – und das, wie mehrere Redner bei der Feier betonten, in einem Tempo, das selbst erfahrene Vereinsmitglieder überraschte.
Dank an Bauleiter Marco Zeiler
Besonderen Dank sprach der stellvertretende Vorsitzende Matthias Rösch dem Bauleiter Marco Zeiler aus, der Idee und Leitung des Projekts maßgeblich vorangetrieben hatte. „Ohne Marco wäre das alles nie so weit geworden. Das war seine Idee, das war seine Bauleitung“, sagte Rösch vor den versammelten Mitgliedern und Gästen. Auch die handwerkliche Umsetzung durch Zimmerermeister Felix Dostler lobte er ausdrücklich: „Den Felix haben die super umgesetzt, auch als Handwerker. Da kann man eigentlich nur sagen: Wow, Wahnsinn!“
„Das Ganze ist nicht bloß aus Beton, Holz oder Blech, sondern das ist wirklich ein Stück Gemeinschaft. Vielen Dank dafür.“
Vorsitzender Wolfgang Pausch dichtet Bau-Reim
Auch Vorsitzender Wolfgang Pausch zeigte sich sichtlich beeindruckt vom Baufortschritt – und verpackte seine Ansprache kurzerhand in gereimte Verse. Der alten Garage widmete er die Zeilen: „Die alte Blechgarage, die muss nun weichen. Ihr Tor ließ sich kaum noch erreichen. Mal klemmte es hier, mal klemmte es dort. So richtig zuverlässig war er nicht mehr, dieser Ort. Doch nun entsteht hier Stück für Stück ein neuer Anbau, und das mit viel Geschick.“
Pausch war während eines Teils der Bauzeit im Urlaub und zeigte sich bei seiner Rückkehr sichtlich überrascht vom Tempo der Arbeiten: „Ich selbst war ein paar Tage nicht hier, war im Urlaub, weit weg von der Baustelle. Doch kam ich wieder zurück ins Revier, dachte ich: Was passiert denn hier? Die Kollegen haben das Holz aufgestellt, und zwar deutlich schneller als man sich das vorgestellt.“
In seiner Rede ließ es sich der Vorsitzende nicht nehmen, zahlreiche Helferinnen und Helfer beim Namen zu nennen, darunter Roland (Streicharbeiten), Melanie (Versorgung), Thomas (Elektrik), Susanne, Jockel, Christian, Rainer, Stefan, Alex mit der Jugendgruppe, Markus, Matthias, Anja sowie Laura, die die Eingabeplanung übernommen hatte. „Drum gilt noch mal mein Dank den ganzen fleißigen Helfern, der ganzen Mannschaft – alle, die mitgepackt haben, mit Kraft, mit Verstand, mit Herzblut, mit allem, was man einbringen konnte“, so Pausch.
Zimmerermeister Felix Dostler spricht den Richtspruch
Höhepunkt der Feier war der traditionelle Richtspruch, den Zimmerermeister Felix Dostler vortrug. Nach altem Handwerksbrauch sprach er: „Gelungen sind die beiden Schläge. Es schreit die Axt, es schweigt die Säge. Darum preise ich als Zimmermann den Bau, so gut ich kann. Möge Eintracht und Zufriedenheit darin herrschen alle Zeit.“ Zum Abschluss erklärte Dostler den Bau nach altem Brauch für geweiht: „Wir springen nun im Grunde, der Bau ist geweiht zur Stunde.“
Ausblick
Nach den offiziellen Ansprachen ließen die Mitglieder das Hebfest gemeinsam ausklingen. Für die kommenden Wochen steht bereits der Innenausbau auf dem Programm, unter anderem die Elektroinstallation. Der Vorstand zeigte sich zuversichtlich, dass auch dieser letzte Bauabschnitt im gewohnten Gemeinschaftsgeist gelingen werde und zum Siedlerfest am 13. September 2026 ab 12 Uhr zum Mittagstisch seine Feuertaufe bestehen darf.
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