Wanderfreunde Pressath prüfen neue Heizung wegen Stromkosten

Wanderfreunde Pressath prüfen neue Heizung wegen Stromkosten
Auch wenn das vergangene Jahr einige „Abwanderungen“ brachte: Mit 102 Mitgliedern sind die Pressather Wanderfreunde gut 50 Jahre nach ihrer Gründung noch immer eine starke und aktive Gemeinschaft. In seinem Jahresbericht zur Hauptversammlung im Haus der Vereine erinnerte Vorsitzender Albert Ficker unter anderem an den ostermontäglichen Emmausgang nach Riggau, der auch heuer wieder stattfinden wird, und an die 50-Jahr-Feier im Wanderheim mit Ehrung von sieben noch lebenden Gründungsmitgliedern.
Rückblick und Mitgliederentwicklung der Wanderfreunde Pressath
Für den permanenten Wanderweg seien bei der örtlichen Tankstelle 58 Wanderkarten zum Preis von je drei Euro verkauft worden, mit denen sich eine Versicherung verbinde und deren Erlös für den Wegunterhalt verwendet werde. Einige Mitglieder hätten angeregt, einen neuen Wanderweg abzustecken, weil sich der alte nach fünf Jahren „totzulaufen drohe“, doch sei dies mit nicht unbeträchtlichem finanziellem und personellem Aufwand verbunden. Bei der „langen Nacht der Pressather Feuerwehr“ und beim „Blaulichtfest“ der Rettungsorganisationen hätten die Wanderfreunde wieder den Ausschank übernommen, ergänzte Schriftführer Franz Pecher.
Energiekosten im Wanderheim und mögliche Heizungsalternativen
Sorgen bereiteten laut Albert Ficker die nach wie vor hohen Stromkosten für das elektrogeheizte Wanderheim, die den Verein zwängen, sich jährlich neu nach dem billigsten Stromanbieter umzusehen. Das Wanderheim selbst stehe Mitgliedern für private Feiern zur Verfügung und biete etwa 60 Personen Platz. Die Versammlungsteilnehmer stimmten zu, dass sich der Vorstand nach Optionen und Kosten für eine effizientere Heizung erkundigen solle, bei der nächsten Mitgliederversammlung werde man über diese Investition beraten und abstimmen. Wanderwartin Kerstin Hochmuth erwähnte die von den Wanderfreunden besuchten oberpfälzischen und fränkischen Wandertage, Schatzmeisterin Heidi Schupfner dankte den beiden lokalen Banken für Spenden von je 500 Euro.
Zum Thema „permanenter Wanderweg“ regte Bürgermeister Bernhard Stangl an, dass der Wanderverein die Pflege des demnächst von Staatsforst und Stadt familienorientiert neugestalteten Waldlehrpfads auf der Winterleite mitübernehmen könnte. Für heuer planen die Wanderfreunde den Besuch des Maibaumfestes des Burschenvereins am 30. April, des Dorffestes in Zintlhammer am 14. Juni und des Bürgerfestes am 10. und 11. Juli. Treffpunkt für den Emmausgang nach Riggau ist am 6. April um 13 Uhr beim Haus der Vereine. Für langjährige Vereinstreue dankte Vorsitzender Albert Ficker 14 Mitgliedern, darunter für 50 Jahre Zugehörigkeit Martina Mielke sowie Heidi und Werner Emmerich.
