Thomas Sax' detailreiche Miniaturwelt: Eine Zeitreise durch Modellbahnkunst
Thomas Sax' detailreiche Miniaturwelt: Eine Zeitreise durch Modellbahnkunst
Thomas Sax hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Streckenabschnitt detailgenau nachzubauen. Bereits im Jahr 2016 hat der Modellbauer mit dem Nachbau der Strecke begonnen. Damals stand der Pleysteiner Bahnhof noch im Mittelpunkt seiner Arbeit. Und wie in der Realität bei der Deutschen Bahn, dauert auch die Arbeit eines Modellbauers, wenn er alles perfekt und genau macht, einige Jahre. Dem Pleysteiner Bahnhof folgte der Bahnhof Vohenstrauß, dann folgte sprichwörtlich „Zug um Zug“ der Weiterbau der Strecke bis zum einstigen Haltepunkt Burkhardsrieth.
Rund siebzehn Meter ist die Strecke lang, die einschließlich der nach Originalplänen der Deutschen Bundesbahn nachgebauten Häuser im Maßstab 1:87 angelegt ist. Es versteht sich damit von selbst, dass Thomas Sax alle Gebäude in Handarbeit angefertigt hat. Auch die dazugehörige Landschaft mit der Fahrtstrecke über den Fahrenberg ist originalgetreu nachgebaut. Die Bäume sind echte Handarbeit, in der Landschaft erkennt der Besucher sogar „naturgetreu“ Maulwurfshügel. Inmitten der Bocklstrecke versteckte Thomas Sax besondere Kleinigkeiten, damit der Besucher „auch genau hinsehen muss“. Die Bahnhöfe sind beleuchtet, ja sogar die Toilettenhäuschen haben bewegliche Türen. Die Strecke ist in ihrer Gesamtheit dem Zeitabschnitt von 1960 bis 1975 angepasst.
Vom Car-System bis zur Miniaturwelt im Fernseher
Im Car-System fahren wie früher die Omnibusse die Haltestellen an den Bahnhöfen und auf der Strecke an und müssen sogar Halt an den Bahnübergängen machen. Neben der neuen Anlage von Thomas Sax wird dem Besucher auch eine Anlage im Maßstab HO entsprechend 1:87 gezeigt, der momentan vom Nachwuchs der Modellbahnfreunde eingerichtet wird. Ebenfalls zu sehen ist eine Bahnstrecke mit Zügen der Spur „G“. Ein weiterer echter Hingucker ist eine Modellbahn „Z“ mit dem Maßstab 1:250, die ihren Platz in einem Fernsehgerät gefunden hat.
Weitere Infos
- Der Eintritt zur Ausstellung ist frei, die Jugend würde sich über eine Spende der Besucher freuen.
- Die Ausstellung ist am Samstag, 6. Januar 2024, ab 16 Uhr und am Sonntag, den 7. Januar von 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.




